Lesungen und Buchpräsentationen
- März
- April
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- Juli
- August
- September
- Oktober
- November
- Dezember
- Januar
- Februar
März

Lindita Arapi: Lindenblüten für Bücher
Ort: Goethe Universität Frankfurt, Campus Westend
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Siolistraße 7, 60322 Frankfurt am Main

Jehona Kicaj: ë im Rahmen des Literaturfestivals Erzählzeit ohne Grenzen
Ort: Gemeinde- und Schulbibliothek Rheinau
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schulstrasse 13, 8462 Rheinau, Schweiz
Webseite: erzaehlzeit.com

Jehona Kicaj: ë im Rahmen des Literaturfestivals Erzählzeit ohne Grenzen
Ort: Stadtteilbücherei Friedingen
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Beurener Strasse 2, 78224 Singen (Hohentwiel)

Bahram Moradi: Das Gewicht der anderen
Ort: Literaturhaus Leipzig | Haus des Buches
Adresse: Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
April

Jehona Kicaj: ë
Ort: Zentralbibliothek Düsseldorf
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf

Ofer Waldman: Verkämptes Land
Ort: Der Buchladen
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Markt 6, 18569 Gingst
Lesung und Gespräch im Rahmen des Internationalen Literaturfrühlings Rügen
»Verkämpftes Land« ist ein essayistisches Mosaik aus Beobachtungen, Erinnerungen und Erzählungen, gegenwärtig, vergangen, zum Teil surreal, das aus intimen, privaten Momenten immer wieder neu ansetzt, um vor der Willkür des Krieges die Suche nach Sprache, nach Erkenntnis, nach zwischenmenschlicher Wahrnehmung nicht aufzugeben.
Moderation: Anne Dore Krohn

Jehona Kicaj: ë
Ort: anno 1578
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Mittelstraße 70, 32657 Lemgo

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Buchhandlung Herr Holgersson
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Marktplatz 4, 55435 Gau Algesheim
Krimi-Lesung mit Weinprobe aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag). Die Lesung wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben«.
Reservierungen unter: hallo@herrholgersson.de, Tel. 06725/9197133

Buchpremiere | Cécile Wajsbrot: Offener Himmel
Ort: Akademie der Künste
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Webseite: www.museumsportal-berlin.de
Die Schriftstellerin Cécile Wajsbrot spricht mit der Filmemacherin Hito Steyerl über ihr soeben erschienenes Buch Offener Himmel. Zu dem Roman über einen Flugzeugabsturz hat sie Steyerls Videoarbeit In Free Fall inspiriert.
„After the Crash“ heißt der erste Teil von Hito Steyerls Videoarbeit In Free Fall. Dies hätte ebenso gut der Titel zu Cécile Wajsbrots jüngstem Roman werden können. In ihrem Buch Offener Himmel schreibt sie über ein Ereignis, dem sie über 60 Jahre später sein Geheimnis zu entlocken und somit ein Verschwinden zu erklären sucht.
Die Videoarbeit von Hito Steyerl inspirierte Cécile Wajsbrot dazu, die Geschichte eines vermeintlichen Unfalls aufzuarbeiten, zu hinterfragen, was geschah, als 1961 ein Flugzeug der Air France über der algerischen Wüste abstürzte und offensichtlich ihre Patentante, eine Stewardess, dabei ums Leben kam.
Anlässlich der Buchpremiere wird auch Hito Steyerls Film In Free Fall gezeigt. In ihrem Gespräch gehen Cécile Wajsbrot und Hito Steyerl u. a. der Frage nach der Faszination des Menschen für das Fliegen, aber auch für das Fallen, den Absturz nach.
Literarisches Vis-à-vis mit Cécile Wajsbrot und Hito Steyerl
Begrüßung: Kerstin Hensel, Moderation: Nathalie Mälzer
In Free Fall
Kurzfilm D 2010, 32 min
Drehbuch und Regie: Hito Steyerl
Sprachen: Deutsch
Eintrittspreis: 7,50 €
Preis ermäßigt: 5,00 €

