Wallstein Verlag
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© imago images / Christian Thiel

Cécile Wajsbrot


Cécile Wajsbrot, geb. 1954, lebt als Romanautorin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Englischen und Deutschen in Paris und Berlin. Sie schreibt auch Hörspiele, die in Frankreich sowie in Deutschland gesendet werden.
2007 war sie Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Akademie der Künste in Berlin. 2014 erhielt sie den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis, 2016 den Prix de l`Académie de Berlin.


Bücher:

Nevermore
Nevermore
Roman

ISBN 978-3-8353-5069-4
€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)

Zerstörung
Zerstörung
Roman

ISBN 978-3-8353-3610-0
€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)


Veranstaltungen:

Bremen
25. September 2021
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen statt.



Gespräch auf Deutsch, Lesung auf Französisch und Deutsch.

Eintritt: Frei!

Anmeldung unter kultur.bremen@institutfrancais.de erwünscht.
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Freiburg
26. September 2021

Eine Übersetzerin, die sich als Autorin selbst übersetzt, übersetzt eine Autorin, die über eine Übersetzerin schreibt, die eine Autorin übersetzt, die die Autorin selbst übersetzt hat: Das Café Ü in Hochform.



Cécile Wajsbrots aktueller Roman Nevermore erzählt von einer Übersetzerin, die sich nach dem Tod einer befreundeten Schriftstellerin nach Dresden zurückzieht, um dort an der Übertragung von Virginia Woolfs Roman To the lighthouse zu arbeiten. Das wirft Fragen auf, schließlich hat Cécile Wajsbrot selbst einen Roman von Virginia Woolf übersetzt. Nevermore wiederum wurde von Anne Weber ins Deutsche übertragen. Sie ist eine der renommiertesten Übersetzerinnen aus dem Französischen und gewann 2020 für Annette – Ein Heldinnenepos den Deutschen Buchpreis. Beziehungsweise: Annette – Une Epopée, denn Anne Weber verfasst ihre eigenen Bücher zweisprachig.



Guillaume Fiedler-Plas vom Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg navigiert uns durch die komplexen Bezüge zwischen Sprachen, Realitäten und Berufungen und spricht mit Cécile Wajsbrot und Anne Weber über das Übersetzen in Fiktion und Realität, seine Bedeutung für Leser*innen und Verfasser*innen und sein ungeheures Potential, Welten neu zu erschließen.



In Kooperation mit dem Centre Culturel Français Freiburg. Mit einer Einführung durch die Direktorin Florence Dancoisne.

 

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Salzburg
28. Oktober 2021
Sie hatte ihr Leben dem Lesen und Schreiben gewidmet. Doch plötzlich zerbricht alles um sie herum, eine Diktatur etabliert sich, die versucht, jede Erinnerung und alle Spuren von Geschichte zu löschen. Der Erzählerin bleibt als einziger Ausdrucksmöglichkeit ein »Soundblog«, in dem sie zu ergründen versucht, wann und wie der politische Umbruch begonnen hat. Cécile Wajsbrot beschreibt in ihrem Roman die Angst vor einer Wiederholung der Geschichte und beschäftigt sich mit der beunruhigenden politischen Entwicklung der letzten Jahre.



In Lesung und Gespräch nähern wir uns diesem sprachmächtigen Buch und geben auch Einblick in das soeben erschienene neueste Buch von Cécile Wajsbrot „Nevermore“. Er handelt von einer Übersetzerin, die in einem Dresdner Rückzugsort an der Übertragung von Virginia Woolfs „To the lighthouse“ arbeitet. Der Roman entwirft einen gewaltigen Echoraum, der vom einstmals zerstörten Dresden bis zur verbotenen Zone rund um Tschernobyl reicht.
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