Veranstaltungsarchiv

Jehona Kicaj: ë
Ort: Zentralbibliothek Düsseldorf
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf

Hinrich von Haaren: Wildnis
Ort: Bayrische Akademie der Schönen Künste
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Max-Joseph-Platz 3, 80539 München
Webseite: www.badsk.de
Lesung und Gespräch mit Hinrich von Haaren und Anja Kampmann
Moderation: Wolfgang Matz
Der Eintritt ist frei.

Angelina Pils: Schneider/Schwerte. Ein westdeutsches Doppelleben 1945-1999
Ort: Altes Rathaus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Kaiserstraße 36, Würselen
Webseite: www.wuerselen.de

Ofer Waldman: Verkämptes Land
Ort: Der Buchladen
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Markt 6, 18569 Gingst
Lesung und Gespräch im Rahmen des Internationalen Literaturfrühlings Rügen
»Verkämpftes Land« ist ein essayistisches Mosaik aus Beobachtungen, Erinnerungen und Erzählungen, gegenwärtig, vergangen, zum Teil surreal, das aus intimen, privaten Momenten immer wieder neu ansetzt, um vor der Willkür des Krieges die Suche nach Sprache, nach Erkenntnis, nach zwischenmenschlicher Wahrnehmung nicht aufzugeben.
Moderation: Anne Dore Krohn

Jehona Kicaj: ë
Ort: anno 1578
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Mittelstraße 70, 32657 Lemgo

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Buchhandlung Herr Holgersson
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Marktplatz 4, 55435 Gau Algesheim
Krimi-Lesung mit Weinprobe aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag). Die Lesung wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben«.
Reservierungen unter: hallo@herrholgersson.de, Tel. 06725/9197133

Buchpremiere | Cécile Wajsbrot: Offener Himmel
Ort: Akademie der Künste
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Webseite: www.museumsportal-berlin.de
Die Schriftstellerin Cécile Wajsbrot spricht mit der Filmemacherin Hito Steyerl über ihr soeben erschienenes Buch Offener Himmel. Zu dem Roman über einen Flugzeugabsturz hat sie Steyerls Videoarbeit In Free Fall inspiriert.
„After the Crash“ heißt der erste Teil von Hito Steyerls Videoarbeit In Free Fall. Dies hätte ebenso gut der Titel zu Cécile Wajsbrots jüngstem Roman werden können. In ihrem Buch Offener Himmel schreibt sie über ein Ereignis, dem sie über 60 Jahre später sein Geheimnis zu entlocken und somit ein Verschwinden zu erklären sucht.
Die Videoarbeit von Hito Steyerl inspirierte Cécile Wajsbrot dazu, die Geschichte eines vermeintlichen Unfalls aufzuarbeiten, zu hinterfragen, was geschah, als 1961 ein Flugzeug der Air France über der algerischen Wüste abstürzte und offensichtlich ihre Patentante, eine Stewardess, dabei ums Leben kam.
Anlässlich der Buchpremiere wird auch Hito Steyerls Film In Free Fall gezeigt. In ihrem Gespräch gehen Cécile Wajsbrot und Hito Steyerl u. a. der Frage nach der Faszination des Menschen für das Fliegen, aber auch für das Fallen, den Absturz nach.
Literarisches Vis-à-vis mit Cécile Wajsbrot und Hito Steyerl
Begrüßung: Kerstin Hensel, Moderation: Nathalie Mälzer
In Free Fall
Kurzfilm D 2010, 32 min
Drehbuch und Regie: Hito Steyerl
Sprachen: Deutsch
Eintrittspreis: 7,50 €
Preis ermäßigt: 5,00 €

Verena Gotthardt: Die jüngste Zeit
Ort: Musilhaus
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Bahnhofstraße 50, 1. Stock, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich

Ralph Dutli: ALBA
Ort: Artothek Niederösterreich
Beginn: 13.30 Uhr
Adresse: Steiner Landstraße 3/2.OG, 3500 Krems an der Donau
Webseite: www.literaturundwein.at
Im Rahmen von "Literatur und Wein 2026. Das internationale Kulturenfestival", veranstaltet vom Literaturhaus Niederösterreich in Krems, liest Ralph Dutli Gedichte aus seinem Band "ALBA" (Wallstein Verlag).
Moderation und Gespräch: Christoph W. Bauer.

