Lesungen und Buchpräsentationen
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- August
- September
- Oktober
Dezember

Bahram Moradi: Das Gewicht der anderen. Aus dem Persischen von Sarah Rauchfuß
Ort: about_bookshop
Adresse: Tucholskystraße 47, 10117 Berlin

Jan Kreutz: Erich von dem Bach-Zelewski. Karrieren der Gewalt zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik
Ort: Konferenzraum
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Otto-Behaghel-Straße 12, 35394 Gießen
Eine Veranstaltung in Kooperation zwischen der Arbeitsstelle Holocaustliteratur, der Fachjournalistik Geschichte und der Zeitgeschichte an der JLU sowie der Lagergemeinschaft Auschwitz – Freunde der Auschwitzer e.V. statt.
Der Werdegang Erich von dem Bach-Zelewskis entspricht in vielerlei Hinsicht einer klassischen Karriere der Gewalt im NS-Staat, gleichwohl hatte er seine Besonderheiten: mit 15 Jahren Freiwilliger im Ersten Weltkrieg, Kämpfer für die völkische Bewegung während der Weimarer Zeit, brutale Rache an politischen Gegnern zu Beginn der NS-Herrschaft, Organisator der Novemberpogrome in Schlesien. Als Höherer SS- und Polizeiführer Russland-Mitte koordinierte Bach-Zelewski die Ermordung der jüdischen Bevölkerung entlang des Mittelabschnitts der Ostfront und als Chef der »Bandenkampfverbände« entwickelte er die Strategie der Entvölkerung ganzer Landstriche, die er im August 1944 bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands anwendete.
Auf der Basis akribischer Quellenarbeit zeichnet Jan Kreutz diese Verbrechen minutiös nach. Anhand von teils erstmals ausgewerteten Selbstzeugnissen zeigt er, wie Bach-Zelewski die von ihm angewendete Gewalt schreibend verarbeitete und sich dabei mehrfach neu erfand. Indem die Studie autobiografisches Schreiben als Teil des Gewaltprozesses begreift, fügt sie der Diskussion um die Täter des Holocaust einen neuen Aspekt hinzu.
Moderation von Jennifer Ehrhardt (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur)
Eintritt frei

150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke
Ort: Hôtel de Ville, Sierre, Grande salle
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Sierre, Schweiz
Zweisprachige Veranstaltung
Mit Miriam Japp, Christoph König, Benjamin Krutzky, Marcel Lepper, Thedel von Wallmoden u.a.
Das ganze Jahr 2025 steht im Zeichen des 150. Rilke-Geburtstags – und das kommende Jahr im Zeichen des 100. Jubiläums.
Am 150. Geburtstage Rainer Maria Rilkes lädt die Fondation Rilke ein. Vorgestellt werden die zwei neuen Bände der Historisch-Kritischen Ausgabe der Werke Rilkes im Wallstein Verlag, die unter der Gesamtleitung von Christoph König entsteht: »Das Stunden-Buch und zugehörige Gedichte« sowie »Die Sonette an Orpheus«.

Janine Fubel: Krieg, Bewegung und extreme Gewalt
Ort: Stadtbibliothek Oranienburg
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schlossplatz 2, 16515 Oranienburg

