Wallstein Verlag

Veranstaltungsarchiv



Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

Ort: ehemalige Synagoge
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Dorfplatz 5, 91242 Ottensoos
Website: www.vhs-unteres-pegnitztal.de

zur Personzum Buch

Es ist ein im kollektiven Gedächtnis fest verankerter Mythos: das Los des Ahasver, des Ewigen Juden, von dem erzählt wird, dass er dem auf dem Kreuzweg schmachtenden Christus die Rast missgönnt habe und dafür zu ewiger Wanderschaft verdammt worden sei.
Die Wurzeln der Überlieferung reichen bis ins Mittelalter zurück, doch erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts beginnt der Stoff sein hohes Wirkungspotenzial zu entfalten.
Ahasver wird zu einer plastischen und zugleich mirakulösen Figur, die ihren Siegeszug quer durch Europa antritt.
Ein antijudaistischer Ton ist dabei nicht zu verkennen. Und auch wenn im Laufe der Zeit identifikatorische Formen der Aneignung den Mythos durchdringen, bleibt doch die Gefahr judenfeindlicher Aktualisierung präsent, wie nicht zuletzt die NS-Propaganda zeigt.

Das gleichnamige Buch von Gunnar Och, der bis 2020 als Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg mit Forschungsschwerpunkt im Bereich der deutsch-jüdischen Literaturgeschichte lehrte, verfolgt die ebenso erstaunliche wie ungeheure Karriere dieser Figur von der Frühen Neuzeit bis in die Moderne.

HINWEISE ZUR ANMELDUNG:

Anmeldung über das vhs-Anmeldeformular (Druck- oder Online-Version) bis spätestens 29.05.2024.

Hier gilt das Lastschriftverfahren (bargeldloses Bezahlen).

Reservierungen sind auch per E-Mail (info@vhs-up.de) oder telefonisch während der Öffnungszeiten möglich.

Eventuelle Restplätze an der Abendkasse.

Ort: Akademie der Künste
Adresse: Berlin
Website: www.adk.de

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Am 3. Juni 2024 jährt sich der Todestag von Franz Kafka zum hundertsten Mal, und offenkundig ist das nur der Auftakt zu einem weiteren Jahrhundert der Rezeption seines Werks. An zwei Abenden versucht die Akademie der Künste der Faszination des Dichters erneut auf den unerreichbaren Grund zu gehen.

Als international renommierte Kafka-Experten halten der Kafka-Biograph Reiner Stach und der Kafka-Herausgeber Hans-Gerd Koch Schlüsselvorträge. In pointierten Einzelbeiträgen äußern sich zu „ihrem Kafka“: Ulrike Draesner, Aris Fioretos, Katja Lange-Müller, Thomas Lehr, Kathrin Röggla, Kathrin Schmidt und Cécile Wajsbrot.

Im Rahmenprogramm werden Kafka-Texte zu Gehör gebracht. KUNSTWELTEN präsentiert Workshop-Ergebnisse, bei denen Gymnasiast*innen unter der Leitung von Thomas Lehr gegen ChatGPT antreten oder gemeinsam mit Felix Baxmann Die Verwandlung zeichnerisch interpretieren. In der Blackbox ist die verfilmte Theaterinszenierung von Willi Schmidt mit Klaus Kammer Ein Bericht für eine Akademie (1962) wiederzuentdecken. Eine Vitrinenausstellung zeigt wie Kafka andere Künstler inspirierte.

Am 3. Juni findet als Auftakt zum Abendprogramm im Literaturforum im Brecht-Haus bereits um 16 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema „Kafka, Brecht und die Kunst der Parabel“ statt.

