Wallstein Verlag

Lesungen und Buchpräsentationen



2024
Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Januar

Februar

Ort: Literaturforum im Brecht-Haus
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Chausseestraße 125, 10115 Berlin
Website: lfbrecht.de

zur Personzum Buch

Unterwegs nach Posen und Danzig – Zwei Autorinnen auf der Suche nach dem Vater
Mit Susanne Fritz und Bernadette Conrad

Nachdem Susanne Fritz in ihrem Buch »Wie kommt der Krieg ins Kind« (2018) die Lebensgeschichte ihrer aus Schwersenz/Swarzędz bei Posen/Poznań stammenden Mutter nachgegangen ist, möchte sie verstehen, was der Krieg mit ihrem aus Zalasewo bei Posen stammenden Vater gemacht hat. Trotz des »großen Schweigens« ihres Vaters aus Danzig will Bernadette Conrad dessen Geschichte rekonstruieren und verstehen. Conrad geht in ihrem Debütroman einer »Zeit der großen Verschiebungen« nach und begleitet ihre Protagonistin Kati auf der Suche nach ihrer Herkunft direkt in den Wahnsinn des 20. Jahrhunderts hinein.

Ein Projekt des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- €
Einlass: ab 16:30 Uhr

Ort:
Beginn: 18.00 Uhr
Website: www.rosalux.de

zur Personzum Buch

Anmeldung erforderlich.

Ort: Veranstaltungssaal SO2
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Kavalleriestr. 17, 33602 Bielefeld
Website: www.bielefeld.jetzt

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Kaum ein Unternehmen war mit der deutschen Kolonialherrschaft in West- und Südwestafrika über so lange Zeit so eng verbunden wie das von einem Bielefelder Kaufmann gegründete Handelshaus C. Woermann. Todzi beschreibt den Aufstieg der Firma zum Weltkonzern und seine Rolle im Völkermord an den Herero und Nama.
Eintritt frei

Ort: Forum Alte Post
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Poststr. 2, 66954 Pirmasens

zur Personzum Buch

Buchvorstellung mit Eckhard Faul, Thomas Kuhn und Stefan Schwarzmüller.

Der Eintritt ist frei.

Ort: Spei´rer Buchladen
Adresse: Korngasse 17, 67346 Speyer
Website: www.speirerbuchladen.de

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Thomas Lehr liest aus seinen Büchern »Manfred« (Hanser) und »Kafkas Schere« (Wallstein).

Ort: Literaturhaus Frankfurt a.M.
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main
Website: literaturhaus-frankfurt.de

zur Personzum Buch

Mit dem Tod Michael Brauns im Dezember 2022 verlor das Nachdenken über die gegenwärtige Lyriklandschaft seinen besten Mentor. Mit ihm verschwand eine turnschuhtragende Wissensbereitschaft. Für das Entlegene ging er weit, für Regalware fand er gute Worte. Was er wusste, trug er nicht vor sich her. Was er mit sich trug, schleppte er, weil er es zwingend fand. Er hat sein graswogendes, hell-kitzelndes Wissen immer in das Herstellen von Verknüpfungen investiert. Die Michael Braun-Lyriknacht will nicht länger trauern. Am Geburtstag des Kritikers sprechen und lesen die Dichter und Dichterinnen. Darunter eine Erich Loest-, ein Büchner- und zwei Huchel-Preistragende, eine spannende Debütantin sowie eine Dichterin maorischer Sprache mit Wurzeln in England, Oberammergau und Neuseeland. Kopfbahnhof für die Poesie. Es gibt Getränke, Bücher, Gespräche und Pausen randvoll mit Jazz bis Mitternacht.

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Tickets:
Saalticket 12 / 8 Euro
Streamingticket 5 Euro

Ort: Brenner-Archiv
Adresse: 6020 Innsbruck, Österreich

Ort: Literaturhaus Halle, Großer Saal
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Bernburger Straße 8, 06108 Halle (Saale)
Website: literaturhaus-halle.de

zur Personzum Buch

In räumliche Weite und geschichtliche Tiefe führen die Gedichte dieser Sammlung: eine atemberaubende Fülle von Ereignissen, Figuren, Situationen, Konstellationen. Sie laden ein zu einem „Seelenrundgang“ - vor allem mit Shakespeare - in einer Umbruchszeit, unternommen von einem Ich, das tumultuarischem Weltgeschehen standzuhalten sucht. Der Band kann auch als ein einziges Welt-Gedicht gelesen werden. „Übungen im Joch“ lautete der vielsagende Titel von Bartschs Lyrikdebüt (1986). Der Hinwendung zur Tradition ist er treu geblieben̶ mit Meisterstücken „im Joch“, wie es die thematisch und metaphorisch ein engmaschiges Netz-Werk bildenden Farewell-Sonette zeigen: ein word wide web. Selbst- und Weltbegegnung, Ich und Du durchdringen sich in Bartschs Farewell-Sonetten, einem geistigen Umspannwerk sondergleichen.
Moderation: Thomas Kunst
12€ Eintritt, 9€ ermäßigt

März

Ort: Literarisches Colloquium Berlin
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
Website: lcb.de

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Wannsee, Weichsel, Widersprüche
10 Jahre Albrecht-Lempp-Stipendium
Ein deutsch-polnischer Abend mit Anna Cieplak, Susanne Fritz, Dariusz Sośnicki und Julia Wolf
Moderation: Joanna Czudec und Jürgen Jakob Becker
Übersetzungen: Karolina Golimowska und Agnieszka Grzybkowska