Ofer Waldman: Verkämpftes Land
Ort: TONALi Seminar
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Kleiner Kielort 8, 20144 Hamburg
Webseite: www.salonamgrindel.de
In seinem zweiten, sehr persönlichen Buch wirft Ofer Waldman einen Blick auf gescheiterte Utopien, auf eine Kindheit in einem vom Krieg gezeichneten Land, einem Land, vom Wahn ergriffen, bis zur Unkenntlichkeit verändert. Verkämpftes Land ist ein essayistisches Mosaik aus Beobachtungen, Erinnerungen und Erzählungen, gegenwärtig, vergangen, zum Teil surreal, das aus intimen, privaten Momenten immer wieder neu ansetzt, um vor der Willkür des Krieges die Suche nach Sprache, nach Erkenntnis, nach zwischenmenschlicher Wahrnehmung nicht aufzugeben.
Gastgeber ist Sebastian Schirrmeister
In Kooperation mit der Heinrinch-Böll-Stiftung
Eintrittspreise:
12 € normal | 8 € Freundeskreis | 5 € ermäßigt

Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Verlangen im Holocaust
Ort: Fritz Bauer Forum
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Feldmark 107, 44803 Bochum
Webseite: fritz-bauer-forum.de

Michael Knoche: Revolution im Leseland. Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten
Ort: Universitäts- und Stadtbibliothek
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Universitätsstr. 33, 50931 Köln
Webseite: ub.uni-koeln.de
Buchvorstellung: "Revolution im Leseland - Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten", mit anschließender Diskussion.
Professor Michael Knoche stellt sein im Februar 2026 erschienenes Werk vor. Darin beschreibt er, wie die wissenschaftlichen Bibliotheken der ehemaligen DDR nach dem Mauerfall vor der Herausforderung standen, sich an die veränderten politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Es geht um die strukturellen und organisatorischen Umbrüche, die die Bibliotheken durchliefen, um mit den neuen Anforderungen der deutschen Einheit, der Digitalisierung und den globalen Entwicklungen Schritt zu halten.
Nähere Informationen finden Sie hier: https://knoche-weimar.de/hauptsachen/revolution-im-leseland/
Im Anschluss an die Buchvorstellung findet eine Diskussion statt mit Herrn Professor Michael Knoche, Herrn Professor Wolfgang Schmitz (ehem. leitender Bibliotheksdirektor der USB) sowie Herrn Dr. Hubertus Neuhausen (leitender Bibliotheksdirektor der USB).
Treffpunkt: Raum 4.007 in der vierten Etage des Verwaltungstraktes der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln; bitte nehmen Sie den Eingang in der Kerpener Straße 20, an der Poststelle der USB (an der Rampe vorbei)
Der Eintritt ist frei.
Nach der Veranstaltung würden wir uns freuen, wenn wir gemeinsam den Abend in einem nahegelegenen Restaurant ausklingen lassen (auf Selbstzahlerbasis). Dabei besteht die Gelegenheit, das Gehörte in angenehmer Atmosphäre weiter zu vertiefen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wir bitten um eine Anmeldung bei Simona Wieland, per E-Mail: wieland(at)ub.uni-koeln(dot)de oder per Telefon: (0221) 470-3305, nach Möglichkeit bis zum 7. April 2026. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung auch an, ob Sie am anschließenden Restaurantbesuch teilnehmen möchten.

Anja Siegemund: Zentraleuropäischer Zionismus und jüdisch-arabische Verständigung vor der Staatsgründung Israels
Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung / Eva-Mamlok-Bibliothek und Online
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin
Webseite: www.rosalux.de

Gundula Brunner: Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt
Ort: Die Genossenschaft
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Kamenzer Straße 21, 01099 Dresden

Carolina Pihelgas: Schnittlinie
Ort: Estnische Botschaft
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Hildebrandstrasse 5, 10785 Berlin
Um Anmeldung wird gebeten.
Bis zum 17. April 2026 per E-Mail an: embassy.berlin@mfa.ee

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Blasius Weinwelt
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Trierer Straße 12, 66663 Merzig
Lesung aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) mit Weinprobe in Merzig. Die Weinprobe wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben« (Wallstein Verlag).
Reservierungen unter: info@blasius-weinwelt.de

Michael Kunze: Rudolf von Jhering. Das unsichtbare Recht
Ort: Universität Münster (Karl-Bender-Saal)
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Universitätsstraße 14-16, 48143 Münster

Larissa Schüller: Kommunikationsarbeit in Telefonzentralen. Eine Wissensgeschichte körperlicher und sprachlicher Praktiken des frühen 20. Jahrhunderts
Ort: Café Alibi
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig
Webseite: www.thomasius-club.de