Ralph Dutli: ALBA
Ort: Artothek Niederösterreich
Beginn: 13.30 Uhr
Adresse: Steiner Landstraße 3/2.OG, 3500 Krems an der Donau
Webseite: www.literaturundwein.at
Im Rahmen von "Literatur und Wein 2026. Das internationale Kulturenfestival", veranstaltet vom Literaturhaus Niederösterreich in Krems, liest Ralph Dutli Gedichte aus seinem Band "ALBA" (Wallstein Verlag).
Moderation und Gespräch: Christoph W. Bauer.

Ofer Waldman: Verkämpftes Land
Ort: TONALi Seminar
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Kleiner Kielort 8, 20144 Hamburg
Webseite: www.salonamgrindel.de
In seinem zweiten, sehr persönlichen Buch wirft Ofer Waldman einen Blick auf gescheiterte Utopien, auf eine Kindheit in einem vom Krieg gezeichneten Land, einem Land, vom Wahn ergriffen, bis zur Unkenntlichkeit verändert. Verkämpftes Land ist ein essayistisches Mosaik aus Beobachtungen, Erinnerungen und Erzählungen, gegenwärtig, vergangen, zum Teil surreal, das aus intimen, privaten Momenten immer wieder neu ansetzt, um vor der Willkür des Krieges die Suche nach Sprache, nach Erkenntnis, nach zwischenmenschlicher Wahrnehmung nicht aufzugeben.
Gastgeber ist Sebastian Schirrmeister
In Kooperation mit der Heinrinch-Böll-Stiftung
Eintrittspreise:
12 € normal | 8 € Freundeskreis | 5 € ermäßigt

Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Verlangen im Holocaust
Ort: Fritz Bauer Forum
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Feldmark 107, 44803 Bochum
Webseite: fritz-bauer-forum.de

Michael Knoche: Revolution im Leseland. Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten
Ort: Universitäts- und Stadtbibliothek
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Universitätsstr. 33, 50931 Köln

Anja Siegemund: Zentraleuropäischer Zionismus und jüdisch-arabische Verständigung vor der Staatsgründung Israels
Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung / Eva-Mamlok-Bibliothek und Online
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin
Webseite: www.rosalux.de

Carolina Pihelgas: Schnittlinie
Ort: Estnische Botschaft
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Hildebrandstrasse 5, 10785 Berlin
Um Anmeldung wird gebeten.
Bis zum 17. April 2026 per E-Mail an: embassy.berlin@mfa.ee

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Blasius Weinwelt
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Trierer Straße 12, 66663 Merzig
Lesung aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) mit Weinprobe in Merzig. Die Weinprobe wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben« (Wallstein Verlag).
Reservierungen unter: info@blasius-weinwelt.de

Larissa Schüller: Kommunikationsarbeit in Telefonzentralen. Eine Wissensgeschichte körperlicher und sprachlicher Praktiken des frühen 20. Jahrhunderts
Ort: Café Alibi
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig
Webseite: www.thomasius-club.de

Marie Müller-Zetzsche: Erneuerung der alten Rechten
Ort: Forum Willy Brandt Berlin
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Behrenstraße 15, 10117 Berlin
Webseite: willy-brandt.de

