Lesungen und Buchpräsentationen
- August
- September
- Oktober
- November
- Dezember
- Januar
- Februar
- März
- April
- Mai
- Juni
- Juli
August

Daniela Danz: Portolan
Ort: Kulturhaus Geisa
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Bahnhofstraße 8, 36419 Geisa
Was uns trägt - Eine Diskussion über Herkunft und Zukunft mit Gästen aus Wissenschaft, Literatur und Politik
Gäste: Dr. Daniela Danz, Manuela Henkel, Dr. Peter Neumann
Moderation: Dr. Sebastian Haak
Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen im Rahmen der Gesprächsreihe »Was uns trägt«. In Zusammenarbeit mit der Point Alpha Stiftung und der Stadt Geisa. Mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Eintritt frei.

Anselm Oelze: Die da oben
Ort: Waldbühne
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: 7050 Arosa, Schweiz

Ofer Waldman: Verkämpftes Land
Ort: Autorenbuchhandlung
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Else-Ury-Bogen 599-601, 10623 Berlin
Ofer Waldman liest aus seinem Buch »Verkämpftes Land«.
Moderation: Shelly Kupferberg

Ulrike Enke: Emil von Behring 1854-1917. Immunologe - Unternehmer - Nobelpreisträger
Ort: Haus der Romantik e.V.
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Markt 16, 35037 Marburg
Webseite: www.romantikmuseum-marburg.de
Tochter aus gutem Hause. Über Else von Behrings Berliner Kindheit
Aus Anlass des 150. Geburtstags Else von Behrings (1876-1936) erinnert die Behring-Biographin Ulrike Enke an eine Marburgerin, die nicht nur die Frau des ersten Medizinnobelpreisträgers war, sondern als engagierte Nachlassverwalterin ganz wesentlich zum erinnerten Wissen um Emil von Behring beigetragen hat. Eine Berlinerin vom Scheitel bis zur Sohle brachte sie hauptstädtisches Flair in die Provinz; den alltäglichen Clash of cultures hielt sie in den Briefen an den Mutter in Berlin humorvoll und lakonisch fest.

Jehona Kicaj: ë
Ort: Goethe Institut Schweden
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Bryggargatan 12a, 11121 Stockholm, Schweden
Webseite: www.goethe.de
Moderation: Diamant Salihu
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Um Anmeldung ab dem 10. August wird gebeten.

Nasima Sophia Razizadeh: Entschwebung
Ort: Treffpunkt: Bahnhof Lieblar
Beginn: 18.15 Uhr
Webseite: www.vhs-erftstadt.de
Vom Tal über den Fluss hin zum Berg und an den See: An den unterschiedlichsten Orten hat der Lyrik-Spaziergang bereits stattgefunden, an den ungewöhnlichsten Stellen wurde schon gelesen. In diesem Jahr sind mit Nasima Razizadeh und Leon Skottnik zwei vielfach ausgezeichnete Lyriker:innen mit von der Partie; darüber hinaus lenkt das Format u. a. den Blick vom Zuhören aufs Zusehen: Lyrik in Gebärdensprache, "Text kommt in Bewegung". Wie immer wird es während des Spaziergangs Möglichkeiten zum Austausch und im Anschluss das obligatorische Mini-Picknick geben.
Treffpunkt: Bahnhof Liblar
Die Teilnahme kostet 16 €. Tickets können über den Onlineshop der VHS Erfstadt gebucht werden.

Ofer Waldman: Verkämpftes Land | Im Rahmen des Erlanger Poet:innenfestivals
Ort: Orangerie im Schlossgarten | Poet:innenfestival Erlangen
Beginn: 16.00 Uhr
Adresse: Wasserturmstraße 3, 91054 Erlangen
Webseite: www.poetenfest-erlangen.de
September

