Lesungen und Buchpräsentationen
- Mai
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- Juli
- August
- September
- Oktober
- November
- Dezember
- Januar
- Februar
- März
- April
Mai

Jehona Kicaj: ë
Ort: Alte Schmiede
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schönlaterngasse 9, 1010 Wien, Österreich

Jehona Kicaj: ë im Rahmen des Literaturfests Salzburg
Ort: Festzentrum im Kurgarten
Beginn: 16.30 Uhr
Adresse: Rainerstraße 2, 5020 Salzburg, Österreich
Webseite: www.literaturfest-salzburg.at
Moderation: Petra Nagenkögel
Mit musikalischer Begleitung
Bei Schlechtwetter: Toihaus Theater, Franz-Josef-Straße 4, 5020 Salzburg

Daniela Danz: Portolan
Ort: Salzburger Marientheater
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Schwarzstraße 24, 5020 Salzburg
Webseite: www.literaturfest-salzburg.at
Eintritt: € 15/12.
–
Farhad Showghis Texte sind zwischen Prosa und Poesie schwebende Gebilde von einem einzigartigen Ton – so auch sein neuester Band Die nähere Umgebung (kookbooks 2026). Aleš Šteger legt mit Ohr sein (Residenz 2026) ein Werk auf der Metaebene vor, das anhand des Gedichts zeigt, wie wir uns mit allen Sinnen auf Sprache und Gegenwart einlassen. Daniela Danz gilt als Ausnahmedichterin, in deren Werken Natur, Mystik und Antike auf intensive und gegenwärtige Weise ineinander klingen. Im Rahmen der Lyrikmatinee stellt sie ihren Band Portolan (Wallstein 2025) vor. Ein Fest des Hörens und Fühlens!
Musikalische Begleitung: Bad Ida

Bahram Moradi: Das Gewicht der anderen. Aus dem Persischen übersetzt von Sarah Rauchfuß | Linke Buchtage Berlin
Ort: Buchladen Schwarze Risse
Beginn: 12.00 Uhr
Adresse: Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Webseite: linkebuchtage.de
Juni

Christoph König (Hg.), Rainer Maria Rilke: Die Sonette an Orpheus
Ort: Der Zauberberg
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Bundesallee 133, 12161 Berlin
Christoph König präsentiert
die neue historisch-kritische Edition der Werke Rilkes.
Moderation: Lothar Müller
In wenigen Tagen des Februar 1922 schrieb Rainer Maria Rilke (1875-1926) »Die Sonette an Orpheus«. Seither gehört der Gedichtzyklus zur Weltliteratur. In 55 Sonetten richtet sich der Dichter an Orpheus, sein Vorbild aus dem 13. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Große Fragen des Lebens wie die Liebe, der Tod, die Natur werden behandelt: Wie können sie in einer Welt der Kunst eine Lösung finden?
Die neue Edition präsentiert erstmals den gesicherten Text der Sonette und legt deren Entstehung in Manuskripten dar, die erstmals zugänglich sind.
Christoph König liest aus dem Band, stellt die neue historisch-kritische Edition
der »Werke« Rilkes vor (seit 2023 im Wallstein Verlag) und diskutiert mit Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung).
Anmeldung bitte entweder telefonisch 030/ 56 73 90 91 oder per Email: info@der-zauberberg.eu
Eintritt: 10 Euro

Stefan Brüdermann: Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe (1724-1777). Zwischen Aufklärung und Moderne
Ort: Niedersächsisches Landesarchiv - Standort Bückeburg
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schlossplatz 2, 31675 Bückeburg
Webseite: nla.niedersachsen.de
Die Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen wird im Vortragssaal der Abteilung Bückeburg das Buch »Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe (1724-1777). Zwischen Aufklärung und Moderne«, hrsg. von Stefan Brüdermann vorstellen.
In diesem Band sind die Vorträge enthalten, die 2024 anlässlich des 300-jährigen Jubiläums auf einer Tagung im Schloss Bückeburg und anschließend im Landesarchiv gehalten wurden.
Landrat Jörg Farr, Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und Dr. Jörg Voigt, Geschäftsführer der Historischen Kommission, haben Grußworte zugesagt.
Prof. Dr. Gerd Steinwascher ( Universität Oldenburg)
spricht über „Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe - neue Forschungen zu einem großen Regenten in einem kleinen Territorium".
Anschließend lädt die Historische Kommission zu einem Empfang ein.
Wir würden uns sehr über Ihren Besuch freuen!
Anmeldungen sind erwünscht (05722-967730 oder bueckeburg@nla.niedersachsen.de)

Cécile Wajsbrot: Offener Himmel
Ort: Meerbaum-Haus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Siegmundshof 20, 10555 Berlin

Jehona Kicaj: ë
Ort: Lillehammer Literaturfestival
Beginn: 14.00 Uhr
Belonging – and not quite
Gespräch mit Jehona Kicaj und Dimitrij Kapitelman.
Moderator: Merete Franzen

