Ein Blick durch das Werbefenster der Schweiz von 1890 bis 1950 zeigt, wie tief das Ideal der »reinen Haut« mit gesellschaftlichen Normen und Körperbildern verflochten war.
Ärztliches Denken und Handeln im historischen Wandel, von der Einführung des Buchdrucks bis zu den Anfängen der Radiumtherapie.
Wilhelm Stepp – vom Pionier der Vitaminforschung zum Mitgestalter der NS-Ernährungspolitik. Eine ambivalente Figur im Schatten der Diktatur.
Auch anhand von Zeitzeugenberichten, Dokumenten und zahlreichen Fotos kommt eine wenig bekannte, aber erstaunlich positive Seite der deutschen Einheit in den Blick.
Neue Epochensetzungen statt Ende der Epochen? Konjunkturen und Veränderungen eines Begriffs werden interdisziplinär auf den Prüfstand gestellt.
Über die jüdisch-europäische Suche nach dem »Anderen« und den Versuch, dem Orient als dem Gegenüber Europas auf Augenhöhe zu begegnen.
Wie sehen die originalen Proben zur Entdeckung des Urans aus? Die wegweisenden Arbeiten des Chemikers Martin Heinrich Klaproth werden mit den Mineralproben seiner Sammlung verknüpft.
Das menschliche Wohnen in der Welt ist seit jeher prekär und krisenhaft: Vor dem Hintergrund der Ökologischen Krise erzählt Gill Zimmermann eine Geschichte existenzieller Anpassungsfähigkeit.
Immanuel Kant demonstrierte, wie und warum man vernünftig selbst denken kann und sollte. Seine Philosophie war Höhepunkt und Abschluss der Aufklärung.
Wie steht es mit der Nachhaltigkeit der Aufklärung? Stellt sie heute noch eine Ressource im Sinne Diderots dar?
Das Unbekannte: Wie nähert man sich ihm an? Soll man darauf zugehen, es umkreisen, mit ihm in die Irre gehen? Und wie wirkt sich die Begegnung mit ihm auf das literarische Verfahren aus?
Die Wissenschaftsgeschichte der Judaistik – sehr persönlich erzählt.
Monokulturen prägen die Wälder von heute. Welcher Zusammenhang besteht dabei zur Forstwissenschaft und ihren Kartierungsverfahren?
Carl Rathjens – ein deutscher Außenseiter und selbstkritischer Europäer im Zeitalter der Extreme
Bauhaus und Nationalsozialismus galten bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg als unvereinbare Gegensätze. Der Band versammelt neueste Erkenntnisse zum ambivalenten Schaffen Bauhausangehöriger nach 1933.
Legenden um eine Uranforschung im NS-Staat wirken bis heute nach. Mark Walker analysiert sowohl die Geschichte um »Hitlers Atombombe« als auch ihre Aufarbeitung in der Nachkriegszeit.
Zeitgemäße Betrachtungen zum komplexen Begriff der »Urteilskraft«.
Bäume und Menschen stehen in vielfältigen Beziehungen zueinander. Literaturwissenschaftlerin Solvejg Nitzke untersucht diese Vielfalt als Kulturpoetik fremder Verwandtschaft in aktuellen Diskursen.
Dieses Buch präsentiert erstmals umfangreiche Auszüge aus Flitners unveröffentlichten Tagebüchern und wertet neu entdecktes Archivmaterial aus.
Hat die Philologie als »selbst geformtes Leben« (Auerbach) eine ganz eigene Beziehung zur Welt? Ja, sagt das vorliegende Buch – im Rückgang auf grundlegende philologische Ansätze des 20. Jahrhunderts.
Otto Stern – Physiker, Nobelpreisträger, Wissenschaftsrevolutionär
Was ist das Gedächtnis? Das Buch vereint die Perspektiven von WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen, die sich selbst, die Gesellschaft und die ganze Welt in den Kontext ihrer Geschichte stellen.
Keine Heldinnen und Helden ohne Affekte! Anhand der ästhetisch-affektiven Arrangements heroisierender Darstellungen arbeiten die Studien dieses Bandes Zusammenhänge von Heroischem, Ästhetik, Affizierung und Sozialem heraus.
Was, wenn sich die Provenienz eines literarischen Objekts als manipuliert herausstellt? Wenn Handschriften oder ganze Bücher gefälscht sind und ihre Herkunftsgeschichten gezielt verschleiert werden?