In Erinnerung an den bedeutenden Übersetzer und Vermittler polnischer Literatur, Albrecht Lempp (1953–2012), riefen die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das LCB 2013 das Albrecht-Lempp-Stipendium ins Leben, das Autor·innen und Übersetzer·innen aus Polen und Deutschland einen längeren Aufenthalt im jeweils anderen Land ermöglicht. Auf die Arbeiten der Alumni der letzten 10 Jahre zurückblickend, sticht auf deutscher Seite das Motiv der familiären Spurensuche ins Auge, wie bei Susanne Fritz (»Heinrich«, Wallstein, 2023) und Julia Wolf (»Alte Mädchen«, FVA, 2022), die für ihre Romane in Krakau recherchierten. Produktive Wochen im LCB verbrachten zuletzt Anna Cieplak, die am Wannsee an ihrem Roman »Ciało huty« (2023) arbeitete, und der in Poznań lebende Lyriker und Essayist Dariusz Sośnicki. Zum 10-jährigen Jubiläum der Initiative stellen wir diese vier Albrecht-Lempp-Stipendiat·innen und ihre Texte vor.

Ort: Schaubühne, Saal C/Globe
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin
Website: www.schaubuehne.de

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Buchvorstellung von und mit Carolin Emcke
Moderation: Michael Wildt (Historiker)

Wie lässt sich von Gewalt erzählen? Wie lässt sich von Erfahrungen erzählen, die alle Vorstellungen davon, was Menschen einander antun können, übertreffen? Mit welcher Behutsamkeit, welcher Diskretion und welcher Empathie muss nach einer Sprache gesucht werden im Kontext von Krieg und Gewalt? Carolin Emcke fragt nach der Ethik des Erzählens trotz allem. Für sie ist die Suche nach dem, was wahr ist, immer eine, die auch die eigene Rolle befragt. Wer über Gewalt und Trauma schreibt, muss auch über das schreiben, was als normativer Kern unangetastet bleibt: die menschliche Würde.Und wer schreibend über das nachdenkt, was wahr ist, wer dabei vor allem über Gewalt nachdenkt und wie sie Menschen versehrt, muss auch über die Gewalt der Klimakrise sprechen: Welche Rolle spielt faktuales Erzählen beim Erzählen von Klimadiskursen? »Was wahr ist« ist ein Plädoyer für die Ethik des Erzählens und das Denken in Utopien. Im Gespräch mit dem Historiker Michael Wildt stellt Carolin Emcke ihr neues Buch vor.

Ort: ICZ Bibliothek
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich, Schweiz
Website: vjkw.ch

zur Personzum Buch

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Polen die Heimat von 3,3 Millionen Jüdinnen und Juden. Warschau war das kulturelle, religiöse und politische Zentrum dieser diversen Gemeinschaft. Im Zuge des deutschen Angriffskrieges gegen Polen zwangen die Nazis die jüdische Bevölkerung in einen abgeriegelten Teil der Stadt. Der Historiker Emanuel Ringelblum regte daraufhin ein beispielloses Projekt an: eine im Geheimen arbeitende Gruppe, die unter dem Decknamen Oleg Schabbat (dt. Freude des Schabbat) den Alltag des Ghettos dokumentierte. Das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos war der erste Versuch, die Schoa systematisch und aus der Sicht der betroffenen zu dokumentieren, noch während sie geschah. Es war ein beispielsloser Akt des Widerstands und der Selbstbestimmung – vom Wunsch getrieben, die Hoheit über die eigenen Geschichte zu bewahren.

Der Vortrag gibt anhand der im NS-Dokumentationszentrum München gezeigten Ausstellung Wichtiger als unser Leben einen Einblick in das Archiv und seine Vermittlung an eine breite Öffentlichkeit.

Dr. Ulla-Britta Vollhardt (NS-Dokumentationszentrum München) ist Mitkuratorin der Ausstellung Wichtiger als unser Leben zum Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos, die das NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Jüdischen Historischen Institut Warschau im Juni 2023 eröffnet hat.

Moeration: Anika Reichwald.

Es wird um Anmeldung gebeten unter: anmeldung@vjkw.ch
Eintritt frei. Sie sind gebeten, sich beim Betreten des ICZ-Gebäudes auszuweisen.

Ort: Hospitalhof Stuttgart
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart
Website: www.moerike-gesellschaft.de

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Mörikes Buchstabe. Beobachtungen zum Dreh- und Angelpunkt seiner Lyrik Vortrag von Henning Ziebritzki

Mörike ist ein Meister darin, seine Gedichte so fein zu komponieren, daß im einzelnen Buchstaben sinnlicher Klang und geistige Bedeutung zusammenfallen. Seine Lyrik kann in herausragender Weise buchstabengenau genannt werden. Anders als die vielen Versuche, seine Gedichte aus der Biographie zu erschließen, können und wollen sie als musikalische Sprachkunstwerke gelesen werden, für die es, wie beim Hören von Musik, keinerlei Voraussetzung braucht, damit sie bei der offenen Lektüre ihre Wirkung entfalten.

Henning Ziebritzkis Sicht auf Mörikes Lyrik ist aus jahrzehntelanger Lektüre erwachsen. Seit er als Schüler auf einem Gymnasium in Niedersachsen die ersten Gedichte kennenlernte, liest er die Lyrik des schwäbischen Pfarrers. In seinem Vortrag erzählt er persönlich und subjektiv von seinen Leseerlebnissen mit Mörikes Gedichten und stellt überraschende Verbindungen her, zu Wilhelm von Humboldt, zu Johann Matthäus Bechstein, und nicht zuletzt zur lutherischen Theologie.