Anna Baar: Divân mit Schonbezug
Ort: Lesecafé des Kulturforum Hanau
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Am Freiheitsplatz 18 a, 63450 Hanau
Anna Baar liest erneut im Kulturforum Hanau
Die österreichische Autorin Anna Baar kommt am Dienstag, 1. September 2026, erneut nach Hanau. Um 20 Uhr liest die Trägerin des Brüder-Grimm-Preises für Literatur 2023 im Kulturforum aus ihrem ausgezeichneten Erzählband »Divân mit.
Mit dem Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau wurde Anna Baar 2023 für ihr Buch ausgezeichnet, das sich mit Fragen von Identität, Herkunft und Zugehörigkeit beschäftigt. Die Geschichten erzählen vom Aufwachsen zwischen Kulturen, von Heimat und Fremdsein sowie von den Menschen und Orten, die ein Leben prägen. Der Wallstein Verlag beschreibt das Buch als „Geschichten über das Fremde und gleichzeitig Schöne, über das Heranwachsen zwischen den Kulturen, Heimat und Sehnsucht“.
Die Lesung findet 01. September 2026 im Lesecafé des Kulturforum Hanau statt und beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung per E-Mail an stadtbibliothek@hanau.de gebeten.

Thea Mengeler: Öffentlicher Nahverkehr
Ort: Haus der Berliner Festspiele
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Berlin

Poesiefest Düsseldorf I Nasima Sophia Razizadeh
Ort: Heine Haus
Beginn: 16.00 Uhr
Adresse: Bolkerstraße 53, 40213 Düsseldorf

Jehona Kicaj: ë
Ort: Aula der Universität Göttingen
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen
Webseite: www.akademienunion.de

Anna Baar: Amseln
Ort: Buchhhandlung HEYN
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Kramergasse 2-4, 9020 Klagenfurt, Österreich
Webseite: www.oeticket.com
Anna Baar liest aus ihrem neuen Roman »Amseln«
Tickets sind online erhältlich über: www.oeticket.com
Ein wortgewaltiger Roman über ein von bizarren Selbstinszenierungen geprägtes Frauenleben zwischen Psychodrama, mystischem Wahn und Groteske.
Eine der geschlechtlichen Nötigung eines Patienten beschuldigte ehemalige Nervenärztin findet ein altes Foto: Es zeigt sie als junge Frau gemeinsam mit ihrer Schwester an einem Hotelpool in Luxor. Überwältigt von den Erinnerungsbildern beschließt die Frau, ihrem während jener Reise verschwundenen Geliebten die verheimlichte Wahrheit schriftlich nachzutragen. Ihre Briefe geraten zu einer Art Lebensbeichte. Hinter der Fassade des früh gealterten Mädchens aus angeblich gutem Haus tun sich Abgründe auf: Aus Loyalität zur Mutter und zur freudlosen Schwester sabotiert sie das Glück, scheitert systematisch in Freundschafts- und Liebesdingen – und macht sich am Ende sogar im Namen der Liebe schuldig.
Im Vermächtnis der inzwischen Verschollenen finden sich neben den Briefen etliche Notizen, Beobachtungsprotokolle, Traumnotate und Gedächtnisstützen. Sie ergänzen das Bild einer von Heuchlern und Neidern um ihr Gesicht Gebrachten, die getrieben ist vom Wunsch, erkannt zu werden.
Letztlich scheitert sie an ihrer vergeblichen Hoffnung auf Gnade und Vergebung, fälscht ihre Online-Profile, belügt ihre Astrologin – und füllt ihren Kühlschrank mit sündteuren Delikatessen, um der Nachwelt ein Leben vorzugaukeln, das sie nie geführt hat.

Kai Weyand im Rahmen der Herdermer Sommerlesungen
Ort: Vorderhaus Freiburg
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Habsburgerstraße 9, 79104 Freiburg i.B.
Webseite: buergerverein-herdern.de

»Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden« und »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?« | im Rahmen der Veranstaltungsreihe ›Das Land liest‹
Ort: Stadtbibliothek St. Pölten
Adresse: Domplatz 2, DachBoden, 3100 St. Pölten, Österreich
Die Ukrainische Bibliothek
Gespräch mit Tanja Maljartschuk
Moderation: Klaus Zeyringer

Hisashi Tôhara: Hiroshima. Eine Stimme aus der Hölle
Ort: Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken e. V.
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Karlstraße 1, 66111 Saarbrücken
Webseite: kuenstlerhaus-saar.de
Daniel Jurjew liest aus seiner Übersetzung von Hisashi Tôharas »Hiroshima: Eine Stimme aus der Hölle«