Veronika Schuchter: Ernst Toller. Revolutionär, Schriftsteller, Antifaschist. Eine Biografie
Ort: Theater am Saumarkt
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Mühletorplatz 1, 6800 Feldkirch
Webseite: www.saumarkt.at
Eine Biografie Die erste umfangreiche deutschsprachige Biografie Ernst Tollers, des Revolutionärs, der im Gefängnis zum berühmtesten Dramatiker der Weimarer Republik wurde.
Eine Kooperation mit erinnern.at Vorarlberg, Johann-August-Malin-Gesellschaft und Rheticus Gesellschaft
Im Anschluss an Veronika Schuchters Vortrag ein Gespräch mit der Biografin und dem Historiker Johannes Spies.
Moderation: Philipp Schöbi
Er war der berühmteste Dramatiker der Weimarer Republik, seine Stücke spielte man von Moskau bis Sydney. In Ernst Tollers Lebensgeschichte ballen sich die zentralen Ereignisse der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Als Jude in der preußischen Provinz geboren, meldete er sich freiwillig im Ersten Weltkrieg an die Front. Von der grausamen Kriegserfahrung geläutert wurde er zum Pazifisten. Die Begegnung mit Kurt Eisner macht ihn zum Revolutionär, kurz steht Toller sogar an der Spitze der Münchner Räterepublik. Während einer fünfjährigen Festungshaft wird er zum gefeierten Schriftsteller, 1933 zwingt ihn die Machtübernahme zur Flucht. Schon früh hat er die Zeichen der Zeit erkannt und unermüdlich vor den Nationalsozialisten gewarnt. Das Exil führt ihn schließlich nach England, Hollywood und New York, wo er, zeitlebens unter schweren Depressionen leidend, 1939 seinem Leben ein Ende setzt.
Lange Zeit war der einst so berühmte Schriftsteller, Politiker und Aktivist fast vergessen. Veronika Schuchter erzählt das bewegte Leben Ernst Tollers als Spiegelbild seiner Zeit. Seine historische Weitsicht, sein Eintreten für die Schwächsten der Gesellschaft und gegen jede Form totalitärer Tendenzen machen sein Leben und Werk bis heute relevant.
Veronika Schuchter, geb. 1984, ist Senior Scientist am Institut für Germanis- tik an der Universität Innsbruck. Sie studierte Deutsche Philologie an der Universität Innsbruck und war Projektmitarbeiterin der Briefausgabe Ernst Tollers an der Universität Koblenz. Veröffentlichungen u. a.: Ernst Toller’s Letters from Exile, 1933–1939 (2022); Mitherausgeberin der kritischen Briefausgabe Ernst Tollers in zwei Bänden (2018); Ewig wiederentdeckt. »... doch nicht nur für die Zeit geschrieben«. Zur Rezeption Ernst Tollers: Person und Werk im Kontext (hg. mit Michael Pilz und Irene Zanol, 2018); Die Rezeption Ernst Tollers im Feuilleton nach 1955 (2018).

Kristin Valla: Die Schüsse von Tiflis
Ort: Die Gemeinnützige, Bildersaal
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Königstraße 5, Lübeck
Webseite: www.die-gemeinnuetzige.de
Litterärisches Gespräch - Dagny Juel – Autorin, Pianistin, Modell, Bohémienne
Ein Vortrag von Stefan Weidle (Bonn) und Gönna Jensen (Behnhaus Lübeck)

Gabriela Adameșteanu: Stimmen auf Abstand
Ort: Literaturhaus, Bibliothek
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Salvatorplatz 1, 80333 München
Webseite: www.literaturfest-muenchen.de
Moderation: Carsten Hueck
Wenn das Private politisch wird und das Politische in die intimsten Lebensbereiche hineinreicht: Ein Abend über Liebe und Beziehungen im Schatten autoritärer Systeme.
Sie zählt zu den wichtigsten Stimmen der rumänischen Gegenwartsliteratur (»Das Provisorium der Liebe« u. a.), ihr neuer Roman wird extra für das Literaturfest München in deutscher Übersetzung erscheinen: Gabriela Adamesteanu (* 1942). In »Stimmen auf Abstand« (Wallstein Verlag, dt. von Jan Koneffke) erzählt sie von Ava, einer pensionierten Ärztin, die sich erinnert: an Ehemänner und Kinder, Glück und Unglück. Sie beschreibt die Verwerfungen einer Gesellschaft, die mit ihrer autoritären Vergangenheit nie wirklich abrechnen konnte, und entfaltet ein Panorama kollektiver Verdrängung, stiller Anpassung und fortwirkender Angst.
Mit ihrem Übersetzer, dem Lyriker und Autor Jan Koneffke (zuletzt: »Im Schatten zweier Sommer«, 2024) spricht Gabriela Adameșteanu über intime Freiheit in totalitären Systemen – und über Literatur als Ort der Erinnerung und Selbstermächtigung.
»Das ist große europäische Literatur einer wahrhaft europäischen Autorin.« FAZ
EINTRITT: Euro 20.- / 15.-
Veranstaltungssprachen: ENGLISCH (Gespräch) & DEUTSCH (Lesung)