Denkanstöße für die Gegenwart. Ein Abend zum Deutschen Sachbuchpreis
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Jägerstraße 22-23, 10117 Berlin
Webseite: www.bbaw.de
Jan Philipp Reemtsma und Stephan Opitz lesen Gedichte von Peter Rühmkorf
Ort: Weisses Haus
Beginn: 12.00 Uhr
Adresse: Bäderstraße 38, 23743 Grömitz

Selene Mariani: Aus dem Dachfenster die Wolken sehen
Ort: Buch zum Wein | Buchladen Stadthagen
Beginn: 16.00 Uhr
Adresse: Am Bückeberg 4, 31655 Stadthagen

Preisverleihung Deutscher Sachbuchpreis
Ort: Elbphilharmonie
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Platz d. Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

Ukrainische Bibliothek
Ort: Eberhard Karls Universität Tübingen, Hörsaal Keplerstraße
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: Keplerstraße 2, 72074 Tübingen
Webseite: uni-tuebingen.de

Cécile Wajsbrot: Offener Himmel
Ort: LeseRaum in der Akazienallee
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Am Handelshof 1, 45127 Essen
Webseite: literarische-gesellschaft-ruhr.de

Robert Mueller-Stahl: Das Leben festhalten
Ort: Pommersches Landesmuseum Greifswald
Beginn: 17.30 Uhr
Adresse: Rakower Straße 9, 17489 Greifswald
Webseite: www.pommersches-landesmuseum.de

Wilhelm Bartsch: Meckels Messerzüge
Ort: Schloss Ettersburg bei Weimar
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Am Schloss 1, 99439 Weimar
Webseite: schlossettersburg.de
ETTERSBURGER GESPRÄCH
Erinnerung an die Zukunft
Wilhelm Bartsch
im Gespräch mit Jens-Fietje Dwars
Erinnerung an die Zukunft: Unter diesem Titel lädt das jüngste Heft der Thüringer Literaturzeitschrift Palmbaum zu einer Epochenbilanz nach Ettersburg ein: Was haben wir vom 21. Jahrhundert erwartet, was hat es uns bisher gebracht? Zu den 18 Autorinnen und Autoren, die darauf antworten, gehört Wilhelm Bartsch.
1950 in Eberswalde geboren, hat Bartsch nach Ausbildung zum Rinderzüchter Philosophie in Leipzig studiert, war Korrektor, Rotationsarbeiter, Dramaturg, Heimerzieher und Nachtwächter. Seit 1983 ist er freier Schriftsteller in Halle an der Saale. Er schreibt Gedichte, Romane, Stücke und Essays, für die er 2024 mit dem Rainer-Malkowski-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 2025 mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Er rührt an die Wunden der Zeit: „Parteien will ich gern ergreifen / und alle in den Orkus schleifen.“ Heißt es im Band „Gotische Knoten“ (Edition Ornament). „Farewell, du Menschenwelt, ich hab dich satt!“ übersetzt er das 66. Shakespeare-Sonett: „Du zwingst Verdienst zum Betteln, kaum errungen, / Du machst, dass nur der Nichtsnutz alles hat., / Und hast Klarsicht zu Lug und Trug gezwungen ...“ Doch allem Zorn und bösem Witz zum Trotz wahren seine Gedichte immer die Form, ist er ein Meister der gebundenen Sprache, die der Verzweiflung am Hier und Heute widersteht. So auch in seinem Meister-Roman „Meckels Messerzüge“, der soeben vom Wallstein-Verlag neu ediert wurde. Präzise seziert er die Arbeit eines großen Pathologen und mit ihr die Verhältnisse seiner Zeit: der monströsen Wiedergeburt Deutschlands in den Napoleonischen Kriegen. Das Monströse aber ist das Geheimnnis des Lebens: es gibt keine Normalität, es gibt nur das Individuelle, die mannigfachen Abweichungen machen es reich und lebendig.
Bartsch wird in Ettersburg aus dem Roman lesen und aus seinem Beitrag im Palmbaum, in dem er mit Margot Friedländer für ein neues Gebot plädiert: Seid nicht gleichgültig!
Jens-Fietje Dwars ist Chefredakteur der Thüringer Literaturzeischrift Palmbaum und hat zwei Gedichtbände von Wilhelm Bartsch in seiner Edition Ornament herausgegeben.
Gemeinsam veranstaltet mit dem Thüringer Literaturrat e.V.
mit freundlicher Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Lesja Ukrajinka: Am Meer und Taras Schewtschenko: Flieg mein Lied, meine wilde Qual
Ort: Literaturhaus Salzburg
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Strubergasse 23, 5020 Salzburg, Österreich

Cécile Wajsbrot: Offener Himmel
Ort: Buchhandlung Böttger
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Maximilianstraße 44, 53111 Bonn

