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Michael Knoche


Michael Knoche, 1951 in Westfalen geboren, hat Germanistik, Philosophie und Theologie studiert und eine Bibliothekarsausbildung absolviert. Er war Angestellter bei wissenschaftlichen Verlagen und von 1991 bis 2016 Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar.
Veröffentlichungen u. a.: Friedrich Pfäfflin: Büchermacher sind glückliche Menschen (Hg., 2025); Christian Meier: Vergangenheit ohne Ende? (Hg., 2024); Die Idee der Bibliothek und ihre Zukunft (2017); Die Bibliothek brennt (2013); Die europäische République des lettres in der Zeit der Weimarer Klassik (2007).

http://www.knoche-weimar.de

Wöchentliche Blog von Michael Knoche


Bücher:

Revolution im Leseland
Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall …

ISBN 978-3-8353-6073-0
€ 24,00 (D) | € 24,70 (A)

Büchermacher sind glückliche Menschen
Texte und Gespräche

ISBN 978-3-8353-5951-2
€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)

Vergangenheit ohne Ende?
Texte und Gespräche zur alten Geschichte und zur Gegenwart

ISBN 978-3-8353-5780-8
€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)

Jenseits der Avantgarden
Texte und Gespräche zur zeitgenössischen Kunst

ISBN 978-3-8353-5286-5
€ 24,00 (D) | € 24,70 (A)

Die Idee der Bibliothek und ihre Zukunft

ISBN 978-3-8353-3236-2
€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)

Italienische Bibliothek
Die Sammlung Carl Ludwig Fernows in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, …

ISBN 978-3-8353-1518-1
€ 98,00 (D) | € 100,80 (A)

Die Bibliothek brennt
Ein Bericht aus Weimar

ISBN 978-3-8353-1385-9
€ 16,00 (D) | € 16,50 (A)


Veranstaltungen:

Weimar
05. März 2026
Buchvorstellung und Gespräch mit Michael Knoche, Lothar Ehrlich und Dr. Reinhard Laube

Nach dem Mauerfall 1989 standen auch die Bibliotheken der DDR vor einer radikalen Neuausrichtung. Gerade den Staats-, Landes- und Universitätsbibliotheken gelang jedoch – mit Unterstützung aus dem Westen – eine rasche und beispiellose Modernisierung. Die Lücken in den Sammlungen wurden geschlossen, die Gebäude saniert und mit zeitgemäßer Informationstechnologie ausgestattet. Diese Erneuerungsoffensive löste einen Schub aus, von dem das gesamtdeutsche Bibliothekssystem profitiert hat. Auch in personeller Hinsicht verlief die Umgestaltung bemerkenswert: Zwar wurde das Personal auf Leitungsebene streng evaluiert. Aber anders als in vielen Bereichen der Hochschulen gab es keinen starken Elitenaustausch von West nach Ost. Die Personalstärke der Belegschaften blieb relativ konstant – auch wenn die Übernahme der Angestellten in das bundesdeutsche Tarifsystem konfliktträchtig war und viele Erwartungen enttäuschte. Immerhin blieb der Großteil der Arbeitsplätze erhalten. Während andernorts nur von Versäumnissen und Verlierern die Rede ist, belegt dieses Buch: Die wissenschaftlichen Bibliotheken nicht nur im Osten, sondern auch im Westen gehören zu den Gewinnern der Einheit. 
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Oldenburg
11. März 2026
Eintritt 10,00 € / 7,00 €; Studierende frei

Michael Knoche im Gespräch mit Dr. Matthias Bormuth
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Berlin
16. März 2026
Buchvorstellung von »Revolution im Leseland«

Der Autor im Gespräch mit Jens Bisky
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Leipzig
20. März 2026
“Revolution im Leseland. Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten" (Wallstein Verlag)

Nach dem Mauerfall 1989 standen auch die Bibliotheken der DDR vor einer radikalen Neuausrichtung. Den Staats-, Landes- und Universitätsbibliotheken gelang jedoch – mit Unterstützung aus dem Westen – eine rasche und beispiellose Modernisierung. Die Lücken in den Sammlungen wurden geschlossen, die Gebäude saniert und mit zeitgemäßer Informationstechnologie ausgestattet. Diese Erneuerungsoffensive löste einen Schub aus, von dem das gesamtdeutsche Bibliothekssystem profitiert hat. Auch in personeller Hinsicht verlief die Umgestaltung bemerkenswert: Zwar wurde das Personal auf Leitungsebene streng evaluiert, aber anders als in vielen Bereichen der Hochschulen gab es keinen starken Elitenaustausch von West nach Ost. Die Personalstärke der Belegschaften blieb relativ konstant – auch wenn die Übernahme der Angestellten in das bundesdeutsche Tarifsystem konfliktträchtig war und viele Erwartungen enttäuschte. Immerhin blieb der Großteil der Arbeitsplätze erhalten. Während andernorts nur von Versäumnissen und Verlierern die Rede ist, belegt dieses Buch von Michael Knoche: Die wissenschaftlichen Bibliotheken nicht nur im Osten, sondern auch im Westen gehören zu den Gewinnern der Einheit.

Michael Knoche, 1951 in Westfalen geboren, hat Germanistik, Philosophie und Theologie studiert und eine Ausbildung zum Bibliothekar absolviert. Er war Angestellter bei wissenschaftlichen Verlagen und von 1991 bis 2016 Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar

Veranstaltung in Kooperation mit dem Wallstein Verlag


Es wird um eine Reservierung gebeten: www.dnb.de/buchmesse.

Begrüßung: Herr Dr. Neuer (Direktor der DNB)

Michael Knoche im Gespräch mit Christopher Links

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek und im Rahmen von »Leipzig liste« statt.
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Köln
21. April 2026
Buchvorstellung von »Revolution im Leseland«

Der Autor im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Schmitz

Eintritt frei
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Wolfenbüttel
17. Juni 2026
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek moderiert von Ulrich Johannes Schneider
 
Die Wende 1989 brachte für die Bibliotheken in der DDR eine Neuausrichtung, inklusive Neubauten und technischer Modernisierung.
Es gab aber keinen starken Elitenaustausch von West nach Ost, der Großteil der Arbeitsplätze blieb erhalten. Michael Knoche war lange Jahre Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar und zieht in seinem neuesten Buch das Fazit: Die wissenschaftlichen Bibliotheken gehören zu den Gewinnern der Einheit.
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