Selbstkorrektur und freiwilliger Widerruf sind ebenso unbequem wie selten - Die Literatur macht sie zur Kunst.
Schwankende Gestalten: Goethes »Faust« als großes Spiel über die diabolische Macht der Illusion und die Magie der Medien.
Grenzen verschieben sich, Identitäten auch: Die Studie zeigt, wie Literatur und audiovisuelle Medien aus territorialen Umbrüchen immer wieder neue Vorstellungen von »Deutschland« formen.
Jumala wurde als Mythos entworfen, als Märchen gedruckt und kann als Exempel dienen, wie Einsichten in die Werkgeschichte eine an Stoffen und Motiven interessierte Interpretation bereichern können.
Der Band zeigt, wie um 1800 in Literatur, Kunst und ihren Theorien Formdynamiken im Register fluider Prozesse gedacht und sichtbar gemacht wurden.
Stern und Kosmos als Zeitsignatur der Moderne: Die Suche nach gesellschaftlicher Orientierung, umfassender Erkenntnis und ästhetischer Form führt um 1900 an den Sternenhimmel.
Die Zeitschrift erscheint seit 1987 halbjährlich und ist im Aufsatzteil im Wechsel aktuellen Themen gewidmet oder frei konzipiert. Im Rezensionsteil legt sie Wert auf aktuelle Besprechungen zu einem weit gefächerten Spektrum von thematisch repräsentativen und methodologisch aufschlussreichen Fachpublikationen. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der DGEJ enthält sie Beiträge aus allen Fachrichtungen.
Das Jahrbuch dokumentiert die Veranstaltungen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Knapp hundert verschiedene Tierarten finden sich im Werk Georg Büchners. Das Bestiarium zeigt sie als facettenreiche Existenzen: in ihrer Schönheit, ihrem furchtbaren Schrecken, ihrer Komik.
Erkundungen in den Gedankenwelten einer außergewöhnlichen Intellektuellen, die in der Umbruchszeit um 1800 alles neu bedenken musste.
Warum wirkt heute alles fragil? Das Buch beleuchtet in der Beschäftigung mit Literatur, Ästhetik und Gesellschaft die Risiken und Reize des Fragilen und erkundet die Semantik der Zerbrechlichkeit.
Vierzehn Beiträge aus Literatur- und Geschichtswissenschaft zur interdisziplinären Reflexion und Analyse anthropozäner Sinnstiftung über Medien- und Gattungsgrenzen hinweg.
Friedrich Schillers »Die Horen« erstmalig als Ganzes in den Blick genommen – und in ihrer Vielfalt sichtbar werdend.
Die europäische Aufklärung ist nicht nur eine Versammlung von Ideen und Gedanken. Praktisch schlägt sie sich in einer Füller kritischer Schreibweisen nieder. Der Band beleuchtet dieses Spektrum.
Menschen interpretieren Texte ungleichmäßig. Sie messen einigen Stellen eine größere Bedeutung zu als anderen. Worauf richtet sich die Aufmerksamkeit, wie geschieht dies und was sind die Gründe dafür?
Vom Schulabbrecher zum Buchhändler, die frühen Jahre des Kultautors.
Am Beginn der neuzeitlichen Astronomie übernimmt die Literatur die Aufgabe, in Form literarischer Weltraumreisen das unendliche All und seine möglichen Bewohner zu erforschen.
Für Max Frisch ist der Brief Medium des Zwiegesprächs, literarische Form und Mittel zum Dialog mit der Öffentlichkeit. Der Band widmet sich der Vielfalt seines Briefwerks.
Die satirischen Formen kreieren die literarische Moderne, 1918–1933. Bei Karl Kraus, Bertolt Brecht, Erwin Piscator, Siegfried Kracauer, Robert Musil, Walter Benjamin und anderen.
Helmut Bachmaier wirft einen Blick auf die Denkfiguren und philosophischen Themen, die hinter den scheinbar nur unterhaltenden Geschichten vom »Lügenbaron« Münchausen stehen.
Theater wird gemacht. Medien und Praktiken des Ordnens regeln und prägen, was unter Theater zu verstehen ist.
Wissen von den Dingen – Das Konkrete in Literatur, Kunst und Wissenschaften von der Antike bis zur Gegenwart.
Klaus Weimars Aufsätze: ein substanzieller Beitrag zu Grundfragen der Literaturwissenschaft und Hermeneutik und ihrer jeweiligen Geschichte und Praxis
Emmy Hennings“ Briefe werden als entscheidender Teil ihres Lebenswerkes vorgestellt und mit allen Eigenheiten ungekürzt wiedergegeben.