Ulrike Enke: Inside Emil Behring – Karriere, Krisen und Krankheit des ersten Nobelpreisträgers für Medizin
Ort: Horst-Eberhard-Richter-Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie
Beginn: 20.15 Uhr
Adresse: Ludwigstraße 73, 35392 Gießen
Webseite: www.horst-eberhard-richter-institut.de
Wissenschaftlerbiographien stellen oftmals die Glanzleistungen des oder der Biographierten in den Fokus. Auch bei Emil von Behring, dem Mitbegründer der modernen Immunologie und als ›Retter der Kinder‹ gerühmten Entdecker des Diphtherieheilserums, wäre ein solcher Zugang denkbar.
Die Behring-Biographin Ulrike Enke geht in ihrem Vortrag einen anderen Weg: Sie zeigt den aus kleinen Verhältnissen stammenden späteren Nobelpreisträger als durch Intelligenz und Selbstvertrauen zu Höchstleistungen befähigten Menschen, der aber auch Phasen quälender Selbstzweifel durchlebte. So verbrachte Behring wegen einer schweren Depression und Suizidalität drei Jahre in dem Münchener Sanatorium, in dem auch Freuds „Wolfsmann“ behandelt wurde. Ließe sich diese narzisstische Krise vielleicht als ein Hinweis auf Behrings Lebensthemen verstehen: ständige Höchstleistung, weltweite Sichtbarkeit, materieller Erfolg auch als Kampf gegen äußeren und inneren Mangel?

Nasima Sophie Razizadeh: Entschwebung
Ort: Interim der Stadtbibliothek Köln
Adresse: Hohe Str. 68-82, 50667 Köln
Webseite: bittner-buch.de
Anderland geht in die nächste Runde! Dieses Mal mit Mara Genschel, Anja Kampmann und Nasima Sophia Razizadeh.
Eine Kooperation des Literatur-in-Köln Archivs (LiK), des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner.
Eintritt: 12,-€ / 10,-€. VVK über die Buchhandlung Bittner

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Ev. Gemeindehaus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Lilienthalstraße 15, 65205 Wiesbaden-Erbenheim
Lesung aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) mit Weinprobe in Wiesbaden-Erbenheim. Die Weinprobe wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben« (Wallstein Verlag).
Reservierungen unter: dieohls@web.de

Jehona Kicaj: ë
Ort: Literaturhaus Göttingen
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Nikolaistraße 22, 37073 Göttingen
Webseite: www.literarisches-zentrum-goettingen.de
Jehona Kicaj im Gespräch mit Martina Schabe über ihre Debütromane »ë« (Wallstein Verlag) und »Rift« (Steidl)
Zwei Göttinger Debüts wirbeln den Literaturbetrieb auf: Die Göttingerin Jehona Kicaj setzt sich in ë (Wallstein 2025) mit Kosovokrieg und Sprachlosigkeit auseinander und stand mit ihrem präzise konstruierten Text auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Marina Schwabe, ehemalige Göttinger Litlab-Stipendiatin für Literaturvermittlung, durchmisst in Rift (Steidl 2025) die tektonischen Kräfte der USA und einer Geschwisterbeziehung; ihr feinsinniger Roadtrip zählt laut der ZEIT zu den 100 besten Büchern des Jahres. Grund genug für ein Debüt-Special, moderiert von Literaturkritiker Alexandru Bulucz.
VVK 11/7 € AK 12/8 €
Karten gibt es an der Tourist-Information am Alten Rathaus, bei allen Reservix-Geschäftsstellen, an der Abendkasse und hier.
Bei noch freien Plätzen freier Eintritt für Göttinger Studierende mit Kulturticket.

