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Cécile Wajsbrot
Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, schreibt Romane - manchmal auch Essays und Hörspiele. Sie übersetzt aus dem Englischen (u. a. Virginia Woolf) und aus dem Deutschen (u. a. Marcel Beyer, Peter Kurzeck). Sie lebt abwechselnd in Paris und in Berlin.
2007 war sie Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Seit 2017 ist Sie Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie seit 2019 der Akademie der Künste in Berlin. 2014 erhielt sie den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis, 2016 den Prix de l`Académie de Berlin. 2024 erhielt sie den Grand Prix de Littérature Henri Gal und den Aleksandar Tiśma International Prize. Im selben Jahr wurde sie für ihren Roman »Nevermore« mit dem Literaturpreis der Darmstädter Jury ausgezeichnet.
»Nevermore« erhält Europäischen Literaturpreis 2026
Cécile Wajsbrots Roman »Nevermore« ist mit dem Europäischen Literaturpreis 2026 ausgezeichnet worden.Die niederländische Übersetzung von Cécile Wajsbrots Roman »Nevermore« ist mit dem Europäischen Literaturpreis 2026 ausgezeichnet worden.
Der Preis würdigt die beste zeitgenössische europäische Romanübersetzung, die im vergangenen Jahr auf Niederländisch erschienen ist.
Gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Josephine Rijnaarts erhält Cécile Wajsbrot jeweils 10.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 7. November 2026 beim Crossing Border Festival statt.
In »Nevermore« verbindet Wajsbrot die Arbeit einer Übersetzerin an Virginia Woolfs To the Lighthouse mit einer Geschichte über Trauer, Erinnerung, Zerstörung und Wiederaufbau.
Die deutsche Übersetzung von »Nevermore« ist 2021 im Wallstein Verlag erschienen.