Frieder Günther und Eva Balz: Verwandlung durch Recht
Ort: Haus der Geschichte
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Wlly-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

Anna Baar: Amseln
Ort: Österreichische Gesellschaft für Literatur
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Herrengasse 5, 1010 Wien

Henning Ziebritzki: Brand
Ort: Berthold-Auerbach-Museum, Horb
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Ritterschaftsstraße 4, 72160 Horb-Nordstetten
Webseite: www.horb.de

Taras Schewtschenko: Flieg mein Lied, meine wilde Qual
Ort: Haus des Gastes
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Rostocker Str. 3, 18181 Graal Müritz
Juri Andruchowitsch und Claudia Dathe stellen die »Ukrainische Bibliothek« vor
Übersetzungen von Beatrix Kersten und Claudia Dathe
Die »Ukrainische Bibliothek« stellt in 8 Bänden die bekanntesten Klassiker des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts vor. Zwei dieser Bände werden vorgestellt: Taras Schewtschenkos »Flieg mein Lied, meine wilde Qual« und »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?“ mit Gedichten, Manifesten und Prosatexte von Mychajl Semenko aus den 1910er bis 1930er Jahren.
Durch seine Dichtung und Malerei avancierte Taras Schewtschenko zum Symbol des ukrainischen Widerstands gegen das russische Imperium im 19. Jahrhundert. In einem Gedicht kritisierte er Zar Nikolaus I. – und wurde mit lebenslangem Militärdienst sowie Mal- und Schreibverbot bestraft. Taras Schewtschenko zeichnet seinen Lebensweg zwischen Verbannung am Kaspischen Meer und künstlerischer Entfaltung in Sankt Petersburg, zwischen Widerstand und Unterdrückung in Gedichten und Tagebuchnotizen aus den 1840er bis 1860er Jahren. »Für die Ukrainer ist Schewtschenko Luther, Kant und Goethe in einem«, so der Herausgeber Juri Andruchowytsch. Der Band enthält Schewtschenkos wichtigste Gedichte sowie Auszüge aus seinem Journal, das 1857/58 in der Verbannung in entlegenen Garnisonsstädten Zentralasiens entstand.
Der ukrainische Futurist Mychajl Semenko begehrt auf: gegen traditionsverhaftetes Denken in seinem Land, gegen das Verharren im gesellschaftlich Überkommenen. Gegen den Nationaldichter Taras Schewtschenko wettert er: »Ach, mit dir ist es öde … Ich will nicht mit dir reden. Ich schäme mich für dich, Mann …« Er erschafft eine moderne, urbane Poesie, mit der er insbesondere Erhabenes und Alltägliches im Kyjiw der späten 1910er und frühen 1920er Jahre facettenreich einfängt. Semenko steht für den Aufbruch der ukrainischen Kultur in den 1920er Jahren – ein Aufbruch, der mit der Herrschaft Stalins in den 1930er Jahren ein jähes Ende findet.