Jehona Kicaj: ë
Ort: Literarischer Salon der Leibniz Universität Hannover
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Königsworther Platz 1, 30159 Hannover
Preisverleihung des Literaturpreises HANNA - Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover.
Tanja Maljartschuk im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Grass Grenzenlos«
Ort: John & Will Silo-Hotel by Guldsmeden
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Auf der Muggenburg 50, 28217 Bremen
Webseite: www.shakespeare-company.com
Tomas Kafka (Politiker und Dichter, Tschechien) und Tanja Maljartschuk (Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin, Ukraine) im Gespräch über die Möglichkeiten und Grenzen der Literatur, Zeugnis abzulegen. Was auch passiert, es darf nie enden, das darüber-Erzählen.
Der deutsche Literaturnobelpreisträger Günter Grass sprengte mit seinem Werk und Wirken Grenzen. Sein immer auf genaueste Zustandsbeschreibung gerichteter Blick ging über künstlerische, politische und geografische Begrenzungen von Denken und Handeln hinaus. Die neue Veranstaltungsreihe »Grass - Grenzenlos« ist Inspiriert von seinem Bestreben, Künstler fremder Literaturen zu fördern, die Veranstaltungen bringen namhafte Künstler aus unterschiedlichen Ländern und Generationen miteinander ins Gespräch über ihr Schaffen.
Die Veranstaltungsreihe entsteht in Kooperation der Günter Grass Stiftung Bremen mit der bremer shakespeare company, dem Festival Globale und der City of Literature.
Der Auftakt findet am 14. November 2025 im Silo-Hotel John & Will auf der Überseeinsel statt. Die Gespräche der Gäste finden in Lounge-Atmosphäre mit Blick über die Weser statt. Während der Veranstaltung bleibt die Bar geöffnet.

Ulrike Enke: Inside Emil Behring – Karriere, Krisen und Krankheit des ersten Nobelpreisträgers für Medizin
Ort: Horst-Eberhard-Richter-Institut
Beginn: 20.15 Uhr
Adresse: Ludwigstraße 73, 35392 Gießen
Webseite: www.horst-eberhard-richter-institut.de
Wissenschaftlerbiographien stellen oftmals die Glanzleistungen des oder der Biographierten in den Fokus. Auch bei Emil von Behring, dem Mitbegründer der modernen Immunologie und als ›Retter der Kinder‹ gerühmten Entdecker des Diphtherieheilserums, wäre ein solcher Zugang denkbar.
Die Behring-Biographin Ulrike Enke geht in ihrem Vortrag einen anderen Weg: Sie zeigt den aus kleinen Verhältnissen stammenden späteren Nobelpreisträger als durch Intelligenz und Selbstvertrauen zu Höchstleistungen befähigten Menschen, der aber auch Phasen quälender Selbstzweifel durchlebte. So verbrachte Behring wegen einer schweren Depression und Suizidalität drei Jahre in dem Münchener Sanatorium, in dem auch Freuds „Wolfsmann“ behandelt wurde. Ließe sich diese narzisstische Krise vielleicht als ein Hinweis auf Behrings Lebensthemen verstehen: ständige Höchstleistung, weltweite Sichtbarkeit, materieller Erfolg auch als Kampf gegen äußeren und inneren Mangel?

Heiko Holste: Der Freistaat Schaumburg-Lippe und sein Staatsrat Heinrich Lorenz
Ort: Pfarrheim St. Joseph
Beginn: 17.30 Uhr
Adresse: Bahnhofstraße 3, 31655 Stadthagen
Webseite: www.schaumburg-lippischer-heimatverein.de
Bei Schaumburg-Lippe denken viele Menschen vor allem an bunte Trachten, Graf Wilhelm und das
einstige Fürstentum. Aber das Land war von 1918 bis 1933 auch ein Freistaat – und ein Bollwerk der
Demokratie im Miniaturformat.
Heiko Holste erzählt in seinem neuen Buch erstmals die Geschichte des Freistaates entlang der Lebensgeschichte des Stadthäger Sozialdemokraten Heinrich Lorenz: Er organisierte 1918 den friedlichen Übergang von der Monarchie zur Republik und war 1933 der letzte demokratische Regierungschef eines deutschen Landes, der von Hitler abgesetzt wurde, denn aus eigener Kraft war den Nazis im Land die „Machtergreifung“ nicht gelungen. Besonders spannend: die politische Spaltung im Land zeigte sich auch in der Seeprovinz: In Steinhude wählten die Menschen mehrheitlich sozial-liberal, dagegen war Großenheidorn eine frühe Hochburg Nationalsozialisten.
Heiko Holste (geb. 1971) ist in Großenheidorn aufgewachsen Er studierte in Göttingen Rechtswissenschaften und wurde dort 2001 promoviert. Jetzt ist er im Bundespräsidialamt als Leiter des Referats „Grundsatzfragen der Innen- und Demokratiepolitik / Historische Grundsatzfragen, Erinnern und Gedenken“ tätig. Er stellt sein neues Buch vor.
Der Eintritt ist frei.

