Fallstudien über die Versuche von Malern, Theologen, Philosophen und Dichtern, je spezifische Evidenzen für das Jenseits zu erzeugen.
Dialoge zwischen den Kulturtheoretikern Walter Benjamin und Roland Barthes in Beiträgen zu Literatur, Film, Oper und Architektur sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht.
Deutschlands erste Germanistikprofessorin forschte in Hamburg – ihr Leben wurde 1942 gewaltsam ausgelöscht, ihr Werk und Vorbild bleiben.
Sieben Essays über Fotografien, ihren Gebrauch und ihre Geschichte begleitet von 200 meist unveröffentlichten Abbildungen.
Der Band zeigt, wie um 1800 in Literatur, Kunst und ihren Theorien Formdynamiken im Register fluider Prozesse gedacht und sichtbar gemacht wurden.
Messung ist niemals neutral. Äquivalenzbildungsprozesse waren jedoch Gegenstand avancierter historischer Debatten.
Stern und Kosmos als Zeitsignatur der Moderne: Die Suche nach gesellschaftlicher Orientierung, umfassender Erkenntnis und ästhetischer Form führt um 1900 an den Sternenhimmel.
Die Geschichte der Frankfurter Studierenden, erstmals anhand von Quellen dargestellt und erzählt.
Wissen von den Dingen – Das Konkrete in Literatur, Kunst und Wissenschaften von der Antike bis zur Gegenwart.
Die Zeitschrift erscheint seit 1987 halbjährlich und ist im Aufsatzteil im Wechsel aktuellen Themen gewidmet oder frei konzipiert. Im Rezensionsteil legt sie Wert auf aktuelle Besprechungen zu einem weit gefächerten Spektrum von thematisch repräsentativen und methodologisch aufschlussreichen Fachpublikationen. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der DGEJ enthält sie Beiträge aus allen Fachrichtungen.
Das Jahrbuch dokumentiert die Veranstaltungen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Knapp hundert verschiedene Tierarten finden sich im Werk Georg Büchners. Das Bestiarium zeigt sie als facettenreiche Existenzen: in ihrer Schönheit, ihrem furchtbaren Schrecken, ihrer Komik.
Warum wirkt heute alles fragil? Das Buch beleuchtet in der Beschäftigung mit Literatur, Ästhetik und Gesellschaft die Risiken und Reize des Fragilen und erkundet die Semantik der Zerbrechlichkeit.
Vierzehn Beiträge aus Literatur- und Geschichtswissenschaft zur interdisziplinären Reflexion und Analyse anthropozäner Sinnstiftung über Medien- und Gattungsgrenzen hinweg.
Pflanzen sind aus unseren Wohnungen heute nicht mehr wegzudenken. Wie es dazu kam, erklärt die hier präsentierte Geschichte des Innengrüns.
Liedsammlungen aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern stellen eine einzigartige Quelle dar, deren (musik-)historische Bedeutung noch unzureichend erschlossen ist.
Am Beginn der neuzeitlichen Astronomie übernimmt die Literatur die Aufgabe, in Form literarischer Weltraumreisen das unendliche All und seine möglichen Bewohner zu erforschen.
Revision der Debatte über die Transformation der nachantiken Sklaverei zur Vielförmigkeit serviler Bindungen und Verhältnisse auf breiter Zeugnisbasis mithilfe semantischer Methoden.
Neostile und Gespensterspuk im ästhetischen Diskurs – Ein Streifzug durch Künste, Architektur und Literatur des langen 19. Jahrhunderts.
Künstlerische Verfahren von Unschärfe und Fokus prägen die mediale Struktur gemalter Bilder als ästhetische Textur mit einer spezifischen Evidenz aus.
Eine mehr als menschliche Geschichte der ersten Naturschutzinsel Afrikas.
Zur Rolle außerakademischer Räume im Aufbau der Kultur- und Sozialwissenschaften im frühen 20. Jahrhundert – Forschungsheime, Reforminstitute und Denkzirkel als alternative Wissensinfrastrukturen.
Martin Warnkes im Sommersemester 1997 an der Hamburger Universität gehaltene Vorlesung zu Albrecht Dürer behandelt dessen Werk unter einem sehr aktuellen Gesichtspunkt – dem der Mediengeschichte.
Ein Blick durch das Werbefenster der Schweiz von 1890 bis 1950 zeigt, wie tief das Ideal der »reinen Haut« mit gesellschaftlichen Normen und Körperbildern verflochten war.