Knapp hundert verschiedene Tierarten finden sich im Werk Georg Büchners. Das Bestiarium zeigt sie als facettenreiche Existenzen: in ihrer Schönheit, ihrem furchtbaren Schrecken, ihrer Komik.
»Für mich kommt erst der Text, dann die Schauspieler und dann der Regisseur.«
Dreizehn Beiträge aus Literatur- und Geschichtswissenschaft zur interdisziplinären Reflexion und Analyse anthropozäner Sinnstiftung über Medien- und Gattungsgrenzen hinweg.
Das älteste deutsche Volksschullesebuch diente Kindern wie Erwachsenen zur Wissensaneignung und war ein Bestseller der Aufklärung.
Daniel Chodowiecki war der führende Meister der Kalenderillustration. Einige dieser Bilder wurden zu Ikonen der Aufklärung. Zu seinem 300. Geburtstag rückt der Band diese Kalenderkupfer neu in den Blick.
Neostile und Gespensterspuk im ästhetischen Diskurs – Ein Streifzug durch Künste, Architektur und Literatur des langen 19. Jahrhunderts.
Die Vortragsreihe erörtert Fragen zur KI-Kunst, zur Kreativität und Authentizität unterschiedlicher Kunstformen aus verschiedenen Blickwinkeln.
Die 83 Bände der »Bücherei des Schocken Verlags« boten einem breiteren Publikum eine Essenz von Schockens anspruchsvollem Verlagsprogramm.
Deutschsprachige Hochschulen sind seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 kein sicherer Hort mehr für jüdisches Leben. Betroffene schildern, wie die Normalität von einst zerstört worden ist.
Eine mehr als menschliche Geschichte der ersten Naturschutzinsel Afrikas.
Als Journalist beim Prager Tagblatt geriet Fritz Seemann in das Visier der Nationalsozialisten. Seine Texte fügen sich zu einem Panorama der 1930er Jahre.
Warum wirkt heute alles fragil? Das Buch beleuchtet in der Beschäftigung mit Literatur, Ästhetik und Gesellschaft die Risiken und Reize des Fragilen und erkundet die Semantik der Zerbrechlichkeit.
Die Zeitschrift erscheint seit 1987 halbjährlich und ist im Aufsatzteil im Wechsel aktuellen Themen gewidmet oder frei konzipiert. Im Rezensionsteil legt sie Wert auf aktuelle Besprechungen zu einem weit gefächerten Spektrum von thematisch repräsentativen und methodologisch aufschlussreichen Fachpublikationen. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der DGEJ enthält sie Beiträge aus allen Fachrichtungen.
Sieben Essays über Fotografien, ihren Gebrauch und ihre Geschichte begleitet von über 400 meist unveröffentlichten Abbildungen.
Liedsammlungen aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern stellen eine einzigartige Quelle dar, deren (musik-)historische Bedeutung noch unzureichend erschlossen ist.
Stern und Kosmos als Zeitsignatur der Moderne: Die Suche nach gesellschaftlicher Orientierung, umfassender Erkenntnis und ästhetischer Form führt um 1900 an den Sternenhimmel.
Das Jahrbuch dokumentiert die Veranstaltungen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Pflanzen sind aus unseren Wohnungen heute nicht mehr wegzudenken. Wie es dazu kam, erklärt die hier präsentierte Geschichte des Innengrüns.
Helmut Bachmaier wirft einen Blick auf die Denkfiguren und philosophischen Themen, die hinter den scheinbar nur unterhaltenden Geschichten vom »Lügenbaron« Münchausen stehen.
Zur Rolle außerakademischer Räume im Aufbau der Kultur- und Sozialwissenschaften im frühen 20. Jahrhundert – Forschungsheime, Reforminstitute und Denkzirkel als alternative Wissensinfrastrukturen.
Ein Blick durch das Werbefenster der Schweiz von 1890 bis 1950 zeigt, wie tief das Ideal der »reinen Haut« mit gesellschaftlichen Normen und Körperbildern verflochten war.
Das facettenreiche Doppelporträt der beiden aufsehenerregendsten weiblichen Popstars und mehrfachen Grammypreisträgerinnen.
Mit schweren Gitarrenriffs, dystopischen Texten und einem »teuflischen« Image heben Black Sabbath den Heavy Metal aus der Taufe.
In Erinnerungen und Essays verknüpft Stefan Müller-Doohm Frankfurt als geistige Lebensform, in welcher nach 1945 deutsche Geschichte, Philosophie und Literatur ihre eigene Modernität entfalten.