Jehona Kicaj: ë
Ort: Buchhändlerkeller
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Alt-Lietzow 12, 10587 Berlin

Heiko Holste: Der Freistaat Schaumburg-Lippe und sein Staatsrat Heinrich Lorenz
Ort: Abtei
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Wasserzucht 1, 31515 Wunstorf
Webseite: www.wunstorf.de
Heiko Holste stellt sein neues Buch vor: Der Freistaat Schaumburg-Lippe und sein Staatsrat Heinrich Lorenz. Eine biographische Demokratiegeschichte 1918-1933.
Schaumburg-Lippe ist vor allem als ehemaliges Fürstentum bekannt. Weitgehend vergessen ist dagegen, dass es in der Weimarer Republik ein Freistaat und ein Bollwerk der Demokratie im Miniaturformat war.
Heiko Holste erzählt erstmals die Geschichte des Freistaates Schaumburg-Lippe und seines Staatsrates Heinrich Lorenz, der am 9. März 1933 als letzter demokratischer Regierungschef eines deutschen Landes von Hitlers Reichskommissaren abgesetzt wurde.

Jehona Kicaj | Im Rahmen von ›Frohes Festival‹
Ort: Silent Green Kulturquartier, Betonhalle
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Gerichtstraße 35, 13347 Berlin
Webseite: frohes-festival.de
Es ist wichtiger denn je, jetzt politisch zu sein, sich einzumischen und den Dialog zu suchen. Im respektvollen Zusammenkommen mit fantastischen Autor*innen, Aktivist*innen und Journalist*innen feiert das »Frohe Festival« Literatur, Menschen und unterschiedliche Perspektiven!
Am 12. & 13. Dezember 2025 präsentiert es Newcomer*innen, bereits bekannte Autor*innen und Künstler*innen, die in ihren Werken aktuelle, gesellschaftspolitische Themen verhandeln. Ob in Paneltalks, den bekannten ZEIT-Podcasts, Lesungen oder ganz neuen Formaten.

Jehona Kicaj: ë
Ort: Schauspiel Hannover, Cumberlandsche Galerie
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Prinzenstraße 9, 30159 Hannover
Juni

»Berliner Rede zur Poesie« 2025 – Claudia Rankine: Schreiben als Sehen. Writing as Seeing
Ort: Akademie der Künste
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Webseite: www.haus-fuer-poesie.org
In ihrer Rede beschreibt Rankine eine Poetik des Gesehenen, die das Bild und die Wahrnehmung dessen, was um uns herum geschieht, als Ausgangspunkt nimmt für das Sprechen und Schreiben. »My entire life as a writer has involved approaching the image as much as possible to reveal not only what is seen but what is not seen.« Gerade in Zeiten politischer Einflussnahme auf das Sagbare bestehe eine ethische Verpflichtung, das Bild als Gegennarrativ sprachlich zu fassen und damit in der Realität zu halten. Sprache müsse Zeugnis ablegen über das Gesehene und so zum Akt des Widerstands gegen die Verdrängung und Normalisierung von Gewalt werden: »To speak what we see should be the least we can do.« Rankine bezieht sich auf Autor:innen und Künstler:innen, die in ihren Werken auf je unterschiedliche Weise das zum Schweigen Gebrachte zum Ausdruck bringen, wie Carolin Emcke oder Teju Cole, und untersucht, wie gegenwärtig einer reflektierten Beziehung von Text und Bild treu zu bleiben ist.
Die Festivalteilnahme von Claudia Rankine wird freundlich unterstützt vom Berliner Künstler*programm des DAAD, bei dem sie 2025 Fellow ist.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln statt und findet im kleinen Parkett statt.
»Writing as Seeing« erscheint zur Veranstaltung auf Englisch und Deutsch (übersetzt von Uda Strätling) im Wallstein Verlag (18,00 €). Deutschlandfunk Kultur sendet einen Mitschnitt der Rede.
Eintritt:
12/9 €
Januar

