Wie Briefe von Büchern erzählen – eine neue Sicht auf das Werk Ernst Jüngers.
Transgression als literarisches Überschreiten kultureller Muster und als queere Intervention in der polnischen Gesellschaft
Bäume und Menschen stehen in vielfältigen Beziehungen zueinander. Literaturwissenschaftlerin Solvejg Nitzke untersucht diese Vielfalt als Kulturpoetik fremder Verwandtschaft in aktuellen Diskursen.
Dieses Buch präsentiert erstmals umfangreiche Auszüge aus Flitners unveröffentlichten Tagebüchern und wertet neu entdecktes Archivmaterial aus.
Hat die Philologie als »selbst geformtes Leben« (Auerbach) eine ganz eigene Beziehung zur Welt? Ja, sagt das vorliegende Buch – im Rückgang auf grundlegende philologische Ansätze des 20. Jahrhunderts.
Fragen und Gedanken zur Zukunft unserer Welt.
Fünf queere Menschen aus Post-Ost, die nach Deutschland geflohen sind, erzählen ihre Lebensgeschichten: vom Kampf für die eigene queere Identität und für ein offenes Leben – vor der Flucht und heute.
Neue Essays Alfred Brendels – zu Musik, Literatur und über das Altern.
Ein multidisziplinärer Sammelband zu literarischen Porträtfilmen mit einem Schwerpunkt auf der deutschsprachigen Schweizer Literatur.
Naturrecht ist das Recht der Vernunft, doch Menschen werden fast immer von ihren Emotionen bestimmt. Philosophie, Medizin und Theologie um 1700 haben versucht, diese genauer zu ergründen.
Was ist das Gedächtnis? Das Buch vereint die Perspektiven von WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen, die sich selbst, die Gesellschaft und die ganze Welt in den Kontext ihrer Geschichte stellen.
Die Entwicklung der Denkmotive des Heidegger-Schülers Karl Löwith über Friedrich Nietzsche und Jacob Burckhardt zu einer »Kunst der Resignation« auf Grundlage seiner Italien-Briefe
Zur Veränderung von Traumwissenschaft und Traumkunst seit 1950 angesichts von Schlaflabor und Virtual Reality: das träumende Selbst zwischen Individuum und Kollektiv
Rolf Nesch (1893–1975) war ein virtuoser Grafiker – mit der Entwicklung des Metalldrucks und dessen Überführung in reliefartige Materialbilder ist er unvergessen.
Die Zeitschrift erscheint seit 1987 halbjährlich und ist im Aufsatzteil im Wechsel aktuellen Themen gewidmet oder frei konzipiert. Im Rezensionsteil legt sie Wert auf aktuelle Besprechungen zu einem weit gefächerten Spektrum von thematisch repräsentativen und methodologisch aufschlussreichen Fachpublikationen. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der DGEJ enthält sie Beiträge aus allen Fachrichtungen.
Keine Heldinnen und Helden ohne Affekte! Anhand der ästhetisch-affektiven Arrangements heroisierender Darstellungen arbeiten die Studien dieses Bandes Zusammenhänge von Heroischem, Ästhetik, Affizierung und Sozialem heraus.
Was, wenn sich die Provenienz eines literarischen Objekts als manipuliert herausstellt? Wenn Handschriften oder ganze Bücher gefälscht sind und ihre Herkunftsgeschichten gezielt verschleiert werden?
Das Buch untersucht heroische Autoritäts- und Subjektivierungsentwürfe und stellt ihre Charakteristika in theoretischen Reflexionen und anhand von Fallbeispielen vor.
Held:innen haben ein Geschlecht. Das Buch untersucht, wie sie in und auf Geschlechterordnungen wirken. Es problematisiert die maskulinen Dimensionen des Heroischen.
In ihren Portraits von Industrielandschaften setzten Wolfgang Hilbig und Wolfgang Mattheuer auf ein ganz ähnliches Verfahren: eine Verkehrung
Provenienz ist heute ein zentraler Gegenstand für Sammlungs- und Gedächtnisinstitutionen: Wie schreiben sich die Überlieferungswege von Büchern und Manuskripten in die Literaturgeschichte ein?
Inwiefern Umbrüche und Heroisierungen einander bedingen, thematisieren Fallstudien von der Antike bis zur Zeitgeschichte. Diese Zusammenschau macht Spezifika wie Muster von Helden(um)deutungen sichtbar.
Eine Auswahl von Zeichnungen aus dem Nachlass von Armin Sandig, der sich auch hier als Virtuose im Umgang mit den unterschiedlichsten Techniken erweist
Wer an Revolutionen denkt, hat »Die Freiheit führt das Volk« von Delacroix vor Augen. Johannes Grave wirft einen neuen Blick auf das Gemälde und zeigt, wie Bilder Freiheit erfahrbar machen können.