Heiko Holste: Der Freistaat Schaumburg-Lippe und sein Staatsrat Heinrich Lorenz. Eine biographische Demokratiegeschichte 1918-1933.
Ort: Volkshochschule Calenberger Land
Beginn: 16.00 Uhr
Adresse: Langenäcker 28, 30890 Barsinghausen
Webseite: www.vhs-cl.de
Schaumburg-Lippe wird bis heute vor allem als ehemaliges Fürstentum erinnert, dabei war es ab 1918 ein Freistaat und ein „Bollwerk der Demokratie im Miniaturformat“. Heiko Holste erzählt die Landesgeschichte entlang der Biographie von Heinrich Lorenz, der 1918 den friedlichen Übergang vom Fürstentum zum Freistaat organisierte, ab 1927 als Staatsrat an der Spitze der Landesregierung stand und am 9. März 1933 als letzter sozialdemokratischer Regierungschef eines deutschen Landes von Hitlers Reichsregierung abgesetzt wurde.

Michael Kunze: Rudolf von Jhering. Das unsichtbare Recht
Ort: Buchhandlung Böttger
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Maximilianstr. 44, 53111 Bonn
Mai

Alexander Walther: Die Shoah und die DDR. Akteure und Aushandlungen im Antifaschismus
Ort: Stadtbibliothek Magdeburg
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg

Bernhard Strebel: Gewalt im KZ und eine humanitäre Rettungsaktion
Ort: Saal in der Alten Feuerwache
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Wehrstraße 27, 38226 SZ-Lebenstedt
Webseite: gedenkstaette-salzgitter.de
Im November 1944 bildete Watenstedt mit knapp 3.600 Häftlingen (Männer und Frauen) das größte Außenlager im Lagerkomplex Neuengamme. Bislang unbemerkt blieb, dass es nur einen Monat später in Folge von Produktionseinbrüchen teilaufgelöst wurde. Nach einem Bombenangriff entwickelte sich Watenstedt ab Januar 1945 zu einem Trümmerbeseitigungs- und Krankenlager und schließlich im März zu dem Neuengammer Außenlager mit den meisten Todesfällen.
Der Historiker Dr. Bernhard Strebel (Hannover) stellt Ergebnisse aus seiner Studie vor.

Jehona Kicaj: ë im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale
Ort: Insel
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal

Michael Knoche: Revolution im Leseland. Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten
Ort: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Zellescher Weg 18, 01069 Dresden
Buchvorstellung und Gespräch mit Katrin Stump (Generaldirektorin) und Charlotte Bauer.
Eintritt frei

Jehona Kicaj: ë
Ort: Alte Schmiede
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schönlaterngasse 9, 1010 Wien, Österreich
Bahram Moradi: Das Gewicht der anderen. Aus dem Persischen übersetzt von Sarah Rauchfuß | Linke Buchtage Berlin
Ort: Linke Buchtage Berlin | Mehringhof Kreuzberg
Beginn: 12.00 Uhr
Adresse: Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Juni

Cécile Wajsbrot: Offener Himmel
Ort: Meerbaum-Haus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Siegmundshof 20, 10555 Berlin

Cécile Wajsbrot: Offener Himmel
Ort: LeseRaum in der Akazienallee
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Am Handelshof 1, 45127 Essen
Webseite: literarische-gesellschaft-ruhr.de

Cécile Wajsbrot: Offener Himmel
Ort: Buchhandlung Böttger
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Maximilianstraße 44, 53111 Bonn

Jehona Kicaj: ë
Ort: Das Druckwerk
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Kurhausstraße 4, 23795 Bad Segeberg

Michael Knoche: Revolution im Leseland. Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten
Ort: Herzog August Bibliothek, Zeughaus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schlossplatz, 38304 Wolfenbüttel
Webseite: www.hab.de
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek moderiert von Ulrich Johannes Schneider
Die Wende 1989 brachte für die Bibliotheken in der DDR eine Neuausrichtung, inklusive Neubauten und technischer Modernisierung.
Es gab aber keinen starken Elitenaustausch von West nach Ost, der Großteil der Arbeitsplätze blieb erhalten. Michael Knoche war lange Jahre Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar und zieht in seinem neuesten Buch das Fazit: Die wissenschaftlichen Bibliotheken gehören zu den Gewinnern der Einheit.

