Heroisierungen und Heroismen folgen über Zeiten und Räume hinweg ähnlichen Prinzipien. Das »Prinzip Held*« lässt sich durch Bausteine verstehen, die im Spiel sind, wenn es um Heldinnen und Helden geht.
Die Vermessung von Kunstwerken gehörte zu den wichtigsten Methoden der »Rassenwissenschaften«
Wie lässt sich der Wert von Objekten oder einer Sammlung bemessen, wenn sie als »unbezahlbar« gelten?
Teddybär, Weinkeller, Spinnenfäden und andere »Kleinigkeiten« erzählen von den Beziehungen zwischen den Arten, die unser (Zusammen-)Leben ausmachen
Multiperspektivische Blicke auf ein Jahrhundert Gelehrsamkeit.
Eine lebendige und generationenübergreifende Art, sich Universitätsgeschichte in ihrer Komplexität zu nähern
Wunschzeit Mittelalter. Wie alte Kunst neu geordnet und eine Epoche erfunden wurde.
Eine in unserer Gegenwart verfemte Beziehung, die im 18. Jahrhundert individuelle Lebensläufe und das literarische Leben wesentlich mitbestimmte
Gedächtnispraktiken sind vielschichtig. Wie können sie jeweils bei den verschiedenen museologischen Problemstellungen angewendet werden?
Wie sich Physiker wissensproduktiv die schöne Literatur zueigen gemacht haben
Eine Annäherung an Netze und Netzwerke als heuristische Metapher und methodisches Instrument in der Sammlungsforschung
Die Geisteswissenschaften leben mit Erich Auerbach von der Kunst des Fragens. Die ideengeschichtlichen Essays veranschaulichen ihre Relevanz für die moderne Lebensorientierung, auch in persönlichen Eindrücken Theodor W. Adornos »Minima Moralia« und Karl Jaspers` »Philosophie« waren philosophische Ursprungserlebnisse auf dem Weg von der Psychiatrie zur Vergleichenden Ideengeschichte.
Zehn Beiträge zur Sammlungsforschung in Geschichte und Gegenwart.
Das Nachleben zu Lebzeiten gestalten. Dokumentation als Versprechen und Verfahren in literarischen Formaten des 20. Jahrhunderts.
Ist digital besser? Sammlungsforscher:innen verschiedener Disziplinen geben Antworten auf diese Frage
Verlustgeschichten und Rekonstruktion von Schriften und Literatur der letzten Jahrhunderte.
Grundbegriffe, zentrale Problemfelder und prominente Positionen der Antisemitismusforschung, werden knapp und einführend erläutert
Exemplarischer Einblick in ein vernachlässigtes Feld der Universitätsgeschichte.
Kleine Kulturgeschichte des (Kamin-)Feuers – von den Anfängen der Nutzung durch den Menschen bis hin zum modernen Kamin
Die Biografie einer Wegbereiterin für innovatives interdisziplinäres Forschen und demokratiefördernde Initiativen.
Die Biografie präsentiert einen unkonventionellen Denker und den Wiederentdecker Aby Warburgs.
Warum hat Franz Boas seine bei den indigenen Völkern Nordamerikas gesammelten Texte nicht mehr kommentiert und interpretiert? Camille Joseph und Isabelle Kalinowski lüften ein epistemologisches Rätsel.
Die Deutsche Bibliothek war Produkt des Kalten Krieges, Kulturspeicher mit mühseliger Erfolgsgeschichte und westdeutsches Gedächtnislabor nach dem NS.
Ohne Fleisch keine Leistung? Die Geschichte einer umstrittenen These, die unsere Vorstellungen von guter Ernährung und idealen Körpern bis heute prägt.