Ort: Akademie der Künste
Datum: 03.06. bis 04.06.2024
Adresse: Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Website: www.adk.de



Am 3. Juni 2024 jährt sich der Todestag von Franz Kafka zum hundertsten Mal, und offenkundig ist das nur der Auftakt zu einem weiteren Jahrhundert der Rezeption seines Werks. An zwei Abenden versucht die Akademie der Künste der Faszination des Dichters erneut auf den unerreichbaren Grund zu gehen.
Als international renommierte Kafka-Experten halten der Kafka-Biograph Reiner Stach und der Kafka-Herausgeber Hans-Gerd Koch Schlüsselvorträge. In pointierten Einzelbeiträgen äußern sich zu „ihrem Kafka“: Ulrike Draesner, Aris Fioretos, Katja Lange-Müller, Thomas Lehr, Kathrin Röggla, Kathrin Schmidt und Cécile Wajsbrot.
Im Rahmenprogramm werden Kafka-Texte zu Gehör gebracht. KUNSTWELTEN präsentiert Workshop-Ergebnisse, bei denen Gymnasiast*innen unter der Leitung von Thomas Lehr gegen ChatGPT antreten oder gemeinsam mit Felix Baxman Die Verwandlung zeichnerisch interpretieren. In der Blackbox ist die verfilmte Theaterinszenierung von Willi Schmidt mit Klaus Kammer Ein Bericht für eine Akademie (1962) wiederzuentdecken. Eine Vitrinenausstellung zeigt wie Kafka andere Künstler inspirierte.

Ort: Stadtbibliothek innsbruck
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Amraser Str. 2, 6020 Innsbruck, Österreich
Website: lyrikfestival.com

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Eröffnungs W:ORTE

Dinçer Güçyeter (D), Aljaž Koprivnikar (SLO), Safiye Can (D)

Ort: Literaturhaus am Inn
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Josef-Hirn-Str. 5/10. Stock, 6020 Innsbruck, Österreich
Website: www.literaturhaus-am-inn.at

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Tanz der W:ORTE

Yevgeniy Breyger (UKR/D/A), Margret Kreidl (A), Mariam Meetra (AFG/D)

Ort: Alfred Schnittke Akademie
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg
Website: www.salonamgrindel.de

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Gastgeberin ist Barbara Guggenheim, das Gespräch führt Sebastian Schirrmeister.
Mit einem musikalischen Beitrag von İdil Pulat (Cello).

Kontakt & Karten:
info@salonamgrindel.de
0176 21 99 82 72

Ort: Kinocenter
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Bahnhofstraße 34, 35390 Gießen
Website: www.lz-giessen.de

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Eintritt: 5 €
Der Kartenverkauf erfolgt über das Kinocenter

Moderation: Ulrike Weckel (Fachjournalistik Geschichte JLU)

Nicht nur die Erinnerung an den Holocaust, sondern auch der spezifische Blick auf ihn tradiert sich über seine künstlerische Vermittlung. Nackt unter Wölfen von Bruno Apitz gilt als Symbol des antifaschistischen Widerstandskampfes und wurde zum Welterfolg: Der 1958 erschienene Roman erzählt von einem dreijährigen Jungen, der im Frühjahr 1945 in das KZ Buchenwald eingeschleust wird. Obwohl sie damit die Vorbereitungen des illegalen Lagerkomitees für einen Aufstand gefährden, verstecken zwei Häftlinge das Kind. Eines ist sicher: Findet die SS den Jungen, ist ihm und seinen Beschützern der Tod sicher. Das Überleben des Jungen wird zum Sinnbild für den Überlebenswillen der Häftlinge.

Zum 60. Jahrestag des Romans im Jahr 2018 zeichnete Susanne Hantke auf Basis des von ihr vollständig erschlossenen Romanmanuskripts den Schreib- und Entstehungsprozess von Apitz' Roman nach. In ihrem Buch Schreiben und Tilgen. Bruno Apitz und die Entstehung des Buchenwald-Romans »Nackt unter Wölfen« bringt sie Licht in vielfach unbekannte biographische und politische Hintergründe.