Mychajl Semenko: »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?«
Ort: Haus des Gastes
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Rostocker Str. 3, 18181 Graal Müritz
Juri Andruchowitsch und Claudia Dathe stellen die »Ukrainische Bibliothek« vor
Übersetzungen von Beatrix Kersten und Claudia Dathe
Die »Ukrainische Bibliothek« stellt in 8 Bänden die bekanntesten Klassiker des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts vor. Zwei dieser Bände werden vorgestellt: Taras Schewtschenkos »Flieg mein Lied, meine wilde Qual« und »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?“ mit Gedichten, Manifesten und Prosatexte von Mychajl Semenko aus den 1910er bis 1930er Jahren.
Durch seine Dichtung und Malerei avancierte Taras Schewtschenko zum Symbol des ukrainischen Widerstands gegen das russische Imperium im 19. Jahrhundert. In einem Gedicht kritisierte er Zar Nikolaus I. – und wurde mit lebenslangem Militärdienst sowie Mal- und Schreibverbot bestraft. Taras Schewtschenko zeichnet seinen Lebensweg zwischen Verbannung am Kaspischen Meer und künstlerischer Entfaltung in Sankt Petersburg, zwischen Widerstand und Unterdrückung in Gedichten und Tagebuchnotizen aus den 1840er bis 1860er Jahren. »Für die Ukrainer ist Schewtschenko Luther, Kant und Goethe in einem«, so der Herausgeber Juri Andruchowytsch. Der Band enthält Schewtschenkos wichtigste Gedichte sowie Auszüge aus seinem Journal, das 1857/58 in der Verbannung in entlegenen Garnisonsstädten Zentralasiens entstand.
Der ukrainische Futurist Mychajl Semenko begehrt auf: gegen traditionsverhaftetes Denken in seinem Land, gegen das Verharren im gesellschaftlich Überkommenen. Gegen den Nationaldichter Taras Schewtschenko wettert er: »Ach, mit dir ist es öde … Ich will nicht mit dir reden. Ich schäme mich für dich, Mann …« Er erschafft eine moderne, urbane Poesie, mit der er insbesondere Erhabenes und Alltägliches im Kyjiw der späten 1910er und frühen 1920er Jahre facettenreich einfängt. Semenko steht für den Aufbruch der ukrainischen Kultur in den 1920er Jahren – ein Aufbruch, der mit der Herrschaft Stalins in den 1930er Jahren ein jähes Ende findet.

»Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden«
Ort: Literaturhaus Frankfurt a.M.
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Frankfurt am Main
Webseite: www.literaturhaus.net
Ukrainische Erzähler*innen der Jahrhundertwende
In der Lesung wird der dritte Band der Ukrainischen Bibliothek vorgestellt, der ukrainischen Erzählungen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts enthält. Das Augenmerk richtet sich hier auf die gesellschaftlichen Umbrüche in den ersten dreißig Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Texte, die unter anderem von Walerian Pidmohylnyj und Halyna Orliwna stammen, verweisen auf die Moderne und bringen die unterschiedlichsten sprachlichen Zugänge zur Geltung.
Literaturhaus Frankfurt/Main mit Katja Petrowskaja, Irina Bondas
Moderation: Tanja Maljartschuk
Sprecherin: Birgitta Assheuer

Frieder Günther und Eva Balz: Verwandlung durch Recht
Ort: Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Breitscheidstr. 48, 70176 Stuttgart

Karsten Linne: Öl für den Endsieg. Die Kontinentale Öl AG 1941-1945
Ort: Topographie des Terrors, Auditorium
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
Buchpräsentation: Dr. Karsten Linne, Hamburg
Moderation: Prof. Dr. Manfred Grieger, Göttingen
Eintritt frei
Die 1941 gegründete Kontinentale Öl AG sollte die Ölquellen des Kaukasus ausbeuten und damit die Grundlage für den von den Nazis erträumten Endsieg legen.
Der Zweite Weltkrieg war ein Krieg der Panzer, Lastkraftwagen und Flugzeuge. Öl bildete die unverzichtbare Grundlage für die Feldzüge. Das Deutsche Reich verfügte nur über geringe Vorkommen und war deshalb auf die Eroberung einer Ölbasis angewiesen. Die 1941 gegründete Kontinentale Öl AG sollte ein Gegengewicht zu den großen alliierten Ölkonzernen bilden und vor allem die reichen Erdölquellen des Kaukasus ausbeuten. Da dieses Gebiet jedoch nicht dauerhaft besetzt werden konnte, mussten sich die Nationalsozialisten mit anderen europäischen Regionen – Rumänien, Galizien, Estland – begnügen.
Das halb staatliche, halb privatwirtschaftliche Unternehmen band alle relevanten wirtschaftlichen, staatlichen, politischen und militärischen Interessengruppen ein. Die »Konti« bildete so ein Modell für künftige, »kontinental« orientierte Konzerne. Die hochfliegenden Zukunftspläne standen im Kontrast zum operativen Scheitern der Kontinentalen Öl AG. Insgesamt eröffnet die Geschichte dieses Unternehmens einen neuen Blick auf die NS-Wirtschaft, die herrschende Klasse des Regimes, also die hochrangigen Vertreter aus Wirtschaft, Partei, Militär und Staatsbürokratie, und die politisch-militärischen Entscheidungen. Er ist dazu geeignet, vermeintlich gesicherte Erkenntnisse über das Verhältnis von Politik und Ökonomie infrage zu stellen.