In Kooperation mit der Mörike-Gesellschaft

Ort: Buchhandlung Buchstabe
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Hochtorstraße 2, 23730 Neustadt in Holstein
Website: buch.stabe.net

Ort: Lyrik-Kabinett
Adresse: Amalienstraße 83a, 80799 München
Website: www.lyrik-kabinett.de

zur Personzum Buch

Wir sind nicht, was wir sind
Der Dichter Rudolf Borchardt
Ein Abend mit Wolfgang Matz
und Hanns Zischler
Borchardt und die Deutschen, das ist keine glückliche Geschichte. Öffentliches Aufsehen weckt der sonst eher wenig gelesene Autor seit Jahren immer dann, wenn es um seine skandalisierbaren Seiten geht: Die phantasievolle Stilisierung des eigenen Lebenslaufs, die Publikation der Aufzeichnung Stefan George betreffend, des Weltpuff Berlin bewirkten kurzfristige Neugier, die dann rasch wieder verebbte. Und doch gab es immer auch Leser, die wussten, wer dieser Rudolf Borchardt war: einer der großen Lyriker des zwanzigsten Jahrhundert. Theodor W. Adorno schrieb, „er hat Zeilen geschrieben, wie sonst nur Musik Stellen kennt, solche, die klingen, als wären sie immer schon dagewesen.“ Hanns Zischler und Wolfgang Matz erinnern in Lesung und Gespräch an diesen immer neu zu entdeckenden berühmtesten Unbekannten der deutschen Literatur. Hanns Zischler, geboren 1947 in Nürnberg, ist Schauspieler, Autor und Verleger. Im Lyrik Kabinett war er bereits mehrfach zu hören – mit Texten von Adelbert von Chamisso, Leonid Aronson, Borchardts „Jamben“ etc. Wolfgang Matz, geboren 1955 in Berlin, Autor und Übersetzer, publizierte 2023 im Wallstein Verlag Rudolf Borchardt. Der verlorene Posten.

Ort: OÖ Literaturhaus im StifterHaus
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz, Österreich

zur Personzum Buch

Buchpräsentation mit Herausgeber Klaus Amann, Moderation: Daniela Strigl

Ort: Lyrik-Kabinett
Adresse: Amalienstraße 83a, 80799 München
Website: www.lyrik-kabinett.de

zur Personzum Buch

auf wunder hoffe ich / auf zeichen setze ich
Doris Runge
liest aus ihren jüngsten Gedichtbänden
Moderation: Heinrich Detering

Pas de deux, „paar verschwindet / bild bleibt stehn“. Doris Runges jüngster Gedichtband von liebe viel (Wallstein 2023) ist eine Sammlung solcher Bilder, die geblieben sind. Destillate aus 40 Jahren lyrischer Beschäftigung mit Liebe, ihren möglichen Formen und dem, was sie umgibt. Das „Versprechen eines geheimen Zusammenhangs, für den Liebe kein unpassendes Wort ist“, so Heinrich Detering im Nachwort des Bandes. Er betont die Zentralität der Liebesdichtung in Runges Œuvre. Ihre Gedichte sind zu Sprache geronnene Moment des Liebens – einschließlich seines Davor, Danach oder Dazwischen – immer in einer Bewegung: „nicht stehenbleiben / umblättern“. Schlaglichter des Abends fallen auch auf die früheren Bände: die schönsten versprechen (2022) und man könnte sich ins Blau verlieben (2017). Doris Runge, 1943 in Carlow geboren, ist vielfach ausgezeichnete Lyrikerin, Schriftstellerin und Vorsitzende des Vereins „Literatur im Weißen Haus“ im schleswig-holsteinischen Cismar. Heinrich Detering, 1959 in Neumünster geboren, ist Literaturwissenschaftler, Lyriker und Essayist und würde jüngst in den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste gewählt. 2011-2015 war er einer der ‚festen‘ Diskutanten beim Lyrischen Quartett in München.

Ort: KiK Kunst im Keller
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Johann-Georg-Hartwagnerstr. 14, 4910 Ried im Innkreis, Österreich

Ort: Café Centra / Grillo Theater
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Theaterpl. 11, 45127 Essen
Website: www.theater-essen.de

zur Personzum Buch

In der Reihe „Lesart“ präsentieren und diskutieren renommierte Autor*innen vor Publikum aktuelle Sachbuch-Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt. Die Veranstaltungen werden in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur, der Buchhandlung Proust, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und dem Schauspiel Essen jeweils dienstags im Café Central durchgeführt.

Ort: Schloss Reinbek
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Schloßstr. 5, 21465 Reinbek

Ort: Buchhandlung Harms
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Alter Uentroper Weg 189, 59071 Hamm

Ort: Alte Wassermühle
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Alte Mühlenstraße 6, 26169 Friesoythe

Ort: Fritz Bauer Bibliothek
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Feldmark 107, 44803 Bochum
Website: latscher.in

zur Person

Vortrag und Gespräch mit dem Autor und Journalisten Ofer Waldmann (Haifa/Berlin).

Ort: Stadthalle Köln
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Jan-Wellem-Straße 2, 51065 Köln-Mühlheim
Website: www.litcologne.de

zur Personzum Buch

Wer schreibend über das nachdenkt, was wahr ist, wer dabei vor allem über Gewalt nachdenkt und wie sie Menschen versehrt, muss auch über die Gewalt der Klimakrise sprechen: Welche Rolle spielt faktuales Erzählen beim Erzählen von Klimadiskursen? In ihrem aktuellen Buch Was wahr ist macht sich die Philosophin und Publizistin Carolin Emcke auf die Suche nach der Wahrheit im Angesicht der Klimakatastrophe und blickt dabei in verschiedene Richtungen. In die Vergangenheit: Was ist geschehen, und wer ist dafür verantwortlich? Aber auch in die Zukunft: Diese Suche nach der Wahrheit im Kontext der Klimakrise muss auch zeigen, was sein wird, sie muss Möglichkeitsräume öffnen und kartografieren. Was wahr ist – Über Gewalt und Klima ist ein Plädoyer für die Ethik des Erzählens und das Denken in Utopien. Gemeinsam mit Klimaaktivistin Luisa Neubauer spricht Carolin Emcke über diese Fragen und mehr.

