Veranstaltungsarchiv

Gundula Brunner: Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt
Ort: Museumscafé des Landhaues in Dresden | (Eingang Landhausstraße)
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden
zur Personzum Buch
Die Veranstaltung ist eine Kooperation vom Stadtmuseum Dresden, ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden e.V. und des Internationalen Schreibcafé des Familienlebens e.V.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation vom Stadtmuseum Dresden, ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden e.V. und des Internationalen Schreibcafé des Familienlebens e.V.

Gundula Brunner: Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt
Ort: Tietz, Stefan-Heym-Forum
Beginn: 17.30 Uhr
Adresse: Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz
zur Personzum Buch
Lesung mit Gundula Brunner im Rahmen der Interkulturellen Wochen und anlässlich des Tages des Flüchtlings.
Eine Veranstaltung des Migrationsbeirates in Kooperation mit der Stadtbibliothek Chemnitz.
Lesung mit Gundula Brunner im Rahmen der Interkulturellen Wochen und anlässlich des Tages des Flüchtlings.
Eine Veranstaltung des Migrationsbeirates in Kooperation mit der Stadtbibliothek Chemnitz.

Göttinger Literaturherbst I Sandra Funck: Klassenkämpfe. Jugend, Schule und Politik um ›1968‹
Ort: Alte Mensa
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen
Webseite: www.literaturherbst.com
zur Personzum Buch
Jugend, Schule und Politik um »1968«
1968 brodelte es nicht nur an den Universitäten und in den Be- trieben, sondern auch an den Schulen. Die Schüler:innenbewegung gestaltete als Teil der 68er-Revolte Schulpolitik, Demokratie und Gesellschaft entscheidend mit. Diese Tatsache wurde weder in der öffentlichen Wahrnehmung noch in der historischen Forschung bisher angemessen berücksichtigt. Sandra Funck, Leiterin des Stadtarchivs in Goslar, hat mit ihren Forschungen und dem Buch Klassenkämpfe: Jugend, Schule und Politik um »1968« Abhilfe geschaffen. Gemeinsam mit Petra Terhoeven, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Rom und Professorin an der Universität Göttingen, spricht sie über revoltierende Schüler:innen in Göttingen und anderswo, deren Einfluss auf Schule und Gesellschaft – und warum der Status »kleine Schwester« der Studierendenbewegung viel zu kurz greift.
Jugend, Schule und Politik um »1968«
1968 brodelte es nicht nur an den Universitäten und in den Be- trieben, sondern auch an den Schulen. Die Schüler:innenbewegung gestaltete als Teil der 68er-Revolte Schulpolitik, Demokratie und Gesellschaft entscheidend mit. Diese Tatsache wurde weder in der öffentlichen Wahrnehmung noch in der historischen Forschung bisher angemessen berücksichtigt. Sandra Funck, Leiterin des Stadtarchivs in Goslar, hat mit ihren Forschungen und dem Buch Klassenkämpfe: Jugend, Schule und Politik um »1968« Abhilfe geschaffen. Gemeinsam mit Petra Terhoeven, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Rom und Professorin an der Universität Göttingen, spricht sie über revoltierende Schüler:innen in Göttingen und anderswo, deren Einfluss auf Schule und Gesellschaft – und warum der Status »kleine Schwester« der Studierendenbewegung viel zu kurz greift.

Heinrich Hauser: Donner überm Meer | mit Stefan Weidle
Ort: Buchhandlung Die Buchfinken
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Albrechtstraße 77, 12167 Berlin
Webseite: die-buchfinken.de
zur Personzum Buch
Einen unbedingt wiederzuentdeckenden Roman der 1920er Jahre stellen Stefan und Barbara Weidle uns an diesem Abend vor und mit Heinrich Hauser einen bemerkenswerten Autor des letzten Jahrhunderts.
»Donner überm Meer« ist ein Roman, der die Sehnsucht nach Versöhnung von Mensch und Maschine und nach einem Frieden zwischen Natur und Mensch beschreibt.
Irland im Dauerregen: Ein Schriftsteller klettert mühsam auf den Turm eines verfallenen Schlosses. Er ist allein und will allein sein, um einen Roman zu vollenden. Dieser handelt von einem Mann und einer Frau, die sich in nächtlicher Großstadt begegnen. Er ist Flieger, sie kommt gerade aus einer zwielichtigen Arztpraxis. Er nimmt sie mit auf sein Zimmer, doch bevor er etwas über sie erfahren kann, muss er den Notarzt rufen. Die Handlung des Romans wird fragmentarisch erzählt, und immer wieder schaltet sich der Erzähler ein, beschreibt sein vagabundierendes Leben in Irland und seine Übersiedelung nach Hamburg, wo er am Hafen ein Zimmer bezieht. Irgendwie ist er mit seiner Geschichte verwoben, man ahnt, dass er nicht nur einen Roman schreibt.
Donner überm Meer, 1929 bei S. Fischer erschienen, ist ein bemerkenswertes Buch: Roman und kein Roman, Reisebericht und wieder nicht. Doch gerade der freie Umgang mit Form, Inhalt und Sprache fesselt. Hauser gelingen Naturschilderungen von großer Kraft und die Verbindung scheinbar im Gegensatz zueinander stehender Dinge: Mensch und Technik, Mann und Frau, Stadt und Natur, Lärm und Stille, Leben und Tod.
Einen unbedingt wiederzuentdeckenden Roman der 1920er Jahre stellen Stefan und Barbara Weidle uns an diesem Abend vor und mit Heinrich Hauser einen bemerkenswerten Autor des letzten Jahrhunderts.
»Donner überm Meer« ist ein Roman, der die Sehnsucht nach Versöhnung von Mensch und Maschine und nach einem Frieden zwischen Natur und Mensch beschreibt.
Irland im Dauerregen: Ein Schriftsteller klettert mühsam auf den Turm eines verfallenen Schlosses. Er ist allein und will allein sein, um einen Roman zu vollenden. Dieser handelt von einem Mann und einer Frau, die sich in nächtlicher Großstadt begegnen. Er ist Flieger, sie kommt gerade aus einer zwielichtigen Arztpraxis. Er nimmt sie mit auf sein Zimmer, doch bevor er etwas über sie erfahren kann, muss er den Notarzt rufen. Die Handlung des Romans wird fragmentarisch erzählt, und immer wieder schaltet sich der Erzähler ein, beschreibt sein vagabundierendes Leben in Irland und seine Übersiedelung nach Hamburg, wo er am Hafen ein Zimmer bezieht. Irgendwie ist er mit seiner Geschichte verwoben, man ahnt, dass er nicht nur einen Roman schreibt.
Donner überm Meer, 1929 bei S. Fischer erschienen, ist ein bemerkenswertes Buch: Roman und kein Roman, Reisebericht und wieder nicht. Doch gerade der freie Umgang mit Form, Inhalt und Sprache fesselt. Hauser gelingen Naturschilderungen von großer Kraft und die Verbindung scheinbar im Gegensatz zueinander stehender Dinge: Mensch und Technik, Mann und Frau, Stadt und Natur, Lärm und Stille, Leben und Tod.