Die Reichsbank war nicht nur an der Ausbeutung Polens beteiligt, sondern auch an der »Germanisierung« des Landes und der Finanzierung von Ghettos.
Die Geschichte der Zeitschrift »Orient« und deren Netzwerk von Autor:innen, die sich im britischen Mandatsgebiet Palästina für Demokratie und Meinungsfreiheit einsetzten
Die erste umfassende Monografie über die polnischen Strafverfahren gegen Angehörige der Lagerbesatzung von Auschwitz-Birkenau.
Von der Reichsbank zur Bundesbank. Die Reichsbank unterstützte das NS-Regime bei der Finanzierung der Aufrüstung und der Verwertung geraubten Vermögens.
Der Faktor Zeit. Eine neue Perspektive auf die historische Gewalt- und Hungerforschung.
Noch im Exil verfasste Fritz Bauer sein bedeutendes Plädoyer für die Ahndung der nationalsozialistischen Verbrechen – und machte deren strafrechtliche Verfolgung zu seiner Lebensaufgabe.
Die oft unglaublichen Geschichten individuellen Widerstands zeigen die angeblich passiven Opfer als couragiert handelnde, historische Akteure.
Eine grundlegende Neubewertung der letzten Phase der nationalsozialistischen Konzentrationslager.
Liedsammlungen aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern stellen eine einzigartige Quelle dar, deren (musik-)historische Bedeutung noch unzureichend erschlossen ist.
Die frühen Konzentrationslager waren das zentrale Terrorinstrument bei der Durchsetzung und Machtsicherung der NS-Herrschaft. Über 100 von ihnen entstanden ab 1933 im Deutschen Reich.
In Erinnerungen und Essays verknüpft Stefan Müller-Doohm Frankfurt als geistige Lebensform, in welcher nach 1945 deutsche Geschichte, Philosophie und Literatur ihre eigene Modernität entfalten.
Wie etablierten sich westdeutsche Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in den 1980er Jahren als Lernorte?
Die Memoiren des jüdischen Arztes Walter Heinemann (1883-1968) sind medizinhistorisch bedeutsam und stellen für seine Heimatstadt Braunschweig ein wertvolles Stück Zeitgeschichte dar.
Die Verbrechen an der italienischen Zivilbevölkerung während der deutschen Besatzung 1943-1945 blieben jahrzehntelang ungesühnt. Was waren die Gründe für die langwierige juristische Aufarbeitung?
Gedenkstättenarbeit in Zeiten des Umbruchs: Welche Auswirkungen hat der geschichtspolitische Wandel im postsozialistischen Europa?
Politik und Konsum: Die Entwicklung des »modernen Schuhs« in der Zeit des Nationalsozialismus
Die Neuauflage des Gedenkbuchs von Uta Schäfer-Richter und Jörg Klein aus dem Jahr 1992.
Der Begleitband zu den Ausstellungen der Gedenkstätte Esterwegen präsentiert die Geschichte der Emslandlager in Bildern und Dokumenten.
Offizielle Fotoarbeiten oder private Schnappschüsse: Fotografie war im KZ Flossenbürg alltäglich. Bisher meist unveröffentlichte Fotos geben erstmals Einblick in die Perspektiven der SS auf das Lager.
Die erste Monografie über einen der Hauptverantwortlichen für den Holocaust hinter der Ostfront im Sommer 1941.
Über das Erinnern jüdischer Überlebender der Shoah in der DDR als eigensinnige Praxis.
Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs forderte das »Lager in Bewegung« noch Tausende Todesopfer.
Zum 80. Jahrestag der Befreiung: Die Geschichte eines der größten nationalsozialistischen Konzentrationslager in ihren wesentlichen Zügen, Entwicklungen und Zusammenhängen kompakt dargestellt.
Extreme Rechte instrumentalisieren, relativieren und verzerren die Geschichte.