Gebärdensprachdolmetschung
Rollstuhlgerechter Zugang + WC
Assistenzhunde willkommen

Ort: Philosophische Fakultät der Universität
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Bulevar vojvode Petra Bojovića 1A, Banja Luka, Bosnien-Herzegowina

zur Personzum Buch

moderiert von Frau Prof. Ljiljana Aćimović

Ort: Österreich-Bibliothek Tuzla / Austrijska-biblioteka
Beginn: 14.00 Uhr
Adresse: Braće Crnogorčevića 7, 75 000 Tuzla, Bosnien-Herzegowina

zur Personzum Buch

moderiert von der Germanistin Prof. Jasmina Đonlagić

Ort: Barenboim-Said-Akademie
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Französische Str. 33 D, 10117 Berlin
Website: www.barenboimsaid.de

zur Personzum Buch

Buchpremiere.
Mit einem musikalischen Beitrag von Yngve Abelvik (Horn) und Saori Tomidokoro (Klavier)
Moderation: Prof. Kai Wiegandt

Der Eintritt ist frei (Anmeldung erforderlich).

Ort: Südbahnhof, Lesereihe WESTWERK Niederrheinischen Literaturhauses
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Saumstraße 9, 47805 Krefeld
Website: nlh-krefeld.de

zur Personzum Buch

Reihe WESTWERK mit Thea Mengeler und Simone Atangana Bekono

Neuanfang in der Isolation – dieses Thema vereint die Romane „Nach den Fähren“ von Thea Mengeler und „Salomés Zorn“ von Simone Atangana Bekono. In ihrem zweiten Roman erzählt Mengeler von einer Urlaubsinsel, auf der seit längerer Zeit die Fähren ausbleiben. Trotzdem gehen die Bewohner:innen weiterhin ihren altbekannten Tätigkeiten nach: Der Hausmeister kümmert sich um den Sommerpalast, die Doktorin liest, die Frau des Generals pflegt den General. Doch dann erscheint ein Mädchen namens Ada. Ihre neugierigen Fragen nach der Vergangenheit führen zu einem Umbruch, der auch dann nicht mehr aufzuhalten ist, als Ada so plötzlich verschwindet, wie sie aufgetaucht ist.

Während der Ort der Isolation bei Mengeler eine verlassene Insel ist, findet sich Salomé, die Protagonistin in Bekonos Romandebüt „Salomés Zorn“, in einer Jugendstrafanstalt wieder. Dort soll sie ihre unbändige Wut aufarbeiten, die sich in ihrem von rassistischen Beleidigungen und Übergriffen geprägten Alltag in der niederländischen Provinz angestaut hat. Während der Haft trifft sie auf Verbündete, aber auch einen Gegenspieler, mit dem sie wohl oder übel kooperieren muss. Vor allem aber verbringt sie viel Zeit allein, was ihren Blick auf sich selbst und die Welt um sie herum verändert.

Beide Romane behandeln Ereignisse, die die Leben ihrer Figuren grundlegend und unumkehrbar verändern. Doch nicht nur davon erzählen die Autorinnen virtuos, sondern ebenso von den Lücken dazwischen, von der aus den Fugen geratenen Zeit, die sich mal unendlich dehnt und dann wieder schmerzhaft zusammenzieht.

Das Gespräch findet auf Deutsch und Englisch statt und wird moderiert von Marlene Jäger.

Thea Mengeler (*1988/Meerbusch) studierte Literarisches Schreiben und Kommunikationsdesign in Hildesheim, Kiel und Istanbul. Sie war Finalistin beim 28. open mike sowie Styria Artist in Residence 2022. Nach einem Zwischenstopp in Krefeld lebt sie aktuell als freiberufliche Autorin und Texterin in Hannover. Ihr erfolgreiches Debüt „Connect“ über eine junge Frau, die sich einer abgeschottet lebenden Gemeinschaft anschließt, erschien 2022 im Leykam Verlag.

Simone Atangana Bekono (*1991/Dongen) studierte Kreatives Schreiben an der ArtEZ Universität der Künste und schloss ihr Studium dort 2016 mit einer preisgekrönten Lyriksammlung ab. Ihr Debütroman „Confrontaties“, unter dem Titel „Salomés Zorn“ von Ira Wilhelm ins Deutsche übersetzt, wurde mit dem Hebban Debuutprijs, dem Preis „Bestes Buch für Jüngere“ und dem renommierten Anton Wachterprijs ausgezeichnet. Außerdem stand er auf den Shortlists von zwei der wichtigsten niederländischen Literaturpreise, dem Libris Literatuurprijs und der Bronzen Uil.

Ort: Literaturhaus Heilbronn im Trappenseeschlösschen
Adresse: Trappensee 1, 74074 Heilbronn

Ort:
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Sarajevo, Bosnien-Herzegowina

zur Personzum Buch

moderiert von der Germanistin Prof. Irma Duraković und mit der Schriftstellerin Lejla Kalamujić als Gesprächspartnerin

Ort: Hölderlinhaus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Nordheimer Str. 5, 74348 Lauffen am Neckar
Website: www.lauffen.de

zur Personzum Buch

Am 254. Geburtstag: Hölderlins Kindheit und Jugend
Sabine Doering, langjährige Präsidentin der Hölderlingesellschaft stellt im Geburtsort Lauffen am Neckar ihr Buch zu KIndheit und Jugend des Dichters vor.
Alle Interessierten sind zum Vortrag von Sabine Doering am Mittwoch, 20. März 2024, um 19 Uhr in den Saal des Hölderlinhauses eingeladen. Im Eintritt von 8 Euro sind, wie es sich für eine Geburtstagsfeier gehört, 1 Glas Sekt und ein Stück Geburtstagstorte enthalten.