Wilhelm Bartsch: Meckels Messerzüge
Ort: Bücherei Teutschenthal
Beginn: 15.30 Uhr
Adresse: Schafberg 3, 06179 Teutschenthal

Joachim Kersten: Lose Blätter
Ort: Lichthof, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Einlass über den Altbaueingang,
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Moorweidenstraße 4, 20146 Hamburg
Buchvorstellung: »Lose Blätter«
Lesung und Gespräch zu Notizen, Essays und Rezensionen von Joachim Kersten
Jacqueline Kersten und Oskar Ansull lesen im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek, wo Joachim Kersten 2013 der Buchpreis HamburgLesen für den Band »Arno Schmidt in Hamburg« erhielt, aus »Lose Blätter«.
Verleger Thedel von Wallmoden wird einleitend an den Freund und Autor erinnern.
Eintritt frei

Ramona de Jesús: Zwei Quadratmeter Haut | Dos metros cuadrados de piel
Ort: Haus für Poesie
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Knaackstr. 97 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin
Oktober

Gundula Brunner: Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt
Ort: Museumscafé des Landhaues in Dresden | (Eingang Landhausstraße)
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden
Die Veranstaltung ist eine Kooperation vom Stadtmuseum Dresden, ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden e.V. und des Internationalen Schreibcafé des Familienlebens e.V.

Thea Mengeler: Öffentlicher Nahverkehr
Ort: Buchhandlung Graff
Beginn: 20.15 Uhr
Adresse: Sack 15, 38100 Braunschweig

Gundula Brunner: Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt
Ort: Tietz, Stefan-Heym-Forum
Beginn: 17.30 Uhr
Adresse: Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz
Lesung mit Gundula Brunner im Rahmen der Interkulturellen Wochen und anlässlich des Tages des Flüchtlings.
Eine Veranstaltung des Migrationsbeirates in Kooperation mit der Stadtbibliothek Chemnitz.


XXIII. Weimarer Lyriknacht I Nasima Sophia Razizadeh
Ort: junges theater stellwerk
Adresse: Schopenhauserstr. 2, 99423 Weimar

Gundula Brunner: Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt
Ort: Bibliothek Johannstadt
Beginn: 17.30 Uhr
Adresse: Fetscherstraße 67, 01307 Dresden

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Gemeindezentrum St. Martin
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Borngasse 1, 55126 Mainz-Finthen
Lesung aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) mit Weinprobe in Mainz-Finthen. Die Weinprobe wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben« (Wallstein Verlag).
Reservierungen unter: foerderverein_st-martin@t-online.de


Dorothea Grünzweig: Erfasst von dieser Nachtverwandlung
Ort: Stadtmuseum Dresden
Adresse: Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden

Dorothea Grünzweig: Erfasst von dieser Nachtverwandlung
Ort: Lyrikhandlung am Hölderlinturm
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Bursagasse 15, 72070 Tübingen
Eine musikalische Lesung mit Dorothea Grünzweig, die aus ihrem neuen Gedichtband »Erfasst von dieser Nachtverwandlung« lesen wird.