Marie Müller-Zetzsche: Erneuerung der alten Rechten
Ort: Forum Willy Brandt Berlin
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Behrenstraße 15, 10117 Berlin
Webseite: willy-brandt.de

Veronika Schuchter: Ernst Toller. Revolutionär, Schriftsteller, Antifaschist. Eine Biografie
Ort: Theater am Saumarkt
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Mühletorplatz 1, 6800 Feldkirch
Webseite: www.saumarkt.at
Eine Biografie Die erste umfangreiche deutschsprachige Biografie Ernst Tollers, des Revolutionärs, der im Gefängnis zum berühmtesten Dramatiker der Weimarer Republik wurde.
Eine Kooperation mit erinnern.at Vorarlberg, Johann-August-Malin-Gesellschaft und Rheticus Gesellschaft
Im Anschluss an Veronika Schuchters Vortrag ein Gespräch mit der Biografin und dem Historiker Johannes Spies.
Moderation: Philipp Schöbi
Er war der berühmteste Dramatiker der Weimarer Republik, seine Stücke spielte man von Moskau bis Sydney. In Ernst Tollers Lebensgeschichte ballen sich die zentralen Ereignisse der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Als Jude in der preußischen Provinz geboren, meldete er sich freiwillig im Ersten Weltkrieg an die Front. Von der grausamen Kriegserfahrung geläutert wurde er zum Pazifisten. Die Begegnung mit Kurt Eisner macht ihn zum Revolutionär, kurz steht Toller sogar an der Spitze der Münchner Räterepublik. Während einer fünfjährigen Festungshaft wird er zum gefeierten Schriftsteller, 1933 zwingt ihn die Machtübernahme zur Flucht. Schon früh hat er die Zeichen der Zeit erkannt und unermüdlich vor den Nationalsozialisten gewarnt. Das Exil führt ihn schließlich nach England, Hollywood und New York, wo er, zeitlebens unter schweren Depressionen leidend, 1939 seinem Leben ein Ende setzt.
Lange Zeit war der einst so berühmte Schriftsteller, Politiker und Aktivist fast vergessen. Veronika Schuchter erzählt das bewegte Leben Ernst Tollers als Spiegelbild seiner Zeit. Seine historische Weitsicht, sein Eintreten für die Schwächsten der Gesellschaft und gegen jede Form totalitärer Tendenzen machen sein Leben und Werk bis heute relevant.
Veronika Schuchter, geb. 1984, ist Senior Scientist am Institut für Germanis- tik an der Universität Innsbruck. Sie studierte Deutsche Philologie an der Universität Innsbruck und war Projektmitarbeiterin der Briefausgabe Ernst Tollers an der Universität Koblenz. Veröffentlichungen u. a.: Ernst Toller’s Letters from Exile, 1933–1939 (2022); Mitherausgeberin der kritischen Briefausgabe Ernst Tollers in zwei Bänden (2018); Ewig wiederentdeckt. »... doch nicht nur für die Zeit geschrieben«. Zur Rezeption Ernst Tollers: Person und Werk im Kontext (hg. mit Michael Pilz und Irene Zanol, 2018); Die Rezeption Ernst Tollers im Feuilleton nach 1955 (2018).

Kristin Valla: Die Schüsse von Tiflis
Ort: Die Gemeinnützige, Bildersaal
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Königstraße 5, Lübeck
Webseite: www.die-gemeinnuetzige.de
Litterärisches Gespräch - Dagny Juel – Autorin, Pianistin, Modell, Bohémienne
Ein Vortrag von Stefan Weidle (Bonn) und Gönna Jensen (Behnhaus Lübeck)