Jehona Kicaj: ë
Ort: Das Druckwerk
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Kurhausstraße 4, 23795 Bad Segeberg
Lyrikmarkt im Rahmen des Poesiefestival Berlin
Ort: silent green
Beginn: 13.00 Uhr
Adresse: Gerichtstraße 35, 13347 Berlin

Anselm Oelze: Die da oben
Ort: Kasseler Kultur Bahnhof
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel

Juliane Vogel: Nehmt Scheren!
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude, Hörsaal 5
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Universitätsring 1, 1010 Wien, Österreich
Webseite: neugermanistik-wien.at
Als Literatur und Künste am Anfang des 20. Jahrhunderts mit geschnittenem Material zu arbeiten beginnen, bedienen sie sich eines Werkzeugs, das in der Hierarchie der Künste lange diskreditiert war. Erst als die Operationen des Schneidens ins Zentrum künstlerischer und literarischer Produktion rücken, erfährt die Schere eine, wenngleich stets fragile, gefährdete und oft widerrufene Anerkennung. Damit werden Originalität, Ganzheit und Schließung als grundlegende Konzepte bürgerlicher Kunst und Literatur ausgehebelt, werden neue Akteure in den Künsten aktiv, Gattungs- und Mediengrenzen überschritten und eine Praxis entwickelt, die keine – und schon gar keine falschen – Zusammenhänge respektiert. Im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit avanciert die Schere zu einem Medium, das den Umgang mit Texten und Bildern revolutioniert. Das Buch verfolgt ihre Karriere von einem als unschöpferisch geltenden Gebrauchsgegenstand der frühen Neuzeit zu einem zentralen Werkzeug moderner künstlerischer und literarischer Verfahren. Nehmt Scheren erzählt die unwahrscheinliche Aufstiegsgeschichte eines unauffälligen Werkzeugs. Juliane Vogel zeigt, wie die Schere zum unverzichtbaren Produktionsmittel im Umgang mit den modernen Massenmedien wurde und wie sie sich in die Ateliers und auf die Schreibtische vorarbeitete.

Michael Knoche: Revolution im Leseland. Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten
Ort: Herzog August Bibliothek, Zeughaus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Schlossplatz, 38304 Wolfenbüttel
Webseite: www.hab.de
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek moderiert von Ulrich Johannes Schneider
Die Wende 1989 brachte für die Bibliotheken in der DDR eine Neuausrichtung, inklusive Neubauten und technischer Modernisierung.
Es gab aber keinen starken Elitenaustausch von West nach Ost, der Großteil der Arbeitsplätze blieb erhalten. Michael Knoche war lange Jahre Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar und zieht in seinem neuesten Buch das Fazit: Die wissenschaftlichen Bibliotheken gehören zu den Gewinnern der Einheit.

Silke Wagener-Fimpel, Bettina Jungklaus: Die Toten erzählen | Buchpräsentation
Ort: Wolfenbütteler Hauptkirche Beatae Mariae Virginis
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Michael-Praetorius-Platz 9, 38300 Wolfenbüttel
Buchpräsentation mit Bettina Jungklaus und Silke Wagener-Fimpel
Erstmals führen eine Anthropologin und eine Historikerin ihre Ergebnisse zusammen und rekonstruieren das Leben einer städtischen Oberschicht der Frühen Neuzeit anhand von Grabfunden und Schriftquellen.
Eine besondere Chance für die anthropologische und historische Forschung bieten persönlich identifizierte Skelette. Im Jahr 2015 wurden an der Hauptkirche Beatae Mariae Virginis in Wolfenbüttel bei Ausgrabungen 80 Gräber aus der Zeit von 1650 bis etwa 1750 entdeckt. Bei den Verstorbenen handelte es sich um Angehörige der städtischen Oberschicht, darunter Hofbedienstete, Kaufleute und Bürgermeister mit ihren Familien. Im Rahmen eines Pro*Niedersachsen-Projekts wurden umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen der Fundstätte möglich, im Zuge derer sich 83 % der Individuen identifizieren ließen.
Während naturwissenschaftliche Analysen zahlreiche Aussagen zur biologischen Lebensgeschichte der Verstorbenen, zu Ernährung, Krankheiten und Verwandtschaft lieferten, konnten aus in der Abteilung Wolfenbüttel des Niedersächsischen Landesarchivs bewahrten Quellen ergänzend individuelle biografische Informationen ermittelt werden, unter anderem zu Wohnverhältnissen, Familienleben, Besitz, Beziehungen und Netzwerken, Berufsalltag sowie sozialer und regionaler Mobilität. Durch die Kombination beider Disziplinen ließen sich die frühneuzeitlichen Lebensverhältnisse in bisher ungeahnter Tiefe rekonstruieren.