Lesja Ukrajinka: Am Meer
Ort: Stiftspark (bei Schönwetter) / Palmenhaus (bei Schlechtwetter)
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Linzer Straße 4, 4073 Wilhering
Webseite: www.literaturschiff.at
MIT GEWICHT
LiteraturPicknick 2026
Ein Picknick besteht aus vielen kleinen Momenten, die später vielleicht groß sein werden. Es gibt zu essen, es gibt zu trinken. Geschichten tummeln sich, sie werden erzählt, sie werden gehört, sie entstehen. Das LiteraturPicknick 2026, kuratiert von Anna Weidenholzer, widmet sich Texten, die von großen Dingen im kleinen Format berichten: den Kurz- und Kürzestgeschichten, den Erzählungen. Eine gute Kurzgeschichte hat weit mehr Gewicht, als ihr auf den ersten Blick anzusehen ist. Auf wenigen Seiten prägt sie sich ins Gedächtnis ein, beschäftigt ihre Leser*innen oft länger als ein umfassender Roman. Sich auf dieses Abenteuer einzulassen, dazu lädt das LiteraturPicknick 2026 mit Texten von Monika Helfer, Peter Stamm, Milena Michiko Flašar und Lesja Ukrajinka (vorgestellt von Tanja Maljartschuk) ein.
Monika Helfer, kürzlich mit dem Boccaccio.cc-Preis für die beste Erzählung des Jahres ausgezeichnet, erzählt in „Wie die Welt weiterging“ in 365 Kurz- und Kürzestgeschichten über uns Menschen und die Welt,- voller Merkwürdigkeiten und voller Schönheit.
Peter Stamm, ein Meister der kurzen Form, zeigt in seinem jüngsten Erzählband „Auf ganz dünnem Eis“, wie kunstvoll und vielschichtig Geschichten auf wenigen Seiten erzählt werden können.
Milena Michiko Flašar, vielfach ausgezeichnet für ihre Romane, führt in ihrem ersten Erzählband „Der Hase im Mond“ auf kunstvolle
Weise in Wirklichkeiten, die von schwindenden Gewissheiten unterspült werden. Frauen, die mehr verdienen als ihre Partner, häusliche Gewalt, späte Mutterschaft und soziale Ungerechtigkeit.
Die Themen, über die die ukrainische Autorin Lesja Ukrajinka um 1900 schrieb, sind heute noch aktuell. Mit dem von ihr in der „Ukrainischen Bibliothek“ herausgegebenen Erzählband „Am Meer“ holt die preisgekrönte Autorin Tanja Maljartschuk sie zurück in den europäischen Kanon.
Musik:
Fargo Hank Williams, Townes Van Zandt, Film Noir und the Great American Songbook: Das sind ein paar der Inspirationen, von denen ausgehend die Band Fargo (Linz/Wien) seit zwei Jahrzehnten ihren eigenen Sound kultiviert. Robinson Stärk und Helmut Steininger stehen seit zwei Jahren wieder als Duo auf der Bühne mit einem Programm aus Eigenkompositionen, Übersetzungen, Interpretation von Traditionals und ausgewählten Coverversionen im Bereich Folk/Blues/Americana. Mit zwei Stimmen, zwei Gitarren, einer Klarinette und einer Trompete loten Fargo die klanglichen Möglichkeiten aus und fokussieren auf die feinen Nuancen. Eine iografische und soundästhetische Spurensuche, bei der Fragen nach Aneignung und Reinterpretation, der Bedeutung von Folkmusik in einer globalen Kultur und das Verhältnis vom „Eigenen“ und „Fremden“ mit Songs und Geschichten erkundet werden.