Kurt Marti: Leichenreden und Walter Vogt: Zwei Männer in einem Raum
Ort: Literaturhaus Basel
Adresse: Barfüssergasse 3, 4051 Basel, Schweiz

Niklas Krawinkel: Rechter »Rand« und demokratische »Mitte«
Ort: Goethe Universität Frankfurt am Main, Campus Westend | Casino-Gebäude, Raum 1.801
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main
Webseite: www.fritz-bauer-institut.de
Extrem rechte Diskurse rücken immer stärker in die »Mitte« der Gesellschaft. Ein Blick in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeigt allerdings, dass wechselseitige Bezugnahmen zwischen Akteuren der extremen Rechten und demokratischen Kräften keineswegs neu sind. Die extreme Rechte fand stets Anknüpfungspunkte an gesellschaftlich etablierte Vorstellungen und radikalisierte sie. Auf diese Weise gewann sie Legitimation für ihre Politik und ihren Einfluss weit über ihr angestammtes Milieu hinaus. Der Vortrag geht der Frage nach, welchen Wandlungen, Kontinuitäten und Aktualisierungen ihre Ideologie und Praxis zwischen 1950 und 1990 unterworfen waren.
Dr. Niklas Krawinkel forschte zwischen 2018 und 2025 am Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust über die Geschichte des Rechtsradikalismus in der Bundesrepublik Deutschland. Seine Dissertation ist 2020 im Wallstein Verlag unter dem Titel »Belastung als Chance. Hans Gmelins politische Karriere im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik Deutschland« erschienen.

Jehona Kicaj: ë
Ort: Buchhandlung a.punkt bahoe
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Österreich
Die Lesung wird von dem Institut für Habsburg und Balkanforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Institut für Slawistik der Universität Wien in kooperation mit der Südosteuropagesellschaft veranstaltet.

Alexander Walther: Die Shoah und die DDR
Ort: Bibliothek Südvorstadt
Adresse: Münchner Platz 2, 01187 Dresden

Jehona Kicaj: ë
Ort: Altes Pfandhaus
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Kartäuserwall 20, 560678 Köln

Michael Kunze: Rudolf von Jhering. Das unsichtbare Recht
Ort: Max Planck Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
Beginn: 15.15 Uhr
Adresse: Hansaallee 41, 60323 Frankfurt

Bahram Moradi: Das Gewicht der anderen
Ort: Literarisches Colloquium Berlin
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Am Sandwerder 5, 14109 Berlin

Bahram Moradi: Das Gewicht der anderen. Aus dem Persischen von Sarah Rauchfuß
Ort: Buchhandlung Ferlemann und Schatzer
Adresse: Güntzelstraße 45, 10717 Berlin
Februar

Ulrike Huhn: Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion
Ort: Haus der Universität Düsseldorf
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
Webseite: www.geschichte.hhu.de

Michael Kunze: Rudolf von Jhering. Das unsichtbare Recht
Ort: Universität Heidelberg, Bibliothek des Instituts für geschichtliche Rechtswissenschaft
Beginn: 19.15 Uhr
Adresse: Friedrich-Ebert-Platz 2, 69117 Heidelberg

Jehona Kicaj: ë
Ort: Haus der Kirche
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: An der Marienkirche 7-8, 24768 Rendsburg