Dorothea Grünzweig: Erfasst von dieser Nachtverwandlung | Aus dem Herzland des Lichts und der Dunkelheit | Im Dialog mit der Violinistin und Komponistin Laura Kokko
Ort: Lyrik Kabinett München
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Amalienstraße 83a, 80799 München
Eine einzigartige Stimme vom geographischen Rand der deutschen Lyrik: Dorothea Grünzweig, geboren in der Nähe von Stuttgart, zog 1989 nach Finnland und vollzog damit einen ihr Werk tief prägenden Kulturwechsel. Seither blenden ihre Gedichte die Traditionen von schwäbischem Pietismus ihrer Herkunftswelt und nordische Kulturen und Landschaften ineinander und entfalten eine Poetik der Empathie für Mensch und Tier – zwischen Licht und Nacht, überwältigender Schönheit und Gefährdung der Natur. Mit Grünzweigs bilderreicher Sprachklangkunst dialogisieren die Improvisationen und Kompositionen der Violinistin und Barockmusikerin Laura Kokko, die durch elektronische Looptechnik Stimmen übereinanderlegt und so z.B. Laute der Vogelwelt, eine Bach-Arie oder die Kalevala-Melodie aufruft. Kokko gehört seit 2005 dem Orchester Sinfonia Lahti und anderen Ensembles an und leitete 2010-2013 das Literaturfestival Volter Kilpi; über diesen Autor hat sie auch eine preisgekrönte Biographie verfasst.
***********************************
doch viel stärker als die nacht
als die gefahr durch die kälte des schnees die den tod bringen kann
ist der chor der eiskristalle jääkristallien kaamoskuoro beständig klingend
keiner singt für sich allein sie wirken gemeinsam aus dem dunkel heraus
[…]
Dorothea Grünzweig, Erfasst von dieser Nachtverwandlung, Wallstein 2026
Mit freundlicher Unterstützung von Bayern liest e.V.

»›Es gab wunderbares Material unter diesen Gehirnen‹. ›Euthanasie‹-Verbrechen, Hirnforschung und die Max-Planck-Gesellschaft«
Ort: Stiftung Topographie des Terrors
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
Webseite: www.mpg.de
Zum Abschluss des Forschungsprojekts ›Geschichte der Hirnforschung an Instituten der Max-Planck-Gesellschaft/Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft‹ werden die Ergebnisse in zwei korrespondierenden Teilveranstaltungen in Berlin (20.10.) und München (16.11.) vorgestellt und live gestreamt.
Eintritt frei
Die Veranstaltung wird live gestreamt und in deutscher Gebärdensprache begleitet.

Ralph Dutli: Festvortrag über Gottfried Keller mit Lesung aus diverser seiner Gedichte
Ort: Kulturhaus Helferei
Beginn: 15.00 Uhr
Adresse: Kirchgasse 13, 8001 Zürich
Webseite: www.kulturhaus-helferei.ch
»Da hab‘ ich gar die Rose aufgegessen.«
Magie und Musik des Rosenessers Gottfried Keller
Sie wollen wissen, in welchem Gedicht Gottfried Keller uns beinah kinohaft an seinem Schreibprozess teilnehmen lässt? Warum man bei einem lyrischen Atheisten Mitleid mit der Kreatur lernen kann? Warum uns Keller per Klopfzeichen aus dem Jenseits über Wahrheit und Lüge berichten will? Warum ein irrtümlich Begrabener ausgerechnet eine Hyäne dem Arzt um die Ohren hauen will? Warum James Joyce von einem Gedicht Kellers so begeistert war, dass er es schnurstracks ins Englische übersetzte? Welches universale Schmerzmittel Keller gefunden haben will? Warum man bei Keller einen Zeitbegriff erfahren kann, der auf Einstein vorausweist? Auf all diese Fragen gibt ein Vortrag im Rahmen des „Herbstbott“ der Zürcher Gottfried-Keller-Gesellschaft Antwort, die der in Heidelberg lebende Lyriker, Romanautor, Essayist und Übersetzer Ralph Dutli anhand seiner Gedichtrezitationen mit dem Publikum teilen will.

Ilse Losa: Die Welt in der ich lebte
Ort: Stadtbibliothek Melle
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Weststraße, 49324 Melle

