Die Zeitschrift erscheint seit 1987 halbjährlich und ist im Aufsatzteil im Wechsel aktuellen Themen gewidmet oder frei konzipiert. Im Rezensionsteil legt sie Wert auf aktuelle Besprechungen zu einem weit gefächerten Spektrum von thematisch repräsentativen und methodologisch aufschlussreichen Fachpublikationen. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der DGEJ enthält sie Beiträge aus allen Fachrichtungen.
Vom Schulabbrecher zum Buchhändler, die frühen Jahre des Kultautors.
Friedrich Schillers »Die Horen« erstmalig als Ganzes in den Blick genommen – und in ihrer Vielfalt sichtbar werdend.
Das Jahrbuch Sexualitäten ist ein jährlich erscheinendes Periodikum, das Fragen des Sexuellen in einem weiten Sinne thematisiert – unter anderem in den Bereichen des Gesellschaftlichen, Politischen, Kulturellen, Historischen und Juristischen, in der Medizin und den Naturwissenschaften, in Religion, Pädagogik und Psychologie.
Erkundungen in den Gedankenwelten einer außergewöhnlichen Intellektuellen, die in der Umbruchszeit um 1800 alles neu bedenken musste.
Stern und Kosmos als Zeitsignatur der Moderne: Die Suche nach gesellschaftlicher Orientierung, umfassender Erkenntnis und ästhetischer Form führt um 1900 an den Sternenhimmel.
Das Jahrbuch dokumentiert die Veranstaltungen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Der Band gibt eine übersichtliche Darstellung von Goethes Naturforschung, zeichnet sie in allen von ihm betriebenen Wissenschaften nach ‒ mit Schwerpunkt auf der Morphologie und Metamorphosenlehre.
Wie steht es um die Originalität, Virtuosität und das Ethos der modernen Literatur, wenn sie ihre Form im regelversessenen Exerzitium sucht?
Die satirischen Formen kreieren die literarische Moderne, 1918–1933. Bei Karl Kraus, Bertolt Brecht, Erwin Piscator, Siegfried Kracauer, Robert Musil, Walter Benjamin und anderen.
Menschen interpretieren Texte ungleichmäßig. Sie messen einigen Stellen eine größere Bedeutung zu als anderen. Worauf richtet sich die Aufmerksamkeit, wie geschieht dies und was sind die Gründe dafür?
Helmut Bachmaier wirft einen Blick auf die Denkfiguren und philosophischen Themen, die hinter den scheinbar nur unterhaltenden Geschichten vom »Lügenbaron« Münchausen stehen.
Theater wird gemacht. Medien und Praktiken des Ordnens regeln und prägen, was unter Theater zu verstehen ist.
Hans-Hermann Kestel entwirft ein »überaus komplexes Themen- und Motivgeflecht«, das sowohl dem Kenner des Werkes von Erich Loest neue Einblicke ermöglicht, aber genauso jemandem, der schlichtweg »nur« daran interessiert ist, mehr über den Autor und seine Texte zu erfahren.
Ein SS-Offizier wird unter falschem Namen zum Universitätsrektor und Vorzeigedemokraten. Der Fall Schneider / Schwerte zeigt die paradoxe Rolle von NS-Akteuren beim Aufbau der Bundesrepublik.
Die Stimme des Gewissens – Ein rätselhaftes Phänomen zwischen akustischer Empfindung und personaler Vorstellung. Ausgezeichnet mit dem Wilhelm-Hollenberg-Preis.
Der erbitterte »Streit um Heine« ist längst vorüber, doch seine Lyrik wird bis heute unterschätzt: Wiederzuentdecken sind Gedichtzyklen, deren poetische Verfahren weit ins 20. Jahrhundert weisen.
Gottfried Benns wechselvolle Positionen im literarischen Feld der Nachkriegszeit – aus den Quellen heraus neu bestimmt.
Kittsteins eingehende Betrachtung von Gedichten vom Minnesang bis in die Moderne zeigt die Vielfalt einer faszinierenden Gattung in ihren kulturgeschichtlichen Kontexten.
Gotthold Ephraim Lessings intellektuelle Unruhe erweist sich als Ausdruck einer philosophischen Existenzweise, die sein literarisches Schaffen durchdringt und anleitet.
Die Beiträge veranschaulichen die Bedeutung von Gedächtnis und Erinnerung in der jüdischen Geschichte und Historiographie von der Antike bis in die Gegenwart in ihrer Diversität.
Who decides what good literature is? And in which spaces are these decisions made in a digitized world?
Auch anhand von Zeitzeugenberichten, Dokumenten und zahlreichen Fotos kommt eine wenig bekannte, aber erstaunlich positive Seite der deutschen Einheit in den Blick.
Der internationale Erfolg von »Menschen im Hotel« ermöglichte der Starautorin Vicki Baum die frühzeitige Emigration und eine literarische Karriere in den USA.