Lesja Ukrajinka: Am Meer
Ort: Stiftspark (bei Schönwetter) / Palmenhaus (bei Schlechtwetter)
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Linzer Straße 4, 4073 Wilhering, Österreich
Webseite: www.literaturschiff.at
MIT GEWICHT
LiteraturPicknick 2026
Ein Picknick besteht aus vielen kleinen Momenten, die später vielleicht groß sein werden. Es gibt zu essen, es gibt zu trinken. Geschichten tummeln sich, sie werden erzählt, sie werden gehört, sie entstehen. Das LiteraturPicknick 2026, kuratiert von Anna Weidenholzer, widmet sich Texten, die von großen Dingen im kleinen Format berichten: den Kurz- und Kürzestgeschichten, den Erzählungen. Eine gute Kurzgeschichte hat weit mehr Gewicht, als ihr auf den ersten Blick anzusehen ist. Auf wenigen Seiten prägt sie sich ins Gedächtnis ein, beschäftigt ihre Leser*innen oft länger als ein umfassender Roman. Sich auf dieses Abenteuer einzulassen, dazu lädt das LiteraturPicknick 2026 mit Texten von Monika Helfer, Peter Stamm, Milena Michiko Flašar und Lesja Ukrajinka (vorgestellt von Tanja Maljartschuk) ein.
Monika Helfer, kürzlich mit dem Boccaccio.cc-Preis für die beste Erzählung des Jahres ausgezeichnet, erzählt in „Wie die Welt weiterging“ in 365 Kurz- und Kürzestgeschichten über uns Menschen und die Welt,- voller Merkwürdigkeiten und voller Schönheit.
Peter Stamm, ein Meister der kurzen Form, zeigt in seinem jüngsten Erzählband „Auf ganz dünnem Eis“, wie kunstvoll und vielschichtig Geschichten auf wenigen Seiten erzählt werden können.
Milena Michiko Flašar, vielfach ausgezeichnet für ihre Romane, führt in ihrem ersten Erzählband „Der Hase im Mond“ auf kunstvolle
Weise in Wirklichkeiten, die von schwindenden Gewissheiten unterspült werden. Frauen, die mehr verdienen als ihre Partner, häusliche Gewalt, späte Mutterschaft und soziale Ungerechtigkeit.
Die Themen, über die die ukrainische Autorin Lesja Ukrajinka um 1900 schrieb, sind heute noch aktuell. Mit dem von ihr in der „Ukrainischen Bibliothek“ herausgegebenen Erzählband „Am Meer“ holt die preisgekrönte Autorin Tanja Maljartschuk sie zurück in den europäischen Kanon.
Musik:
Fargo Hank Williams, Townes Van Zandt, Film Noir und the Great American Songbook: Das sind ein paar der Inspirationen, von denen ausgehend die Band Fargo (Linz/Wien) seit zwei Jahrzehnten ihren eigenen Sound kultiviert. Robinson Stärk und Helmut Steininger stehen seit zwei Jahren wieder als Duo auf der Bühne mit einem Programm aus Eigenkompositionen, Übersetzungen, Interpretation von Traditionals und ausgewählten Coverversionen im Bereich Folk/Blues/Americana. Mit zwei Stimmen, zwei Gitarren, einer Klarinette und einer Trompete loten Fargo die klanglichen Möglichkeiten aus und fokussieren auf die feinen Nuancen. Eine iografische und soundästhetische Spurensuche, bei der Fragen nach Aneignung und Reinterpretation, der Bedeutung von Folkmusik in einer globalen Kultur und das Verhältnis vom „Eigenen“ und „Fremden“ mit Songs und Geschichten erkundet werden.

Jehona Kicaj: ë
Ort: Auswärtiges Amt (Weltsaal)
Beginn: 13.45 Uhr
Adresse: Zimmerstraße 28, 10969 Berlin
Satz, Land, Fluss – vom Übersetzen und anderem diplomatischen Handwerk
Ein Gespräch
Moderation: Christina Beinhoff

»Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden« und »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?«
Ort: Museumsberg
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Museumsberg 1, 294937 Flensburg
Webseite: literaturhaus-sh.de
Zwischen Zukunft und Freiheit: Die ukrainische Moderne
1918 schrieb der ukrainische futuristische Dichter Mychajl Semenko ein literarisches »Manifest«. In dieser Veranstaltung stellen Serhij Zhadan, Katja Petrowskaja und Claudia Dathe Autor*innen der ukrainischen Moderne vor, darunter den Autor des ersten ukrainischen Stadtromans Walerian Pidmohylnyj und den Futuristen Mychajl Semenko, der mit seinen Manifesten, Sprachspielen und visuellen Gedichten einen Bogen vom ukrainischen Barock in die 1920er Jahre schlägt und neue moderne literarische Formen in der ukrainischen Literatur begründet. Die Werke von Mychajl Semenko sind versammelt in dem Band »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren« (Wallstein) herausgegeben von Serhij Zhadan und Claudia Dathe. Serhij Zhadan und der Berliner Komponist Yuriy Gurzhy fusionieren im Anschluss in einem Live-Konzert ukrainische Poesie mit elektrischen Beats und massiven Bässen zu einem Sound, der ebenso zum Andenken anstiftet wie zur Bewegung treibt.
Moderation: Insa Wilke | Übersetzungen: Sofia Onufriv | Lesung der deutschen Texte: Tom Keller
Ort: Museumsberg Flensburg | Der Eintritt ist frei.

»Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden« und »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?«
Ort: Literaturhaus Hamburg
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Schwanenwik 38, 22087 Hamburg
Webseite: www.literaturhaus-hamburg.de
Ukrainische Bibliothek
mit Katja Petrowskaja, Claudia Dathe und Serhij Zhadan – im Anschluss Konzert mit Serhij Zhadan und Yuriy Gurzhy
Die »Ukrainische Bibliothek« erscheint in acht Bänden im Wallstein Verlag und widmet sich den berühmtesten Klassikern des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts, um mehr Aufmerksamkeit auf das Land und seine beeindruckende Kultur zu lenken. Herausgegeben von namhaften Autor*innen eröffnen die Erzählbände neue Sichtweisen auf ein Land, dessen Literatur und Sprache sich stets gegen Unterdrückung und Vergessen behaupteten.
Die Autorin Katja Petrowskaja präsentiert die von ihr herausgegebenen und mit einem erhellenden Vorwort versehenen ukrainischen Meistererzählungen des 20. Jahrhunderts »Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden« (Übersetzung: Irina Bondas). Die Übersetzerin Claudia Dathe und der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels Serhij Zhadan stellen Mychajl Semenkos Gedichte und futuristische Erzählungen »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?« (Übersetzung: Claudia Dathe) vor.
Moderation: Insa Wilke
Im Anschluss an die Lesung erleben wir Serhij Zhadan als Musiker: Gemeinsam mit dem Berliner Komponisten Yuriy Gurzhy fusioniert er ukrainische Poesie mit eklektischen Beats und massiven Bässen zu einem Sound, der ebenso zum Nachdenken anstiftet wie zur Bewegung treibt.

Alexander Walther: Die Shoah und die DDR | Im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig
Ort: Literaturhaus Leipzig | Haus des Buches
Adresse: Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

»Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden« und »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?«
Ort: Literaturhaus Basel
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Theaterstrasse 22, 45051 Basel, Schweiz
Webseite: www.literaturhaus-basel.ch
In der Veranstaltung stellen Katja Petrowskaja und Serhij Zhadan Autor:innen der ukrainischen Moderne vor, darunter den Autor des ersten ukrainischen Stadtromans Walerian Pidmohylnyj und den Futuristen Mychail Semenko, der mit seinen Manifesten, Sprachspielen und visuellen Gedichten einen Bogen vom ukrainischen Barock in die 1920er Jahre schlägt und neue moderne literarische Formen in der ukrainischen Literatur begründet.
Es geht um folgende Bücher:
»Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden.« Ukrainische Meistererzählungen des frühen 20. Jahrhunderts, herausgegeben von Katja Petrowskaja, übersetzt von Irina Bondas.
Mychajl Semenko. »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?« Gedichte und futuristische Skizzen, herausgegeben von Serhij Zhadan und Claudia Dathe, übersetzt von Claudia Dathe.
Die »Ukrainische Bibliothek« stellt die berühmtesten Klassiker des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts vor mit dem Ziel, sowohl im deutschsprachigen Raum als auch international Aufmerksamkeit auf das Land und seine Kultur zu lenken. Die Texte erscheinen fast ausschließlich zum ersten Mal auf Deutsch in zeitgemäßen Übersetzungen; die insgesamt 8 Einzelbände der Reihe werden dabei von namhaften Autorinnen und Autoren und anderen Intellektuellen herausgegeben und mit erhellenden Essays ergänzt, die jeweils ihren eigenen literarischen Wert haben.
MITWIRKENDE UND BIOGRAFIEN
Autor: Serhij Zhadan
Autorin: Katja Petrowskaja
Übersetzerin: Claudia Dathe
Übersetzerin: Irina Bondas
Moderatorin: Anna Hodel
Übersetzung der Veranstaltung: Sofiya Onufriv
Deutsche Lesung: Claudia Jahn

Jehona Kicaj: ë
Ort: Universität Hildesheim, Aula am Bühler Campus, BC.L. 1.31
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Lübecker Straße 3, 31141 Hildesheim

Anselm Oelze: Die da oben
Ort: Thüringer Landesvertretung
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Rue Guimard 9, 1040 Brüssel

Michael Kunze: Rudolf von Jhering. Das unsichtbare Recht
Ort: Universität Greifswald (Hörsaal 1.22)
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: Ernst-Lohmeyer-Platz 1, 17489 Greifswald
Webseite: rsf.uni-greifswald.de
Ein Weltstar gastiert in Greifswald. Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Greifswald begrüßt am 24. Juni einen weltbekannten Musiker, Schriftsteller und Juristen: Michael Kunze. Er wird einen Vortrag halten über die Freundschaft des damals ebenfalls weltbekannten Rechtsprofessors Rudolf von Jhering mit seinem kaum weniger bekannten Greifswalder Kollegen Bernhard Windscheid.
Die Veranstaltung, die von Lege&Lena musikalisch gerahmt wird, findet um 18:15 Uhr im Hörsaal 1.22, Ernst-Lohmeyer-Platz 1 statt.

»Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden« und »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren?«
Ort: Literaturhaus Zürich
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Limmatquai 62, 8001 Zürich, Schweiz
Geschriebenes und Proklamiertes: Die ukrainische Moderne am Anfang des 20. Jahrhunderts
In der Veranstaltung stellen Katja Petrowskaja und Serhij Zhadan Autor*innen der ukrainischen Moderne vor, darunter den Autor des ersten ukrainischen Stadtromans Walerian Pidmohylnyj und den Futuristen Mychail Semenko, der mit seinen Manifesten, Sprachspielen und visuellen Gedichten einen Bogen vom ukrainischen Barock in die 1920er Jahre schlägt und neue moderne literarische Formen in der ukrainischen Literaturbegründet.
Teilnehmende: Katja Petrowskaja, Irina Bondas, Serhij Zhadan, Sylvia Sasse
Moderation: Claudia Dathe
Dolmetscherin: Sofia Onufriv
Sprecher*in: N.N.

Rhena Stürmer: Jenseits des Bolschewismus. Lebenswege Weimarer Linkskommunisten zwischen den Systemen des 20. Jahrhunderts
Ort: Seenland Buchhandlung | Auf dem Hof
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Markt 11, 01968 Senftenberg/Zły Komoro
Webseite: brandenburg.rosalux.de
Der Zeitstrahl ist zerbrochen...
ADAM SCHARRER (1889 – 1948) und Genossen: Linkskommunistische Kritik am „Zeitstrahl der gesetzmäßigen Entwicklung" und am Kommandosystem von Bolschewiki und KPD
- Irrweg oder Inspiration für Nachdenken über Demokratie, Opposition und Revolution in unübersichtlicher Zeit?
Vortrag und Gespräch mit Dr. Rhena Stürmer (Universität Leipzig, Förderpreisträgerin der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg 2025) und Musik von Paul Geigerzähler (Violine)
Dr. RHENA STÜRMER, geb. 1989, ist Mitarbeiterin an der Universität Leipzig und lehrt dort Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts. Sie hat Geschichte, Kulturwissenschaften und Kulturgeschichte studiert und wurde 2024 an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) promoviert. 2018 bis 2022 war sie Stipendiatin der Rosa Luxemburg Stiftung. Aktuell hat sie mit der Arbeit an ihrer Habilitation zur Gesellschaftsgeschichte der Subjektivität begonnen. Für ihre Dissertation „Weimarer Linkskommunisten zwischen Partei und Bewegung. Eine kultur-geschichtliche Kollektivbiografie“ erhielt Rhena Stürmer 2025 neben dem Förderpreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg auch den Claus-Dieter Krohn Preis für Exilforschung.
In einem Interview mit Frauke Adesiyander von der Universität Viadrina Frankfurt (Oder) sagte Rhena Stürmer zu ihrem Buch und die Auszeichnungen: „Zu Beginn meiner Arbeit an diesem Thema war ich mir etwas unsicher, ob es nicht zu abseitig anmuten würde. Daher empfinde ich die beiden Auszeichnungen als sehr bestärkend für das, was ich die letzten Jahre erforscht habe.“
In ihrer Arbeit geht es vor allem um die nur kurzzeitig einflussreiche Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands (KAPD), die sich von der KPD abspaltete und auf kritische Distanz zur Politik der Bolschewiki ging. Es handelt sich jedoch um keine Parteiengeschichte im üblichen Sinne, sondern um eine Annäherung an ein schwieriges Thema anhand von biografischen Skizzen. Behandelt werden der Literaturwissenschaftler und Journalist Karl Schröder (1884-1950), der Publizist Alexander Schwab (1887-1943) und der Schriftsteller Adam Scharrer (1889-1948). Von besonderem Interesse dürfte Adam Scharrer sein. Denn es sind wahrscheinlich in Deutschland lediglich zwei Straßen nach Scharrer benannt, eine davon bekanntlich in Senftenberg. Leider wissen jedoch nur noch wenige in der Stadt, wer Adam Scharrer war. Außerdem spiegelt sich in seiner Biografie so ziemlich die ganze Widersprüchlichkeit der kommunistischen Bewegung des 20. Jahrhunderts wider – antifaschistischer Kampf, Flucht in die Sowjetunion, Kompromisse mit dem Stalinregime, um dem „Großen Terror“ zu entgehen, und schließlich als Parteiloser nach 1945 Mitbegründer des Kulturbundes und in der politischen Bildungsarbeit engagiert.
Die Rede des Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann zur Preisverleihung und die Laudatio von Prof. Dr. Mario Keßler sind auf der Webseite der brandenburgischen Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht. Dort findet sich auch der Link zu einer interessanten Rezension ihres Buches von Paul Geigerzähler (https://brandenburg.rosalux.de/news/id/54206/jenseits-des-bolschewismus).
PAUL GEIGERZÄHLER sagt über sich: „Ganz früher, als in Berlin noch diese seltsame Betonwand herumstand, wurde in Budyšin ein Kind geboren, das früh die musikpädagogischen Errungenschaften der Deutschen Demokratischen Republik genießen und Geige spielen wollte, durfte, sollte, musste.“ Jetzt singt er rebellische Texte in deutsch und sorbisch und spielt dazu Geige, also eine Art Punk ohne Schlagzeug, Gitarre und Bass.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Spenden wird gebeten.