Die Historikerin Susanne Hantke (*1970 in Görlitz) lebt derzeit in Potsdam und arbeitet als Lehrerin in Spandau. Bei der 2012 erschienenen Neuausgabe von Nackt unter Wölfen war sie Mitherausgeberin.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Förderverein Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen e.V. und dem Kinocenter

Ort: Literaturhaus Zentralschweiz
Beginn: 19.45 Uhr
Adresse: Alter Postplatz 3, 6370 Stans, Schweiz
Website: www.lit-z.ch

Ort: DAI Heidelberg – Das Haus der Kultur
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg
Website: dai-heidelberg.de

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Jürgen Theobaldy ist ein genauer Beobachter. Seine Gedichte verbinden die politischen Erfahrungen seiner Generation mit dem unakademischen Gestus persönlicher Erfahrungen in einer gesellschaftlich bewegten, mehr und mehr popkulturellen Umgebung. Sinnlich und konkret, der Umgangssprache nahe, vergegenwärtigen sie eine Jugend im proletarischen Mannheim, Sonntage auf Fußballplätzen, die Liebe in Zeiten von Demonstrationen gegen atomare Hochrüstung, von Streiks und Berufsverboten.

Mit einer eigenen poetischen Selbstbesinnung gilt Theobaldy heute als wichtiger Repräsentant der sogenannten Neuen Subjektivität. Ihren Ansatz erweitert er in den Jahrzehnten danach um die Auseinandersetzung mit klassischer Lyrik von Sappho und Goethe bis Heym und Trakl. Seine Gedichte greifen weit aus in die Welt und die Gesellschaft – ein lyrisches Ereignis von alltäglicher Dringlichkeit!

Der Schriftsteller Martin Grzimek spricht mit Jürgen Theobaldy über dessen neuen Gedichtband und ehrt ihn damit zugleich zu seinem 80. Geburtstag.

In Kooperation mit der UNESCO City of Literature

Ort: Bibliotheca Albertina
Beginn: 20.00 Uhr
Adresse: Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig

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Der Thomasius-Club ist eine offene Gesprächsrunde, die Wissenschaftler:innen einlädt und zu aktuellen Themen ihrer Forschung befragt.

Ort: Museum und Galerie Falkensee
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Falkenhagener Straße 77, 14612 Falkensee
Website: www.museum-galerie-falkensee.de

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Nach den Editionen ihrer Gedichte, Dramen und Briefe liegt nun mit der Herausgabe von Gertrud Kolmars Prosa (erstmals in zuverlässiger Textgestalt) die Veröffentlichung ihres Gesamtwerks im Wallstein Verlag geschlossen vor.

An diesem Abend werden - in der Galerie des Museums - die Herausgeber des Abschlussbandes Regina Nörtemann und Thedel von Wallmoden sowie die die gesamte Edition begleitende Lektorin Andrea Knigge nach einem kurzen Bericht über ihre Arbeit Auszüge aus Gertrud Kolmars Prosawerk vorstellen.

Der Roman „Die jüdische Mutter“ erzählt von einer alleinerziehenden Frau, deren Kind einem Sittlichkeitsverbrechen zum Opfer fällt, und die Erzählung „Susanna“ von einer psychisch gefährdeten jungen Frau, auf deren Leben eine Erzieherin zurückblickt.

freier Eintritt

Ort: Literaturhaus Stuttgart
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Website: www.literaturhaus-stuttgart.de



Noch vor dem EM-Anpfiff rollen wir den Rasen aus und stellen 44 Tische auf. Denn am 8. Juni 2024 ist »Wetterleuchten – Markt der unabhängigen Verlage«. Entdecken Sie die Welt, das Leben in Prosa, Lyrik und Comics. Fadengeheftet, in Halbleinen, biegsam bunt als Paperback oder für unterwegs im Pixi-Format. Mit dabei sind die Verlage:

&Töchter * 8 Grad Verlag * Alfred Kröner Verlag * Berenberg Verlag * Brot und Spiele * DerDiwan Hörbuchverlag * Edition Atelier * Edition Converso * Edition.fotoTapeta * Edition Taberna Kritika * Édition totale éclipse * Elif Verlag * Folio Verlag * Geparden Verlag * Hagebutte Verlag * Hirzel Verlag * Ink Press * Karl Rauch Verlag * Killroy Media * Kindermann Verlag * Kjona Verlag * Kunstanstifter Verlag * Lectorbooks * Lilienfeld Verlag * Literatur Quickie Verlag * März Verlag * Merz Akademie * Mitteldeutscher Verlag * Orlanda * Parasitenpresse * Peter Hammer Verlag * Philipp Reclam jun. Verlag * Prima.Publikationen * Rotpunktverlag * Shift Books * Septime Verlag * Ulrich Keicher Verlag * Unionsverlag * Verlag Das Wunderhorn * Verlag Freies Geistesleben und Urachhaus * Verlag Hermann Schmidt * Verlag Klaus Wagenbach * Verlag Ute Fuchs * Wallstein & Weidle Verlag

Ob über Franz Kafka, soziale Herkunft, Nachhaltigkeit, über Folklore, afrodeutsche Literatur oder Engel und Heilige: 22 Autor:innen und Verleger:innen bringen ihre Bücher mit auf die Bühne. Natürlich werden wir auch über Fußball sprechen und zum Finale spielt die Kultband »Fön« – das Comeback des Jahres live in Stuttgart! Allen, die Lust auf Buchgestaltung haben, empfehlen wir noch den BuchBauKasten, wer auf Illustration steht, den Drawing Club und angehenden Poet:innen den Haiku Workspace. Für die Pause zwischendurch stehen am Pool Liegestühle zum Lesen; gekühlte Drinks gibt’s an der Bar.

Bücher! Zum Wohl!

Ort: Spielzeugauktionshaus
Beginn: 11.00 Uhr
Adresse: Lustgartenstraße 6, 68526 Ladenburg
Website: www.ladenburger-literaturtage.de





Ort: Lobdengau-Museum
Beginn: 14.30 Uhr
Adresse: Amtshof 1, 68526 Ladenburg
Website: www.ladenburger-literaturtage.de

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Im Rahmen der 41. Baden-Württembergischen Literaturtage in Ladenburg; Moderation: Carolin Callies

Ort: Museum für Literatur am Oberrhein, PrinzMaxPalais
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

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Eintritt 10 € | ermäßigt 8€

Ort: Wissenschaftliche Bibliothek
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Weberbach 25, 54290 Trier

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Anmeldung per Mail an: veranstaltungenweba@trier.de

Ort: Stadtbibliothek Hannover
Beginn: 17.30 Uhr
Adresse: Hildesheimer Straße 12, 30169 Hannover

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Lesungen von Tangezar Marini und Halim Youssef

Ort: Medizinhistorisches Museum Hamburg
Beginn: 18.00 Uhr
Adresse: Martinistraße 52, 20246 Hamburg
Website: www.uke.de

Ort: Institut für Soziologie, Ü1, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: Rempartstr. 15, 79098 Freiburg im Breisgau

Ort: Neustaedter Hof-und Stadtkirche
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Rote Reihe 8, 30169 Hannover
Website: www.goethe-gesellschaft-hannover.de

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Bereits 1774 verbindet Goethe in den "Leiden des jungen Werthers" die Moeglichkeit einer irreversiblen "Krankheit zum Tode" mit dem Vorgang eines fatalen "Eingreifens" in die Natur. Und zwar eines Eingreifens in jenes Ganze der Natur, das mehr ist als Werthers empfindsam-ambivalente Wanderung vom schwaermerisch-poetischen Naturgenuss zur Natur als "Abgrund des ewig offenen Grabes". Es soll gezeigt werden, wie Goethes Verstaendnis vom krankhaft toedlichen Eingreifen in die Natur in Werthers Leiden sich fundamental weiter zur "Krankheit zum Tode" unseres Planeten und seiner Bewohner entwickelt.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "MEIN Werther. Perspektiven in und aus Hannover" anlaesslich des 250. Jubilaeums des Erscheines des Briefromans Goethes. Wir danken der VGH-Stiftung, der Region Hannover, der Kulturstiftung der NORD/LB sowie dem Kulturbuero der Landeshauptstadt Hannover fuer die Foerderung.

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