Alexander Walther: Die Shoah und die DDR | Im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig
Ort: Literaturhaus Leipzig | Haus des Buches
Adresse: Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Anselm Oelze: Die da oben
Ort: Thüringer Landesvertretung
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Rue Guimard 9, 1040 Brüssel

Jehona Kicaj: ë
Ort: Gdanska Theater (Literaturhaus Oberhausen)
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Gutenbergstraße 8, 46045 Oberhausen
Juli

Maria Alexopoulou: Rassistisches Wissen in der Transformation der Bundesrepublik Deutschland in eine Einwanderungsgesellschaft 1940-1990
Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Casino Gebäude (Raum 1.811)
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main
Rassistisches Wissen über »Ausländer« zwischen 1940 und 1990
Vortrag von PD Dr. Maria Alexopoulou
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino-Gebäude, Raum 1.811
Rassistische Wissensbestände über »Ausländer«, die als »fremdvölkisch«, minderwertig, kulturell-biologisch unerwünscht oder gar gefährlich, aber gleichzeitig als ökonomisch brauchbar galten, zirkulierten seit dem Kaiserreich und bekamen in der Phase der Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkrieges weite Verbreitung. Hier setzt Maria Alexopoulou ein und fragt, was mit dem akkumulierten rassistischen Wissen über »Ausländer« in der sogenannten Stunde Null 1945 geschah. Migranten waren in dieser Zeit durchgängig präsent und prägten mit der sogenannten Gastarbeiter- und späteren Asylmigration immer mehr das Bild vor allem der Industriestädte wie beispielsweise Mannheim.
PD Dr. Maria Alexopoulou ist Privatdozentin am Historischen Institut der Universität Mannheim und Projektleiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des »Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt«. 2025 erschien ihre Monografie Rassistisches Wissen in der Transformation der Bundesrepublik Deutschland in eine Einwanderungsgesellschaft 1940-1990. Studien zu Ressentiments in Geschichte und Gegenwart im Wallstein Verlag in Göttingen.

Michael Knoche: Revolution im Leseland. Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten
Ort: Bayerische Staatsbibliothek
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Ludwigstraße 16, 80539 München

Ralph Dutli: Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene.
Ort: Evangelisches Gemeindezentrum
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Kirchstraße 7, 56203 Höhr-Grenzhausen
Webseite: www.denkbares.org
Ralph Dutli liest aus seinem Buch »Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene«. Eine Veranstaltung in der Reihe »Denkbares« im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz.
August

Anselm Oelze: Die da oben
Ort: Waldbühne
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: 7050 Arosa, Schweiz
Oktober

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Gemeindezentrum St. Martin
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Borngasse 1, 55126 Mainz-Finthen
Lesung aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) mit Weinprobe in Mainz-Finthen. Die Weinprobe wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben« (Wallstein Verlag).
Reservierungen unter: foerderverein_st-martin@t-online.de

Jehona Kicaj: ë
Ort: Bürgerhaus Teltge
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Baßfeld 4-6, 48291 Telgte
Webseite: lesart-telgte.buchhandlung.de
Einlass ab 19:00 Uhr
Eintritt: 16 Euro
Kartenreservierung unter: info@lesart-telgte.de
November

Niklas Krawinkel: Rechter »Rand« und demokratische »Mitte«
Ort: Württembergischen Landesbibliothek
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Konrad-Adenauer-Straße 10, 70173 Stuttgart

Gerrit Hollatz: Die Welfen und ihr Vermögen
Ort: Deisterbuchhandlung
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Amtsstraße 6, 31552 Rodenberg
März

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Gewölbekeller des Museums im Westrich
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Miesenbacher Str. 1, 66877 Ramstein-Miesenbach
Krimi-Lesung mit Weinprobe aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) in Ramstein-Miesenbach. Die Lesung wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben«.
Reservierungen unter: Info@Museum-Ramstein.de