Die frühen Konzentrationslager waren das zentrale Terrorinstrument bei der Durchsetzung und Machtsicherung der NS-Herrschaft. Über 100 von ihnen entstanden ab 1933 im Deutschen Reich.
In Erinnerungen und Essays verknüpft Stefan Müller-Doohm Frankfurt als geistige Lebensform, in welcher nach 1945 deutsche Geschichte, Philosophie und Literatur ihre eigene Modernität entfalten.
Wie etablierten sich westdeutsche Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in den 1980er Jahren als Lernorte?
Die Memoiren des jüdischen Arztes Walter Heinemann (1883-1968) sind medizinhistorisch bedeutsam und stellen für seine Heimatstadt Braunschweig ein wertvolles Stück Zeitgeschichte dar.
Die Verbrechen an der italienischen Zivilbevölkerung während der deutschen Besatzung 1943-1945 blieben jahrzehntelang ungesühnt. Was waren die Gründe für die langwierige juristische Aufarbeitung?
Gedenkstättenarbeit in Zeiten des Umbruchs: Welche Auswirkungen hat der geschichtspolitische Wandel im postsozialistischen Europa?
Politik und Konsum: Die Entwicklung des »modernen Schuhs« in der Zeit des Nationalsozialismus
Die Neuauflage des Gedenkbuchs von Uta Schäfer-Richter und Jörg Klein aus dem Jahr 1992.
Der Begleitband zu den Ausstellungen der Gedenkstätte Esterwegen präsentiert die Geschichte der Emslandlager in Bildern und Dokumenten.
Offizielle Fotoarbeiten oder private Schnappschüsse: Fotografie war im KZ Flossenbürg alltäglich. Bisher meist unveröffentlichte Fotos geben erstmals Einblick in die Perspektiven der SS auf das Lager.
Die erste Monografie über einen der Hauptverantwortlichen für den Holocaust hinter der Ostfront im Sommer 1941.
Über das Erinnern jüdischer Überlebender der Shoah in der DDR als eigensinnige Praxis.
Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs forderte das »Lager in Bewegung« noch Tausende Todesopfer.
Zum 80. Jahrestag der Befreiung: Die Geschichte eines der größten nationalsozialistischen Konzentrationslager in ihren wesentlichen Zügen, Entwicklungen und Zusammenhängen kompakt dargestellt.
Extreme Rechte instrumentalisieren, relativieren und verzerren die Geschichte.
Anhand der Nachgeschichten der Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme zeigt Maik Ullmann auf, wie Erinnern an die Opfer und Überlebenden an den historischen Orten in Deutschland möglich wurde.
Erstmals wird eine zentrale Bildquelle des Holocaust sowohl komplett wiedergegeben als auch lückenlos die Überlieferungsgeschichte geklärt.
»Weltweit geht es den Populisten darum, die selbstkritische Auseinandersetzung mit der je eigenen Geschichte als antinationale Umtriebe zu stigmatisieren.«
Different perspectives on the controversially discussed »Jewish Councils«
Die erste fundierte Biographie des ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera - und die erste eingehende Studie über den politischen Bandera-Kult
Fritz Bauers letztes großes Strafverfahren: die in der Ukraine begangenen Verbrechen des Sonderkommandos 4a vor Gericht
In über 300 Biografien erinnert das Buch an Rotary-Mitglieder, die unter dem Druck des Nazi-Regimes aufgrund ihrer Herkunft oder politischen Einstellung aus deutschen und österreichischen Clubs ausgeschlossen wurden.
Die Autorin entwickelt in der Auseinandersetzung mit den Werken des Theologen Walter Grundmann eine neue Perspektive auf den Antisemitismus.
Ereignis, Bild, Kontext: über die komplexe Entschlüsselung von Fotografien aus der Zeit des Nationalsozialismus