Friedrich Hölderlin wuchs in privilegierten Verhältnissen auf - wie prägten ihn die Einflüsse während der Schul- und Studienzeit, die den begabten Heranwachsenden auf das Pfarramt vorbereiten sollten, während es ihn doch zur Dichtung drängte. Sabine Doering blickt aus kultur- mentalitäts- und bildungsgeschichtlicher Perspektive auf die Jugend von Friedrich Hölderlin, bringt Dokumente und zahlreiche Briefe zum Sprechen.

Grundlage des Vortrags ist das im Jahr 2022 im Göttinger Wallstein-Verlag erschienene Buch der ausgewiesenen Hölderlin-Expertin. In der Frankfurter Rundschau rezensierte Ewart Reder am 12.7.2022: "Hier bekommt man nicht nur einen Überblick über "idealistische Bergeshöhen" und beispiellose Weiten, sondern auch über den "Innenraum der Seele".

Karten gibt es an der Kasse des Hölderlinhauses oder Sie melden Sich bei bei k.p.waldenberger@lauffen.de an und zahlen an der Abendkasse.

Ort: Theater Kosmos
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz, Österreich
Website: vlb.vorarlberg.at

zum Buch

Zum 50. Todestag Paula Ludwigs - Buchpräsentation Neuedition Paula Ludwig "Träume". Es liest Grischka Voss.
Die an diesem Abend präsentierte erweiterte Neuausgabe der Träume von Paula Ludwig bietet u.a. bisher unbekannte Traumaufzeichnungen und ermöglicht es, in die Traumwelt der Autorin einzutauchen.

Eintritt frei!

Vor 50 Jahren ist die gebürtige Vorarlberger Dichterin und Malerin Paula Ludwig (1900-1974) verstorben. Aus diesem Anlass veranstaltet das Franz-Michael-Felder-Archiv, das den größten Teil ihres Nachlasses aufbewahrt, an zwei Tagen in Bregenz eine international besetzte wissenschaftliche Tagung (21. – 22. März). Zudem erscheint anlässlich des 50. Todestags Paula Ludwigs bei Wallstein auch eine erweiterte Neuedition ihrer Träume, die erstmals alle Traumtexte der Autorin umfasst.

Paula Ludwig ist vor allem als Lyrikerin und Geliebte Iwan Golls bekannt. Neben der Lyrik war es eine literarische Gattung, die sie ihr Leben lang beschäftigte und der eine Schlüsselrolle in ihrem Gesamtwerk zukommt: Träume. Drei Jahre nach ihrem Gedichtband Dem dunklen Gott (1932) erschien 1935 Traumlandschaft. Paula Ludwigs erstes Prosabuch war herausragend und einzigartig in der damaligen deutschen Literaturlandschaft. 1962 erschien eine erweiterte Ausgabe unter dem Titel Träume.
Die an diesem Abend präsentierte Neuedition, herausgegeben von Chiara Conterno und Ingrid Fürhapter, bietet über die in den beiden von der Dichterin autorisierten Bänden erschienenen Texte hinaus zahlreiche, bisher unbekannte Traumaufzeichnungen und ermöglicht es, in die Traumwelt Paula Ludwigs einzutauchen und ihren kreativen Schaffensprozess nachzuvollziehen.

Zu den Herausgeberinnen:
Chiara Conterno, geboren 1981, ist Professorin für Deutsche Literatur an der Universität Bologna.
Ingrid Fürhapter, geboren 1970, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek.

Ort: ONLINE & Bedford Room, G37, Ground Floor, Senate House
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Malet Street, WC1E 7HU London, Großbritannien
Website: ilcs.sas.ac.uk

zur Personzum Buch

In the winter of 1939-40, exiled in the Dutch city of Hilversum, Georg Hermann was working on a novel that he regarded as one of his most important. Entitled Die daheim blieben [Those that Stayed Behind], it was to be composed of four parts and tell the story of a large, diverse German-Jewish family in Berlin from March 1933 to November 1938. He was unable to complete the novel or see it published, and it was long thought to have been lost. Recently, however, the manuscripts of the first two parts were discovered among papers held by Hermann’s grandson, George Rothschild. After careful editing by Godela Weiss-Sussex the text was finally published for the first time by Wallstein Verlag (Göttingen) in September 2023.

In her talk Godela Weiss-Sussex, Professor of Modern German Literature at the Institute of Languages, Cultures and Societies (University of London), considers the story of the manuscript and its journey to publication, and introduces the novel's content, characters and contexts. The talk gives a flavour of an extraordinary text that the author himself judged to be the 'very best Georg Hermann'.

This lecture will be held in person at the University of London Senate House and online. All are welcome to attend. Advance online booking is essential.

This event is jointly organised by the Leo Baeck Institute, London, and the Research Centre for German & Austrian Exile Studies at the Institute of Languages, Cultures and Societies, University of London.

Ort: Stadtmuseum Meppen
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: An der Koppelschleuse 19a, 49716 Meppen

Ort: Herzog Anton Ulrich-Museum
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Museumstraße 1, 38100 Braunschweig
Website: 3landesmuseen-braunschweig.de

zur Personzum Buch

NATURTALENT: Dichterlesung von Wilhelm Bartsch, moderiert von Jan Röhnert

„Harzdunkel spiegeln die Berge - Gernrode/ Ganz in der Frühe sieht Gandersheim gleich/Aufschaut Hroswitha, fließt über in Mechthild/Aber Braunlage fließt über in Elend/Kennet des Menschen im Spiegelwald nicht“.