Jehona Kicaj: ë
Ort: Gdanska Theater (Literaturhaus Oberhausen)
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Gutenbergstraße 8, 46045 Oberhausen
Juli

Angelina Pils: Schneider/Schwerte. Ein westdeutsches Doppelleben 1945-1999
Ort: Mediahuis Aachen (AZ-Forum)
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Dresdener Straße 3, 52068 Aachen
Webseite: www.aachener-zeitung.de

Jehona Kicaj: ë im Rahmen des Prosanova Festivals
Ort: Kulturfabrik Löseke
Adresse: Langer Garten 1, 31137 Hildesheim

Taras Schewtschenko »Flieg mein Lied, meine wilde Qual«, Mychajl Semenko »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren« und Lesja Ukrajinka »Am Meer« im Rahmen des Donaufests
Ort: Themenzeit Europäische Geschichte
Beginn: 17.00 Uhr
Adresse: Donauufer, 89073 Ulm
Webseite: donaufest.de
Gespräch und Lesung mit Claudia Dathe, Anna Siedykh und Florian L. Arnold
Es liest: Gunther Nickles (Theater Ulm)
Die »Ukrainische Bibliothek« (Wallstein Verlag) präsentiert zentrale Klassiker der ukrainischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts und fördert ihre internationale Wahrnehmung. Einige der Texte erscheinen erneut in deutscher Sprache, jedoch in einer modernen Übersetzung, während andere den deutschen Lesern zum ersten Mal präsentiert werden.
In seinen Werken macht Schewtschenko die Repression des Russischen Imperiums und den Widerstand des ukrainischen Volkes im 19. Jahrhundert greifbar und besingt die Sehnsucht nach persönlicher wie auch nationaler Freiheit.
Lesja Ukrajinkas Buch „Am Meer“, geschrieben in einer verbotenen Sprache am Beginn des 20. Jahrhunderts, kann als Perle der europäischen Moderne und feministischen Literatur aus postkolonialer Perspektive erlebt werden.
Semenko symbolisiert den Aufbruch der ukrainischen Kultur der 1920er Jahre – getragen von radikalem Erneuerungswillen und dem Glauben an die Kraft der Kunst, doch jäh beendet durch Stalins totalitäre Herrschaft in den 1930ern.
Claudia Dathe, Übersetzerin und Herausgeberin und Autor Florian L. Arnold sprechen über die universalen und spezifischen Werte dieser Bücher; Poetin Anna Siedykh, die aus Kyjiw stammt, beleuchtet deren Einfluss auf junge Schriftsteller*innen.

Maria Alexopoulou: Rassistisches Wissen in der Transformation der Bundesrepublik Deutschland in eine Einwanderungsgesellschaft 1940-1990
Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Casino Gebäude (Raum 1.811)
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main
Rassistisches Wissen über »Ausländer« zwischen 1940 und 1990
Vortrag von PD Dr. Maria Alexopoulou
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino-Gebäude, Raum 1.811
Rassistische Wissensbestände über »Ausländer«, die als »fremdvölkisch«, minderwertig, kulturell-biologisch unerwünscht oder gar gefährlich, aber gleichzeitig als ökonomisch brauchbar galten, zirkulierten seit dem Kaiserreich und bekamen in der Phase der Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkrieges weite Verbreitung. Hier setzt Maria Alexopoulou ein und fragt, was mit dem akkumulierten rassistischen Wissen über »Ausländer« in der sogenannten Stunde Null 1945 geschah. Migranten waren in dieser Zeit durchgängig präsent und prägten mit der sogenannten Gastarbeiter- und späteren Asylmigration immer mehr das Bild vor allem der Industriestädte wie beispielsweise Mannheim.
PD Dr. Maria Alexopoulou ist Privatdozentin am Historischen Institut der Universität Mannheim und Projektleiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des »Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt«. 2025 erschien ihre Monografie Rassistisches Wissen in der Transformation der Bundesrepublik Deutschland in eine Einwanderungsgesellschaft 1940-1990. Studien zu Ressentiments in Geschichte und Gegenwart im Wallstein Verlag in Göttingen.