Ulrike Huhn: Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion
Ort: Domherrenhaus
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Untere Str. 13, 27283 Verden (Aller)
Webseite: www.verden.de
»Mit dem Rennrad in die Vergangenheit: Jüdische Intellektuelle auf den Spuren ihrer Identität und die Wiederentdeckung der Schtetl in der späten Sowjetunion«
Buchvorstellung von Ulrike Huhn: Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion, Göttingen 2025.
Eine Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Junge jüdische Intellektuelle aus Leningrad begannen Anfang der 1980er-Jahre, auf den Spuren ihrer Vorfahren die durch den Holocaust verwaisten früheren Schtetl – den Orten mit vormals hohem jüdischem Bevölkerungsanteil – in der Ukraine, Belarus und im Baltikum zu bereisen. Mit einem wachsenden professionellen Anspruch erkundeten sie deren Geschichte, interviewten Überlebende und dokumentierten das materielle Erbe wie Friedhöfe und Synagogen. Das Buch beleuchtet erste Aufbrüche und die Neuformierung jüdischer Studien am Ende der Sowjetunion, die in Leningrad bereits 1989 in die Gründung einer Jüdischen Universität mündeten.

Jehona Kicaj: ë
Ort: Buchhandlung Lobenberg
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Gänsemarkt 5, 24340 Eckernförde
Webseite: buchhandlung-lobenberg.de

Jehona Kicaj: ë
Ort: Frau Rilke Buchladen
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Strelitzer Straße 11, 17235 Neustrelitz

Jehona Kicaj: ë
Ort: Bücherfrauen im Restaurant Kesselhaus
Beginn: 10.30 Uhr
Adresse: Alsterdorfer Markt 14, 22297 Hamburg
Webseite: www.buecherfrauen.de

Jehona Kicaj: ë
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Waldschmidtstrasse 4, 60316 Frankfurt am Main
Webseite: hlfm.de
März

Jehona Kicaj: ë
Ort: Literaturhaus Heilbronn im Trappenseeschlösschen
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Trappensee 1, 74074 Heilbronn

Jehona Kicaj: ë
Ort: Literaturhaus Basel
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Barfüssergasse 3, 4051 Basel, Schweiz

Georg Hermann Leseabend
Ort: Schnitzlersche Buchhandlung
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Weißadlergasse 5, 35578 Wetzlar
Webseite: www.immer-schoen-sachlich.de
Berühmtheit erlangt Georg Hermann durch seine wunderbaren Familienromane »Jettchen Gebert« und »Henriette Jacoby.« Vor allem durch sie wird er zum Chronisten des deutsch-jüdischen Lebens. 1871 geboren, lebte er ab 1933 einige Jahre in Italien, floh ins niederländische Exil und wurde 1943 in Auschwitz ermordet.
Hermanns Romane zeichnen sich allesamt durch naturalistische Beschreibungen der Lebenswelt aus – sei es das Biedermeier, die Gründerzeit und Jahrhundertwende, die Weimarer Republik oder das faschistische Italien und Deutschland. Vor allem aber machen die lebensnahen und lebhaften Gesprächssituationen ihn zu einem der meistgelesenen Autoren seiner Zeit. Inzwischen liegen seine Romane im Wallstein Verlag mit ausgezeichneten Nachworten vor. Alle seine Romane, vom Erstling »Spielkinder« bis zum letzten 1936 im Exil veröffentlichten »Etruskischen Spiegel«, durchzieht der Humor der Vergeblichkeit und des Scheiterns. Werden wir auf eine Georg Hermann- Renaissance hoffen dürfen? Hoffen schon, aber die Zeiten für Renaissancen verschiedenster Art scheinen vorbei. Es bleibt also nichts, als ihn selbst wieder zu lesen. So ist immerhin das Vergnügen auf unserer Seite.

Jehona Kicaj: ë
Ort: Literaturhaus Kassel, Palais Bellevue
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schöne Aussicht 2, 34117 Kassel
Webseite: literaturhauskassel.de
April

Jehona Kicaj: ë
Ort: Zentralbibliothek Düsseldorf
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf

Ofer Waldman: Verkämpftes Land
Ort: Warburg-Haus
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Heilwigstr. 116, 20149 Hamburg

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Gewölbekeller des Museums im Westrich
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Miesenbacher Str. 1, 66877 Ramstein-Miesenbach
Krimi-Lesung mit Weinprobe aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) in Ramstein-Miesenbach. Die Lesung wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben«.
Reservierungen unter: Info@Museum-Ramstein.de