Seit bald fünfzig Jahren geht Wilhelm Bartsch immer wieder durch den Harz, zunächst nur im Osten des wie Berlin geteilten Gebirges. Doch schon ab 1987 konnte er auch im Westharz wandern, ab 1989 nicht nur zur warmen Jahreszeit auch auf den Brocken, denn zwölfmal war er an Heiligabend und zum Neujahrstag 2000 oben. Es sind also nicht nur Goethes „Harzreise im Winter“ oder etwa die Wald-Bilder von Pascha Weitsch, die in viele Gedichte und Texte von Wilhelm Bartsch mit einflossen. Auch in seinem neuen Gedichtband „Hohe See und niemands Land“ (Wallstein Verlag) spielen der Harz und sein gerade heute so radikaler Wandel eine wichtige Rolle.

Moderiert wird die Veranstaltung von Jan Röhnert, mit dem Wilhelm Bartsch noch so einiges mehr als Harzwanderungserfahrungen teilt.

Ort: Philosophische Fakultät der Universität
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Trg hrvatskih velikana 1, Mostar, Bosnien-Herzegowina

zur Personzum Buch

moderiert von OeAD-Lektorin Verena Kandler

Ort: Buchhandlung Böttger
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Maximilianstr. 44, 53111 Bonn
Website: www.buchhandlung-boettger.de

Ort: Haus des Buches
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
Website: www.literaturhaus-leipzig.de



Statements, Diskussion und Lesung mit Marcel Beyer, Irina Herasimovich, Alexander Kratochvil, Steffen Mensching, Kerstin Preiwuß, Jurko Prochasko, Olga Shparaga und Cécile Wajsbrot; moderiert von Kilian Kirchgeßner.

Die Leipziger Buchmesse versteht sich und verstehen wir als Ort der europäischen Verständigung. Dazu gehört vor allem die Offenheit und Neugier, unser Gegenüber zu sehen, von ihm zu erfahren. So kommen Autorinnen und Autoren aus Belarus, der Ukraine, Deutschland und Frankreich zusammen und diskutieren über das, was wir (nicht) sehen - in der Wahrnehmung zwischen West und Ost. Vor 10 Jahren stießen die Maidanproteste das Tor der Ukraine nach Westen auf, und seit zehn Jahren herrscht Krieg. Hat man im Westen die Augen davor verschlossen? Gibt es blinde Flecken zwischen West und Ost? Wie blicken die Gäste aus Belarus und der Ukraine auf den Westen, mit welchen Erwartungen, Hoffnungen, Enttäuschungen? Und hat sich seit Ausbruch des Krieges der Blick des Westens verändert?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltung der Sächsischen Akademie der Künste und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Mit ihr wird fortgesetzt, was im letzten Jahr unter der Frage stand »Wo liegt die Mitte Europas?«. Eine der klugen Antworten lieferte der bulgarische Autor Georgi Gospodinov: »Das Zentrum Europas ist jener bewegliche Ort des Schmerzes. Es ist dort, wo es wehtut und blutet, und heute befindet es sich im Osten.«

April

Ort: Bibliothek
Adresse: Meran, Italien

Ort: Theater am Saumarkt
Beginn: 10.30 Uhr
Adresse: Mühletorplatz 1, 6800 Feldkrich, Österreich
Website: www.vorarlberg-aktuell.com

zur Personzum Buch

In der Reihe „Biographie - erforschen, erinnern, erfinden?“
Moderation: Marie-Rose Rodewald-Cerha

Aus Anlass des 50. Todestages: Das biographische Porträt der Dichterin und Erzählerin Christine Lavant. Auszüge aus ihrem Briefwechsel mit dem Geliebten Werner Berg machen die aktuelle Publikation von Klaus Amann (unter Mitarbeit von Brigitte Strasser) zu einer literarischen Sensation.

Christine Lavants Eigenart und Stärke als Lyrikerin und als Erzählerin ist ihr unbestechlicher Blick auf diejenigen, mit denen das Schicksal es weniger gut gemeint hat. Es ist ihre eigene Welt, über die sie schreibt. So ist sie im Werk präsent, doch es fehlt eine Biographie. Aus Anlass des 50. Todestages erscheint nun ein biographisches Porträt der Dichterin mit literarischem Anspruch. Zwei Drittel der Texte in diesem Buch stammen von Christine Lavant selbst - und sind bisher unveröffentlicht. Aus Briefauszügen an ihre wechselnden Vertrauten entsteht eine authentische Lebenserzählung, die eingepasst ist in ein schillerndes Mosaik aus Texten und Dokumenten, Zeitungsberichten und Rezensionen, ihrer Krankenakte aus der Psychiatrie, literarischen Würdigungen sowie der kenntnisreichen Kommentierung des Lavant-Herausgebers Klaus Amann.

Das Buch ermöglicht völlig neue Einblicke in Christine Lavants Leben und Denken. Dazu bilden die hier erstmals veröffentlichten Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen Christine Lavant und ihrem Geliebten, dem Künstler Werner Berg, das einzigartige Herzstück. Zahlreiche zeitgenössische Fotografien, Zeichnungen und Gemälde, darunter erstmals sämtliche Porträts, die Werner Berg von Christine Lavant geschaffen hat, zeigen sie und ihre Welt.