Gabriela Adameșteanu: Stimmen auf Abstand
Ort: Literaturhaus, Bibliothek
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Salvatorplatz 1, 80333 München
Webseite: www.literaturfest-muenchen.de
Moderation: Carsten Hueck
Wenn das Private politisch wird und das Politische in die intimsten Lebensbereiche hineinreicht: Ein Abend über Liebe und Beziehungen im Schatten autoritärer Systeme.
Sie zählt zu den wichtigsten Stimmen der rumänischen Gegenwartsliteratur (»Das Provisorium der Liebe« u. a.), ihr neuer Roman wird extra für das Literaturfest München in deutscher Übersetzung erscheinen: Gabriela Adamesteanu (* 1942). In »Stimmen auf Abstand« (Wallstein Verlag, dt. von Jan Koneffke) erzählt sie von Ava, einer pensionierten Ärztin, die sich erinnert: an Ehemänner und Kinder, Glück und Unglück. Sie beschreibt die Verwerfungen einer Gesellschaft, die mit ihrer autoritären Vergangenheit nie wirklich abrechnen konnte, und entfaltet ein Panorama kollektiver Verdrängung, stiller Anpassung und fortwirkender Angst.
Mit ihrem Übersetzer, dem Lyriker und Autor Jan Koneffke (zuletzt: »Im Schatten zweier Sommer«, 2024) spricht Gabriela Adameșteanu über intime Freiheit in totalitären Systemen – und über Literatur als Ort der Erinnerung und Selbstermächtigung.
»Das ist große europäische Literatur einer wahrhaft europäischen Autorin.« FAZ
EINTRITT: Euro 20.- / 15.-
Veranstaltungssprachen: ENGLISCH (Gespräch) & DEUTSCH (Lesung)

Jehona Kicaj: ë
Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Stresemannstraße 90, 10963 Berlin
Webseite: www.flucht-vertreibung-versoehnung.de

Ulrike Enke: Inside Emil Behring – Karriere, Krisen und Krankheit des ersten Nobelpreisträgers für Medizin
Ort: Horst-Eberhard-Richter-Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie
Beginn: 20.15 Uhr
Adresse: Ludwigstraße 73, 35392 Gießen
Webseite: www.horst-eberhard-richter-institut.de
Wissenschaftlerbiographien stellen oftmals die Glanzleistungen des oder der Biographierten in den Fokus. Auch bei Emil von Behring, dem Mitbegründer der modernen Immunologie und als ›Retter der Kinder‹ gerühmten Entdecker des Diphtherieheilserums, wäre ein solcher Zugang denkbar.
Die Behring-Biographin Ulrike Enke geht in ihrem Vortrag einen anderen Weg: Sie zeigt den aus kleinen Verhältnissen stammenden späteren Nobelpreisträger als durch Intelligenz und Selbstvertrauen zu Höchstleistungen befähigten Menschen, der aber auch Phasen quälender Selbstzweifel durchlebte. So verbrachte Behring wegen einer schweren Depression und Suizidalität drei Jahre in dem Münchener Sanatorium, in dem auch Freuds „Wolfsmann“ behandelt wurde. Ließe sich diese narzisstische Krise vielleicht als ein Hinweis auf Behrings Lebensthemen verstehen: ständige Höchstleistung, weltweite Sichtbarkeit, materieller Erfolg auch als Kampf gegen äußeren und inneren Mangel?

Nasima Sophie Razizadeh: Entschwebung
Ort: Interim der Stadtbibliothek Köln
Adresse: Hohe Str. 68-82, 50667 Köln
Webseite: bittner-buch.de
Anderland geht in die nächste Runde! Dieses Mal mit Mara Genschel, Anja Kampmann und Nasima Sophia Razizadeh.
Eine Kooperation des Literatur-in-Köln Archivs (LiK), des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner.
Eintritt: 12,-€ / 10,-€. VVK über die Buchhandlung Bittner

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Ev. Gemeindehaus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Lilienthalstraße 15, 65205 Wiesbaden-Erbenheim
Lesung aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) mit Weinprobe in Wiesbaden-Erbenheim. Die Weinprobe wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben« (Wallstein Verlag).
Reservierungen unter: dieohls@web.de

Michael Kunze: Rudolf von Jhering. Das unsichtbare Recht
Ort: Universität Köln (Hörsaal XVIII)
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Heiko Holste: Der Freistaat Schaumburg-Lippe und sein Staatsrat Heinrich Lorenz. Eine biographische Demokratiegeschichte 1918-1933.
Ort: Volkshochschule Calenberger Land
Beginn: 16.00 Uhr
Adresse: Langenäcker 28, 30890 Barsinghausen
Webseite: www.vhs-cl.de
Schaumburg-Lippe wird bis heute vor allem als ehemaliges Fürstentum erinnert, dabei war es ab 1918 ein Freistaat und ein „Bollwerk der Demokratie im Miniaturformat“. Heiko Holste erzählt die Landesgeschichte entlang der Biographie von Heinrich Lorenz, der 1918 den friedlichen Übergang vom Fürstentum zum Freistaat organisierte, ab 1927 als Staatsrat an der Spitze der Landesregierung stand und am 9. März 1933 als letzter sozialdemokratischer Regierungschef eines deutschen Landes von Hitlers Reichsregierung abgesetzt wurde.