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Blasius Weinwelt
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Trierer Straße 12, 66663 Merzig
Lesung aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) mit Weinprobe in Merzig. Die Weinprobe wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben« (Wallstein Verlag).
Reservierungen unter: info@blasius-weinwelt.de

Veronika Schuchter: Ernst Toller. Revolutionär, Schriftsteller, Antifaschist. Eine Biografie
Ort: Theater am Saumarkt
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Mühletorplatz 1, 6800 Feldkirch
Webseite: www.saumarkt.at
Eine Biografie Die erste umfangreiche deutschsprachige Biografie Ernst Tollers, des Revolutionärs, der im Gefängnis zum berühmtesten Dramatiker der Weimarer Republik wurde.
Eine Kooperation mit erinnern.at Vorarlberg, Johann-August-Malin-Gesellschaft und Rheticus Gesellschaft
Im Anschluss an Veronika Schuchters Vortrag ein Gespräch mit der Biografin und dem Historiker Johannes Spies.
Moderation: Philipp Schöbi
Er war der berühmteste Dramatiker der Weimarer Republik, seine Stücke spielte man von Moskau bis Sydney. In Ernst Tollers Lebensgeschichte ballen sich die zentralen Ereignisse der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Als Jude in der preußischen Provinz geboren, meldete er sich freiwillig im Ersten Weltkrieg an die Front. Von der grausamen Kriegserfahrung geläutert wurde er zum Pazifisten. Die Begegnung mit Kurt Eisner macht ihn zum Revolutionär, kurz steht Toller sogar an der Spitze der Münchner Räterepublik. Während einer fünfjährigen Festungshaft wird er zum gefeierten Schriftsteller, 1933 zwingt ihn die Machtübernahme zur Flucht. Schon früh hat er die Zeichen der Zeit erkannt und unermüdlich vor den Nationalsozialisten gewarnt. Das Exil führt ihn schließlich nach England, Hollywood und New York, wo er, zeitlebens unter schweren Depressionen leidend, 1939 seinem Leben ein Ende setzt.
Lange Zeit war der einst so berühmte Schriftsteller, Politiker und Aktivist fast vergessen. Veronika Schuchter erzählt das bewegte Leben Ernst Tollers als Spiegelbild seiner Zeit. Seine historische Weitsicht, sein Eintreten für die Schwächsten der Gesellschaft und gegen jede Form totalitärer Tendenzen machen sein Leben und Werk bis heute relevant.
Veronika Schuchter, geb. 1984, ist Senior Scientist am Institut für Germanis- tik an der Universität Innsbruck. Sie studierte Deutsche Philologie an der Universität Innsbruck und war Projektmitarbeiterin der Briefausgabe Ernst Tollers an der Universität Koblenz. Veröffentlichungen u. a.: Ernst Toller’s Letters from Exile, 1933–1939 (2022); Mitherausgeberin der kritischen Briefausgabe Ernst Tollers in zwei Bänden (2018); Ewig wiederentdeckt. »... doch nicht nur für die Zeit geschrieben«. Zur Rezeption Ernst Tollers: Person und Werk im Kontext (hg. mit Michael Pilz und Irene Zanol, 2018); Die Rezeption Ernst Tollers im Feuilleton nach 1955 (2018).

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Ev. Gemeindehaus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Lilienthalstraße 15, 65205 Wiesbaden-Erbenheim
Lesung aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) mit Weinprobe in Wiesbaden-Erbenheim. Die Weinprobe wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben« (Wallstein Verlag).
Reservierungen unter: dieohls@web.de
Mai

Jehona Kicaj: ë
Ort: Alte Schmiede
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schönlaterngasse 9, 1010 Wien, Österreich
Juni

Jehona Kicaj: ë
Ort: Gdanska Theater (Literaturhaus Oberhausen)
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Gutenbergstraße 8, 46045 Oberhausen
August

November

Gerrit Hollatz: Die Welfen und ihr Vermögen
Ort: Deisterbuchhandlung
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Amtsstraße 6, 31552 Rodenberg