Ort: Kloster Mariensee
Beginn: 16.00 Uhr
Adresse: Höltystr.1, 31535 Neustadt am Rübenberge

zur Personzum Buch

Lesung aus dem Essayband »Gar nicht viel« im Rahmen der Reihe „Sonntagskultur“

Ort: Heimatbibliothek
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Karmeliterweg 7, 49377 Vechta

Ort: Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Rote Reihe 8, 30169 Hannover
Website: www.goethe-gesellschaft-hannover.de

zur Personzum Buch

Franz Kafka und der Prozess
Auch nach einem Jahrhundert vielfacher Deutungen hält das rätselhafte Schicksal Josef K.s die Leser im Bann. Seine Verstrickungen in die gespenstische Bürokratie, die Undurchschaubarkeit dieser Welt, die es ihm unmöglich macht, Orientierung zu erlangen, lassen keine einfachen Erklärungen zu. Dennoch oder gerade deshalb ist Franz Kafkas Roman „Der Process“ auch nach knapp 100 Jahren ein Lesegenuss, der sich wie ein intensiver Traum erleben lässt. Neu ediert und kommentiert vom Kafka-Biographen Reiner Stach lädt dieser Vortrag dazu ein, Kafkas „Process“ noch einmal oder zum ersten Mal mit frischem Blick zu lesen.
Eintritt: 10 €, keine Ermäßigung

Ort: Cottbuser Kafka-Festival
Adresse: Cottbus

Ort: Kino International
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin

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Literatur Live im Kino International
Moderation: Dirk Peitz (ZEIT ONLINE)

Ort: NS-Dokumentationszentrum
Adresse: Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

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in Kooperation mit dem Literaturhaus München, Moderation: Marie Schmidt (SZ)

Ort: Österreichische Gesellschaft für Literatur
Adresse: Palais Wilczek, Herrengasse 5, 1010 Wien, Österreich

Ort: Literaturhaus Leipzig
Adresse: Leipzig

Ort: Historischen Museum Frankfurt
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main
Website: www.historisches-museum-frankfurt.de

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geschichte Jetzt!“ stellt Prof. Dr. Nils Güttler sein 2023 erschienenes Buch „Nach der Natur. Umwelt und Geschichte am Frankfurter Flughafen“ vor. Darin untersucht er am Beispiel des Frankfurter Flughafens die Rolle von Wissenschaft in den ökologischen Krisen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Das Rhein-Main-Gebiet ist heute eine der ökologisch besterforschten Regionen der Welt. Maßgeblichen Anteil hat daran eines der größten Umweltprobleme vor Ort: der Frankfurter Flughafen. Die historischen Wechselwirkungen von Umwelt, Wissen und Politik stehen im Zentrum von "Nach der Natur". Am Beispiel des größten deutschen Flughafens beschreibt es soziale Konflikte und gesellschaftliche Räume, in denen Wissen über Umwelt seit dem frühen 20. Jahrhundert verhandelt und wirksam wurde. Viele Wissensbestände wurden zuerst im Flughafen produziert, bevor die Umweltbewegung sie sich aneignete und gegen den Flughafen in Stellung brachte. Der Flughafen hat somit im Laufe der Geschichte die Möglichkeit seiner eigenen Kritik geschaffen. Damit liefert "Nach der Natur" weitreichende Erkenntnisse über den gesellschaftspolitischen Ort von Umweltwissen als Infrastrukturwissen und leistet auch einen Beitrag zur aktuellen Debatte um die Klimakrise.

4€ / 2€ Eintritt

Eine Anmeldung im Vorfeld wird empfohlen. Möglich ist diese über den Online-Ticketshop und den Besucherservice (besucherservice[at]historisches-museum-frankfurt.de, T (069) 212-35154). Sind noch Plätze verfügbar, kann man sich auch unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung an der Museumskasse anmelden.

Ort: Buchhandlung Böttger
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Maximilianstr. 44, 53111 Bonn
Website: www.buchhandlung-boettger.de

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Raphaela Brüggenthies wird an diesem Abend den Weg des jungen Heine nachzeichnen, seine Lebensthemen und Existenzfragen, sein Ringen um ein Schriftstellerdasein und vor allem um seine jüdische Identität. Neben Einblicken in das Frühwerk und das „Erwachsenwerden“ des bekannten Literaten, wird Sr. Raphaela auch von ihrer persönlichen Vorliebe für Heine erzählen.

Ort: Kleiner Markgräfler Hof 
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Augustinergasse 17, 4051 Basel, Schweiz
Website: markgraeflerhof-basel.ch

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Lesung im Rahmen eines Stipendiums der Stiftung Bartels Fondation, Eintritt frei

Ort: Haus der Romantik
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Markt 16, 35037 Marburg
Website: www.romantikmuseum-marburg.de

Ort: Konferenzraum DDR Museum
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Sankt Wolfgang-Str. 2, 10178 Berlin
Website: www.ddr-museum.de

Ort: Franz-Michael-Felder-Archiv
Adresse: Kirchstraße 28, 6900 Bregenz, Österreich
Website: vlb.vorarlberg.at

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Thomas Lehr liest aus seinen Büchern »Manfred« (Hanser) und »Kafkas Schere« (Wallstein).

