Dialoge zwischen den Kulturtheoretikern Walter Benjamin und Roland Barthes in Beiträgen zu Literatur, Film, Oper und Architektur sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht.
Erkundungen in den Gedankenwelten einer außergewöhnlichen Intellektuellen, die in der Umbruchszeit um 1800 alles neu bedenken musste.
Hans-Hermann Kestel entwirft ein »überaus komplexes Themen- und Motivgeflecht«, das sowohl dem Kenner des Werkes von Erich Loest neue Einblicke ermöglicht, aber genauso jemandem, der schlichtweg »nur« daran interessiert ist, mehr über den Autor und seine Texte zu erfahren.
Zu Friedrich Nietzsches prägendem Einfluss auf Thomas Manns gesamtes Schaffen.
Gotha stand oft im Schatten von Weimar, aber wies um 1800 ebenfalls eine intellektuelle Vielfalt auf
Politische wie intellektuelle Grenzen spielten für ihn keine Rolle: William S. Heckscher hat im Exil der Ikonologie als geisteswissenschaftlicher Disziplin zu internationaler Bedeutung verholfen.
Bücher sind ihm Lebenselixier. In ihnen bewahrt Friedrich Pfäfflin Menschen und ihre Geschichten vor dem Vergessen: als Verlagsbuchhändler, Museumsleiter und Literaturenthusiast.
Immanuel Kant demonstrierte, wie und warum man vernünftig selbst denken kann und sollte. Seine Philosophie war Höhepunkt und Abschluss der Aufklärung.
Die Veröffentlichung des wichtigen in seiner Gesamtheit noch unbekannten Briefwechsels Gottfried Benns: mit seiner Tochter Nele.
Philipp Theisohn erzählt die Lebensgeschichte C.F. Meyers neu – als Roman einer Epoche, ihrer Sehnsüchte und Ängste.
Die erste umfangreiche deutschsprachige Biografie Ernst Tollers, des Revolutionärs, der im Gefängnis zum berühmtesten Dramatiker der Weimarer Republik wurde.
Ausgiebige Einblicke des Malers in Arbeitsweisen, Inspirationen und Traditionen: »Lernt mich langsam lesen.«
Die Entwicklung der Denkmotive des Heidegger-Schülers Karl Löwith über Friedrich Nietzsche und Jacob Burckhardt zu einer »Kunst der Resignation« auf Grundlage seiner Italien-Briefe
Eine Wiederentdeckung: Leben und Werk des vergessenen Dichters Michael Beer, den seine Trauerspiele berühmt machten und der zeitlebens gegen den »Risches«, den Antisemitismus, zu kämpfen hatte
Ein Sammelband zu Celans einzigem Israel-Besuch 1969 mit Beiträgen zu der Frage, wie diese »Wende« und »Zäsur« für sein Leben und Werk zu verstehen sind.
Reden und Essays zu Wilhelm Raabe und Judith Hermann, die 2023 den Wilhelm Raabe-Literaturpreis für »Wir hätten uns alles gesagt« erhielt
Frisch und mit sicherer Hand zeichnet Kai Kauffmann Leben und Werk des Meisters des Sprachexperiments in dieser lang erwarteten Biographie nach
Der Philosoph und die Lagunenstadt - die Nietzsche-Kennerin Renate Müller-Buck hat sich auf Spurensuche begeben
Wolfgang Matz entwirft ein neues Bild des widersprüchlichen Literaten Borchardt im Zeitalter der Extreme.
54 Studien, die Hartmut Binder in den Jahren zwischen 1967 und 2020 über Leben und Werk von Franz Kafka publiziert hat
Essays über Karl Jaspers und Hannah Arendt.
Anhand der Biografie von Nicolaas Rost schreibt Markus Wegewitz eine Erfahrungsgeschichte des Antifaschismus im Europa des 20. Jahrhunderts.
Gift für Leib und Seele: Franz Kafka war nicht nur Versicherungsbeamter, sondern auch Industrieunternehmer.
Reden und Essays zu Wilhelm Raabe und Gert Loschütz, der 2021 den Wilhelm Raabe-Literaturpreis für »Besichtigung eines Unglücks« erhielt.