Der Band wird eröffnet von den Beiträgen zum Rilke-Treffen 2024, das sich Rilkes nur wenig bekannter spätester deutschsprachiger Lyrik gewidmet hat. Die folgende Sektion enthält die Vorträge der zu Rilkes 150. Geburtstag in dessen Geburtsstadt Prag veranstalteten Tagung »Von Prag nach Europa«, die Rilke als europäischen Dichter würdigen (darunter auch die von dem norwegischen Autor Karl Ove Knausgård gehaltene Festrede). Neben weiteren Beiträgen und Rezensionen zur Rilke-Forschung liefert der Band auch Erstdrucke von Rilke-Briefen.
Dialoge zwischen den Kulturtheoretikern Walter Benjamin und Roland Barthes in Beiträgen zu Literatur, Film, Oper und Architektur sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht.
Schnitzlers Quintessenz einer neuen Liebes- und Ehekonzeption, die in ihrer Radikalität und Kühnheit für seine Zeit singulär ist
»Der Zauberberg« als Anthropozän-Roman: Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs praktiziert der Roman Erzählen als »scale critique« und entwirft das Anthropozän als »deep wartime«.
Ein Meisterwerk, das von Liebe, (Un-)Treue, Traum und Eifersucht erzählt und die Grundlagen der Beziehung zwischen Mann und Frau erkundet
Rahel Sanzaras dunkles Meisterwerk zum 100. Jubiläum neu ediert.
Deutsche Kulturkader und ihre Verstrickungen in das repressive kommunistische System in der Sowjetunion und in der DDR
Kinders Werk steht für die Aporien der 1968er Generation, vom Aufbruch aus verkrusteten gesellschaftlichen Strukturen über den Weg durch die sog. „Instanzen“ bis hin zu Alter und körperlichem Verfall.
Dreizehn Beiträge aus Literatur- und Geschichtswissenschaft zur interdisziplinären Reflexion und Analyse anthropozäner Sinnstiftung über Medien- und Gattungsgrenzen hinweg.
Warum wirkt heute alles fragil? Das Buch beleuchtet in der Beschäftigung mit Literatur, Ästhetik und Gesellschaft die Risiken und Reize des Fragilen und erkundet die Semantik der Zerbrechlichkeit.
Eine kurrente Gesamtdeutung von Rilkes berühmtem Frühwerk vor dem Hintergrund einer eingehenden Geschichte der Lektüren
Stern und Kosmos als Zeitsignatur der Moderne: Die Suche nach gesellschaftlicher Orientierung, umfassender Erkenntnis und ästhetischer Form führt um 1900 an den Sternenhimmel.
Das Jahrbuch dokumentiert die Veranstaltungen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Wie steht es um die Originalität, Virtuosität und das Ethos der modernen Literatur, wenn sie ihre Form im regelversessenen Exerzitium sucht?
Die satirischen Formen kreieren die literarische Moderne, 1918–1933. Bei Karl Kraus, Bertolt Brecht, Erwin Piscator, Siegfried Kracauer, Robert Musil, Walter Benjamin und anderen.
Menschen interpretieren Texte ungleichmäßig. Sie messen einigen Stellen eine größere Bedeutung zu als anderen. Worauf richtet sich die Aufmerksamkeit, wie geschieht dies und was sind die Gründe dafür?
Theater wird gemacht. Medien und Praktiken des Ordnens regeln und prägen, was unter Theater zu verstehen ist.
Ein SS-Offizier wird unter falschem Namen zum Universitätsrektor und Vorzeigedemokraten. Der Fall Schneider / Schwerte zeigt die paradoxe Rolle von NS-Akteuren beim Aufbau der Bundesrepublik.
Die Stimme des Gewissens – Ein rätselhaftes Phänomen zwischen akustischer Empfindung und personaler Vorstellung. Ausgezeichnet mit dem Wilhelm-Hollenberg-Preis.
Gottfried Benns wechselvolle Positionen im literarischen Feld der Nachkriegszeit – aus den Quellen heraus neu bestimmt.
Kittsteins eingehende Betrachtung von Gedichten vom Minnesang bis in die Moderne zeigt die Vielfalt einer faszinierenden Gattung in ihren kulturgeschichtlichen Kontexten.
Der internationale Erfolg von »Menschen im Hotel« ermöglichte der Starautorin Vicki Baum die frühzeitige Emigration und eine literarische Karriere in den USA.
Das literarische und kulturelle deutsch-deutsche Beziehungsgefüge vor und nach 1989 im internationalen Rahmen.
Das »Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts« ist ein literatur- und kunstwissenschaftliches Periodikum zur deutschsprachigen Literatur und zu den Wechselbeziehungen zwischen Dichtung und Kunst.