Die ambivalente Geschichte jüdischen Lebens in Berlin und dessen Platz in der heutigen Erinnerungskultur
Rückkehr nach der Verfolgung: Wie begegneten sich jüdische Überlebende und ihre Nachbar:innen im Dorf, wo sich alle kannten?
Die Geschichte der Zeitschrift »Orient« und deren Netzwerk von Autor:innen, die sich im britischen Mandatsgebiet Palästina für Demokratie und Meinungsfreiheit einsetzten
Wie der moderne Antisemitismus im Kontext der deutschen Nationalbewegung des frühen 19. Jahrhunderts entstand
Die oft unglaublichen Geschichten individuellen Widerstands zeigen die angeblich passiven Opfer als couragiert handelnde, historische Akteure.
Bilder von Leichtigkeit und Normalität inmitten einer Welt, die zutiefst erschüttert wurde.
Villa im Dschungel oder Teil der Region?
Die Forderung nach »Verständigung mit den Arabern« war eines der herausragendsten Kennzeichen des zentraleuropäischen Zionismus – das Buch entfaltet ein Panorama von Menschen, Motiven, Konzeptionen und Hoffnungen.
Über die jüdisch-europäische Suche nach dem »Anderen« und den Versuch, dem Orient als dem Gegenüber Europas auf Augenhöhe zu begegnen.
Die Memoiren des jüdischen Arztes Walter Heinemann (1883-1968) sind medizinhistorisch bedeutsam und stellen für seine Heimatstadt Braunschweig ein wertvolles Stück Zeitgeschichte dar.
Die Neuauflage des Gedenkbuchs von Uta Schäfer-Richter und Jörg Klein aus dem Jahr 1992.
Leo Stern und Jacques Sonneborn - innovative Mineralölunternehmer und Familiennetzwerker mit Traditionsbewusstsein
Die Wissenschaftsgeschichte der Judaistik – sehr persönlich erzählt.
Eine beeindruckende Biografie im Zeichen des politischen Kampfes und der Verfolgung vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik.
Über das Erinnern jüdischer Überlebender der Shoah in der DDR als eigensinnige Praxis.
Aus Wohnzimmerseminaren jüdischer Ausreiseantragsteller:innen kamen in der späten Sowjetunion Impulse für judaistische Forschungen – einer Wissenschaftsdisziplin, die es offiziell gar nicht gab.
Ab Ende der 1950er-Jahre engagierten sich die Deutsch-Israelischen Studiengruppen an westdeutschen Universitäten für die NS-Aufarbeitung, gegen den Antisemitismus und für engere Kontakte mit Israel.
Aktuelle Forschungsperspektiven auf die deutsch-jüdische Geschichte nach 1945
»Weltweit geht es den Populisten darum, die selbstkritische Auseinandersetzung mit der je eigenen Geschichte als antinationale Umtriebe zu stigmatisieren.«
Vier eigensinnige Frauen aus drei Generationen einer prominenten Familie
In über 300 Biografien erinnert das Buch an Rotary-Mitglieder, die unter dem Druck des Nazi-Regimes aufgrund ihrer Herkunft oder politischen Einstellung aus deutschen und österreichischen Clubs ausgeschlossen wurden.
Wie Theater den Erfahrungshorizont von Juden*Jüdinnen in der Moderne geprägt hat: Kulturhistorische Studien zur Praxeologie jüdischer Teilhabe in Wien, 1890-1920
London als Fluchtort für Künstler:innen, Fotograf:innen und Architekt:innen in den 1930er und 1940er Jahren
Ein Sammelband zu Celans einzigem Israel-Besuch 1969 mit Beiträgen zu der Frage, wie diese »Wende« und »Zäsur« für sein Leben und Werk zu verstehen sind.