Ort: Literaturhaus St. Jakobi
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Jakobikirchgasse, 31134 Hildesheim

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Das Literaturhaus St. Jakobi feiert zehnjähriges Jubiläum!
Eintritt ist frei

Mai

Ort: Literaturhaus München
Adresse: München

Ort: Stadtbücherei Reutlingen
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Spendhausstraße 2, 72764 Reutlingen

Ort: ScharfrichterHaus
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Milchgasse 2, 94032 Passau

Ort: Universität Venedig Ca' Foscari, Ca' Bernardo, Sala B
Beginn: 12.15 Uhr
Adresse: 30123 Venedig, Italien

Ort: Centre Marc Bloch
Adresse: Friedrichstraße 191, 10117 Berlin

Ort: Berliner Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin

Ort: Museumdsorf
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Bether Str. 6, 49661 Cloppenburg

Juni

Ort: ehemalige Synagoge
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Dorfplatz 5, 91242 Ottensoos
Website: www.vhs-unteres-pegnitztal.de

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Es ist ein im kollektiven Gedächtnis fest verankerter Mythos: das Los des Ahasver, des Ewigen Juden, von dem erzählt wird, dass er dem auf dem Kreuzweg schmachtenden Christus die Rast missgönnt habe und dafür zu ewiger Wanderschaft verdammt worden sei.
Die Wurzeln der Überlieferung reichen bis ins Mittelalter zurück, doch erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts beginnt der Stoff sein hohes Wirkungspotenzial zu entfalten.
Ahasver wird zu einer plastischen und zugleich mirakulösen Figur, die ihren Siegeszug quer durch Europa antritt.
Ein antijudaistischer Ton ist dabei nicht zu verkennen. Und auch wenn im Laufe der Zeit identifikatorische Formen der Aneignung den Mythos durchdringen, bleibt doch die Gefahr judenfeindlicher Aktualisierung präsent, wie nicht zuletzt die NS-Propaganda zeigt.

Das gleichnamige Buch von Gunnar Och, der bis 2020 als Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg mit Forschungsschwerpunkt im Bereich der deutsch-jüdischen Literaturgeschichte lehrte, verfolgt die ebenso erstaunliche wie ungeheure Karriere dieser Figur von der Frühen Neuzeit bis in die Moderne.

HINWEISE ZUR ANMELDUNG:

Anmeldung über das vhs-Anmeldeformular (Druck- oder Online-Version) bis spätestens 29.05.2024.

Hier gilt das Lastschriftverfahren (bargeldloses Bezahlen).

Reservierungen sind auch per E-Mail (info@vhs-up.de) oder telefonisch während der Öffnungszeiten möglich.

Eventuelle Restplätze an der Abendkasse.

Ort: Akademie der Künste
Adresse: Berlin

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(im Rahmen des dort geplanten Kafka-Tags)

Ort: Museum für Literatur am Oberrhein, PrinzMaxPalais
Adresse: Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Ort: Medizinhistorisches Museum Hamburg
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Martinistraße 52, 20246 Hamburg
Website: www.uke.de

Ort: T-Café des Vorarlberger Landestheaters
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Seestraße 2, 6900 Bregenz, Österreich
Website: landestheater.org

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Moderation: Ingrid Fürhapter, eine Veranstaltung des Franz-Michael-Felder-Archivs

Ort: Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI)
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg

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In Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis (DFK) und dem KlangForum Heidelberg. Zum 500. Geburtstag der französischen Renaissance-Lyrikerin Louise Labé (1524-1566) liest Ralph Dutli Gedichte von Louise Labé, Clément Marot und Pierre de Ronsard, in Übertragungen von Rainer Maria Rilke, Paul Zech und RD, im Wechsel mit Vertonungen von Viktor Ullmann (1898-1944) und Maurice Ravel (1875-1937). Musik: J. Marc Reichow (Klavier), Clémence Boullu (Sopran).

Juli

Ort: Barenboim-Said Akademie
Adresse: Franz. Str. 33D, 10117 Berlin

August

Ort: Stadtbibliothek Bielefeld, Literaturbühne EG
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: am Neumarkt, 33602 Bielefeld
Website: events.stadtbibliothek-bielefeld.de

September

Ort: Museum Fünf Kontinente
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Maximilianstraße 42, 80538 München
Website: www.museum-fuenf-kontinente.de

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Lucian Scherman Lecture mit Dr. Kim Todzi

Ein genaues und differenziertes Verständnis des Kolonialismus erfordert eine Auseinandersetzung mit seiner wirtschaftlichen Dimension: mit Ungleichheiten, Arbeit, Märkten und Kapitalismus in der Kolonialgeschichte. Dazu ist es entscheidend, vernachlässigte Fragen (neu) zu stellen: Wie verhält sich Kolonialismus zu Kapitalismus und wie ging koloniale Ausbeutung in der Praxis vonstatten? Wie hing kolonialer Gewalt mit ökonomischer Ausbeutung zusammen und wer profitierte eigentlich wirklich vom Kolonialismus? In seinem Vortrag diskutiert der Historiker Dr. Kim Todzi diese Fragen am Beispiel des Woermann-Konzerns.

Kaum ein anderes Unternehmen war über so eine lange Zeit so eng mit der deutschen Kolonialherrschaft in West- und Südwestafrika verbunden wie der Woermann-Konzern. Gegründet als Handelshaus C. Woermann in Hamburg, entwickelte sich das Handelsunternehmen zu einem vielseitigen Logistikkonzern, der Reedereien wie die Woermann-Linie, Plantagenunternehmen und Konzessionsgesellschaften umfasste. In Deutschland und in Westafrika war Woermann zentral für die koloniale Eroberung. Das Unternehmen übte Druck auf die deutsche Politik aus und seine Vertreter handelten Schutzverträge in Westafrika aus. Die im Jahr 1885 gegründete Woermann-Linie fungierte als entscheidendes Scharnier zwischen Deutschland und Westafrika. Sie war bis 1906 die einzige deutsche Reederei, die dauerhaft Liniendienste in der Region anbot. Während des Völkermords an den Herero und Nama spielte sie eine bedeutende Rolle in der Organisation von Nachschub- und Truppentransporten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

Dezember

Ort: Bibliothèque Nationale et Universitaire de Strasbourg
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: 6 Pl. de la République, 67000 Strasbourg, Frankreich

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