Reiner Stach I Franz Kafka: Das Schloss
Ort: Oldenburgisches Staatstheater, Exhalle
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Theaterwall 19, 26122 Oldenburg
Webseite: staatstheater.de
OHNE ERLAUBNIS UNMÖGLICH: 100 JAHRE KAFKAS SCHLOSS
»Das Schloss«, erstmals veröffentlicht vor 100 Jahren, ist Kafkas längstes und figurenreichstes Werk. Es beginnt als Dorfroman und weitet sich allmählich, mit zahlreichen ebenso bewegenden wie grotesken Szenen, zu einem Panorama von unheimlicher Intensität. Der Kafka-Biograph Reiner Stach, der zum Werkjubiläum eine ausführlich kommentierte Ausgabe vorlegt, berichtet von der Entstehungsgeschichte und bietet anhand des Manuskripts auch Einblicke in Kafkas erzählerische Verfahren. Die kommen weitgehend ohne visuelle Schocks aus, erzeugen aber – trotz der immer wieder aufblitzenden Komik – dasselbe Gefühl einer latenten und rätselhaften Bedrohung wie zuvor schon die Romane »Der Verschollene« und »Der Process«. Das ist sicher ein wesentlicher Grund dafür, warum im 21. Jahrhundert nun auch »Das Schloss« großen Widerhall in anderen Medien findet: in Theater, Film, Musik und Comic.
Mit: Andreas Spaniol

Jehona Kicaj: ë
Ort: Bürgerhaus Teltge
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Baßfeld 4-6, 48291 Telgte
Webseite: lesart-telgte.buchhandlung.de
Einlass ab 19:00 Uhr
Eintritt: 16 Euro
Kartenreservierung unter: info@lesart-telgte.de
November

Ramona de Jesús: Zwei Quadratmeter Haut | Dos metros cuadrados de piel
Ort: Alte Schmiede Wien
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schönlaterngasse 9, 1010 Wien, Österreich

Ramona de Jesús: Zwei Quadratmeter Haut | Dos metros cuadrados de piel
Ort: Literaturhaus Salzburg / Verein Prolit
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Strubergasse 23, 5020 Salzburg, Österreich

Niklas Krawinkel: Rechter »Rand« und demokratische »Mitte«
Ort: Württembergischen Landesbibliothek
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Konrad-Adenauer-Straße 10, 70173 Stuttgart

Gerrit Hollatz: Die Welfen und ihr Vermögen
Ort: Deisterbuchhandlung
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Amtsstraße 6, 31552 Rodenberg

Schwarze Juden, Weiße Juden? Über Hautfarben und Vorurteile
Ort: TONALi Seminar
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Kleiner Kielort 8, 20144 Hamburg
Webseite: www.tonali.de

»›Es gab wunderbares Material unter diesen Gehirnen‹. ›Euthanasie‹-Verbrechen, Hirnforschung und die Max-Planck-Gesellschaft«
Ort: NS-Dokumentationszentrum München
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München
Webseite: www.mpg.de
Zum Abschluss des Forschungsprojekts ›Geschichte der Hirnforschung an Instituten der Max-Planck-Gesellschaft/Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft‹ werden die Ergebnisse in zwei korrespondierenden Teilveranstaltungen in Berlin (20.10.) und München (16.11.) vorgestellt und live gestreamt.
Eintritt frei
Die Veranstaltungen werden in deutscher Gebärdensprache begleitet.

Reiner Stach I Franz Kafka: Das Schloss
Ort: Stadtbücherei Esslingen
Adresse: Heugasse 9, 73728 Esslingen

Aleš Šteger: Feuer | Kunstkiosk #14
Ort: Elona Caffee
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Stoffeler Straße 3, 40227 Düsseldorf

Dezember

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: VG-Verwaltung
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Gestade 18, 54470 Bernkastel-Kues
Lesung aus »Zwischen Reben und Rüben« mit Weinprobe. Ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit zu einer Führung durch die Ausstellung »Winzeraufstand Bernkastel-Kues 1926
Kontakt für Anmeldungen: Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte, matthias.vollet@kueser-akademie.de, 06531/9734288

Anna Baar: Amseln
Ort: Musilhaus
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Bahnhofstraße 50, 9020 Klagenfurt, Österreich
März

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Gewölbekeller des Museums im Westrich
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Miesenbacher Str. 1, 66877 Ramstein-Miesenbach
Krimi-Lesung mit Weinprobe aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) in Ramstein-Miesenbach. Die Lesung wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben«.
Reservierungen unter: Info@Museum-Ramstein.de

Jehona Kicaj: ë
Ort: Bruckstadel Dingolfing
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Fischerei 9, 84130 Dingolfing