Über literarische Inszenierungsformen einer Emotion, deren zentrale Bedeutung für die Geschichte von Tragödie und Trauerspiel noch kaum erforscht wurde: den Hass
Literarische Texte verraten, wie die facettenreiche kulturelle Bedeutung von Schnee entsteht: Schnee beschäftigt die Phantasie der Menschen nicht als Naturstoff, sondern als Zeichen, Bild, Erzählung.
Mit den Begriffen »Weltliteratur« und »Universalpoesie« verbindet sich der Versuch, die historisch neue Konstellation am Beginn der Moderne gedanklich zu erfassen. Der Band beleuchtet einzelne Facetten dieses Epochenwandels.
Hendrik Otremba, Schriftsteller und Musiker in Personalunion, nähert sich einfühlsam dem Werk der legendären Kölner Band Can an und spricht mit deren Gründer Irmin Schmidt.
Ein verschollen geglaubtes Werk wiederentdeckt – der Roman einer vergangenen Epoche von alarmierender Aktualität
Saul ist »Gottes falsche Wahl« (Botho Strauß), an ihm zeigt sich der Versuch, eine weltliche Macht einzuführen - und sein vorläufiges Scheitern
Immanuel Kant demonstrierte, wie und warum man vernünftig selbst denken kann und sollte. Seine Philosophie war Höhepunkt und Abschluss der Aufklärung.
Wie steht es mit der Nachhaltigkeit der Aufklärung? Stellt sie heute noch eine Ressource im Sinne Diderots dar?
Wie prägt die Verbindung von Form und Zeit Goethes Dramentexte, lyrische Texte und Erzähltexte? Der Band liefert Antworten auf diese Frage.
Wie konnte einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten? Alfred Kubins Roman »Die andere Seite« faszinierte große Autoren wie Thomas Mann und Franz Kafka.
Die Veröffentlichung des wichtigen in seiner Gesamtheit noch unbekannten Briefwechsels Gottfried Benns: mit seiner Tochter Nele.
Wenige Menschen haben die Bücherwelt dieser Jahre so entscheidend geprägt wie Joachim Kersten.
Dirk Rose informiert in Schlaglichtern über die Geschichte und wichtige medientheoretische Positionen der Medienkritik. Historisch, systematisch, kompakt.
Philipp Theisohn erzählt die Lebensgeschichte C.F. Meyers neu – als Roman einer Epoche, ihrer Sehnsüchte und Ängste.
Das Goethe-Jahrbuch ist das Publikationsorgan der 1885 in Weimar gegründeten Goethe-Gesellschaft mit derzeit ca. 3000 Mitgliedern in 55 Ländern der Welt.
Die Geschichte eines alternden Mannes, der sich nach dem Selbstmord seiner Schwester neu orientieren muss und auf märchenhafte Weise zu spätem Glück findet – erstmals in einer verbindlichen Textfassung
Die erste umfangreiche deutschsprachige Biografie Ernst Tollers, des Revolutionärs, der im Gefängnis zum berühmtesten Dramatiker der Weimarer Republik wurde.
Eine der bedeutendsten Novellen der Klassischen Moderne, die für kurze Zeit den Zugang zum Bewusstsein eines neunzehnjährigen, in ein lebensbedrohliches Dilemma geratenden jüdischen Mädchens öffnet.
Anhand des literarischen Vermächtnisses Warlam Schalamows erkundet Elena Fast das neuartige Wissen am Grenzpunkt zwischen Individuum und Staatsmacht.
Prägnant und hintergründig erzählt dieser Roman vom Leben in einer durch rasche Modernisierung und Globalisierung geprägten Zeitenwende.
Die Zeitschrift erscheint seit 1987 halbjährlich und ist im Aufsatzteil im Wechsel aktuellen Themen gewidmet oder frei konzipiert. Im Rezensionsteil legt sie Wert auf aktuelle Besprechungen zu einem weit gefächerten Spektrum von thematisch repräsentativen und methodologisch aufschlussreichen Fachpublikationen. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der DGEJ enthält sie Beiträge aus allen Fachrichtungen.
Bayerische Akademie der Schönen Künste Jahrbuch 38/2024
Die Interaktion zwischen Text und Lesenden beschreibbar machen.
Der »Klassiker« ist eine literarische Wertbehauptung, plausibilisiert durch materielle Wertigkeit und ökonomische Wertschöpfung. Warum funktioniert das? Und was ändert sich, wenn das gedruckte Buch verschwindet?