Michael Kunze: Rudolf von Jhering. Das unsichtbare Recht
Ort: Universität Köln (Hörsaal II)
Beginn: 17.45 Uhr
Adresse: Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Hans-Hermann Kestel: Erich Loest: Lebensthema DDR
Ort: Literaturhaus Leipzig, Saal 1
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
Webseite: www.literaturhaus-leipzig.de
Buchpremiere: »Lebensthema DDR«
Hans-Hermann Kestel im Gespräch mit Thomas Loest und Thorsten Ahrend
Am 24. Februar 2026 hätte Erich Loest seinen 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass erschien im Wallstein Verlag die zweibändige Biographie »Lebensthema DDR« von Hans-Hermann Kestel, über die er mit Thomas Loest und Thorsten Ahrend sprechen wird.
Im Leben und Werk Erich Loests spiegeln sich die Brüche eines ganzen deutschen Jahrhunderts. Jugendliche Nazi-Begeisterung, amerikanische Kriegsgefangenschaft, frühes SED-Mitglied (1947), Redakteur der Leipziger Volkszeitung, erster Roman »Jungen die übrig blieben« mit 24 (1950), Studium am Leipziger Literaturinstitut, siebeneinhalb Jahre Zuchthaus wegen »konterrevolutionärer Gruppenbildung«, anschließend Schreiben unter Zensurbedingungen in der DDR, 1981 Ausreise in die Bundesrepublik, 1990 nach Leipzig - mögen Stichworte sein.
Dass Hans-Hermann Kestel den Roman »Der elfte Mann« ins Zentrum seiner Darstellung rückt, ist ein so überraschender wie einleuchtender Kunstgriff, weil er im Werk Erich Loests eine Schlüsselstellung einnimmt. Von ihm aus lassen sich interessante Verbindungslinien zu Loests bekannten Romanen »Schattenboxen«, »Es geht seinen Gang«, »Völkerschlachtdenkmal«, »Zwiebelmuster« oder »Nikolaikirche« ziehen. Immer geht es Loest um zentrale Themen der DDR-Realität, das Verhältnis von Arbeiterschaft und Intelligenz, Fragen des Wohnens, patriarchalische Strukturen und Frauenemanzipation, Krankheit und Tod und die Sehnsucht der Bürger, sich die Welt zu erschließen. Und nicht zuletzt setzt Kestel die Primärerfahrung von Erich Loest in scharfes Licht: die »gemordete Zeit« im Zuchthaus Bautzen. (Wallstein 2026)
Eintritt: 10,- / 7,- EUR ǀ Karten an der Abendkasse (nur Barzahlung) oder online unter: https://rausgegangen.de/events/erich-loest-zum-100-geburtstag-thomas-loest-im-gesprach-mit--0/ ǀ Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig e.V.

Jehona Kicaj: ë
Ort: Literaturhaus Göttingen
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Nikolaistraße 22, 37073 Göttingen
Webseite: www.literarisches-zentrum-goettingen.de
Jehona Kicaj im Gespräch mit Martina Schabe über ihre Debütromane »ë« (Wallstein Verlag) und »Rift« (Steidl)
Zwei Göttinger Debüts wirbeln den Literaturbetrieb auf: Die Göttingerin Jehona Kicaj setzt sich in ë (Wallstein 2025) mit Kosovokrieg und Sprachlosigkeit auseinander und stand mit ihrem präzise konstruierten Text auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Marina Schwabe, ehemalige Göttinger Litlab-Stipendiatin für Literaturvermittlung, durchmisst in Rift (Steidl 2025) die tektonischen Kräfte der USA und einer Geschwisterbeziehung; ihr feinsinniger Roadtrip zählt laut der ZEIT zu den 100 besten Büchern des Jahres. Grund genug für ein Debüt-Special, moderiert von Literaturkritiker Alexandru Bulucz.
VVK 11/7 € AK 12/8 €
Karten gibt es an der Tourist-Information am Alten Rathaus, bei allen Reservix-Geschäftsstellen, an der Abendkasse und hier.
Bei noch freien Plätzen freier Eintritt für Göttinger Studierende mit Kulturticket.

Michael Kunze: Rudolf von Jhering. Das unsichtbare Recht
Ort: Buchhandlung Böttger
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Maximilianstr. 44, 53111 Bonn