Michael Knoche: Revolution im Leseland. Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten
Ort: Bayerische Staatsbibliothek
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Ludwigstraße 16, 80539 München

Ralph Dutli: Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene.
Ort: Evangelisches Gemeindezentrum
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Kirchstraße 7, 56203 Höhr-Grenzhausen
Webseite: www.denkbares.org
Ralph Dutli liest aus seinem Buch »Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene«. Eine Veranstaltung in der Reihe »Denkbares« im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz.
August

Anselm Oelze: Die da oben
Ort: Waldbühne
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: 7050 Arosa, Schweiz
September

Kai Weyand im Rahmen der Herdermer Sommerlesungen
Ort: Vorderhaus Freiburg
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Habsburgerstraße 9, 79104 Freiburg i.B.
Webseite: buergerverein-herdern.de

Frieder Günther und Eva Balz: Verwandlung durch Recht
Ort: Haus der Geschichte
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Wlly-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

Anna Baar: Amseln
Ort: Österreichische Gesellschaft für Literatur
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Herrengasse 5, 1010 Wien

»Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden«
Ort: Literaturhaus Frankfurt a.M.
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Frankfurt am Main
Webseite: www.literaturhaus.net
Ukrainische Erzähler*innen der Jahrhundertwende
In der Lesung wird der dritte Band der Ukrainischen Bibliothek vorgestellt, der ukrainischen Erzählungen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts enthält. Das Augenmerk richtet sich hier auf die gesellschaftlichen Umbrüche in den ersten dreißig Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Texte, die unter anderem von Walerian Pidmohylnyj und Halyna Orliwna stammen, verweisen auf die Moderne und bringen die unterschiedlichsten sprachlichen Zugänge zur Geltung.
Literaturhaus Frankfurt/Main mit Katja Petrowskaja, Irina Bondas
Moderation: Tanja Maljartschuk
Sprecherin: Birgitta Assheuer

Frieder Günther und Eva Balz: Verwandlung durch Recht
Ort: Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Breitscheidstr. 48, 70176 Stuttgart

Wilhelm Bartsch: Meckels Messerzüge
Ort: Bücherei Teutschenthal
Beginn: 15.30 Uhr
Adresse: Schafberg 3, 06179 Teutschenthal
Oktober

Gundula Brunner: Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt
Ort: Tietz, Stefan-Heym-Forum
Beginn: 17.30 Uhr
Adresse: Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz
Lesung mit Gundula Brunner im Rahmen der Interkulturellen Wochen und anlässlich des Tages des Flüchtlings.
Eine Veranstaltung des Migrationsbeirates in Kooperation mit der Stadtbibliothek Chemnitz.

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Gemeindezentrum St. Martin
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Borngasse 1, 55126 Mainz-Finthen
Lesung aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) mit Weinprobe in Mainz-Finthen. Die Weinprobe wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben« (Wallstein Verlag).
Reservierungen unter: foerderverein_st-martin@t-online.de

Dorothea Grünzweig: Erfasst von dieser Nachtverwandlung
Ort: Lyrik Kabinett München | Lyrikhandlung
Adresse: München

Dorothea Grünzweig: Erfasst von dieser Nachtverwandlung
Ort: Stadtmuseum Dresden
Adresse: Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden

Jehona Kicaj: ë
Ort: Bürgerhaus Teltge
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Baßfeld 4-6, 48291 Telgte
Webseite: lesart-telgte.buchhandlung.de
Einlass ab 19:00 Uhr
Eintritt: 16 Euro
Kartenreservierung unter: info@lesart-telgte.de
November

Niklas Krawinkel: Rechter »Rand« und demokratische »Mitte«
Ort: Württembergischen Landesbibliothek
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Konrad-Adenauer-Straße 10, 70173 Stuttgart

Gerrit Hollatz: Die Welfen und ihr Vermögen
Ort: Deisterbuchhandlung
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Amtsstraße 6, 31552 Rodenberg
März

Andreas Wagner: Zwischen Reben und Rüben
Ort: Gewölbekeller des Museums im Westrich
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Miesenbacher Str. 1, 66877 Ramstein-Miesenbach
Krimi-Lesung mit Weinprobe aus »Die Präparatorin« (Emons Verlag) in Ramstein-Miesenbach. Die Lesung wird ergänzt durch Anekdoten aus Andreas Wagners neuem Buch über 200 Jahre Wein- und Familiengeschichte »Zwischen Reben und Rüben«.
Reservierungen unter: Info@Museum-Ramstein.de

Jehona Kicaj: ë
Ort: Bruckstadel Dingolfing
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Fischerei 9, 84130 Dingolfing