Die Epoche des Umbruchs der kulturellen und politischen Beziehungen zwischen Europa und der außereuropäischen kolonialen Welt wird in diesem Band von internationalen Autoren ausführlich beleuchtet.
150 Jahre Geschichte deutsch-jüdischen Bürgertums am Beispiel der traditionsreichen süddeutschen Unternehmerfamilie Feuchtwanger.
Erstmals werden sämtliche biographische und autobiographische Schriften Goethes systematisch untersucht.
Eine Analyse der traumbezogenen Gedichte und Prosapartien in Heines Gesamtwerk.
Zum 150. Todestag Heinrich Heines im Februar 2006: Traum und Tod als zentrale Motive in Heines Werk.
Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes widmen sich der Zerrissenheit Kleists, die sich wie ein roter Faden durch Leben und Werk des Dichters zieht.
Zeit und Zufall bei Goethe, Leopardi und Nietzsche: Die Gedankenfigur des Augenblicks und ihre Bedeutung für Nietzsches Theorie der »ewigen Wiederkehr«
Die Texte beleuchten die Virtuosität von Wilhelm Hauffs Erzählkunst. Darüber hinaus bietet der Band bislang unveröffentlichte Dokumente.
Auf wie vielfältige Weise Autorinnen das Historische konstruiert haben, wird anhand von Beispielen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert gezeigt.
Eine prominente Reihe literarischer Vergewaltigungsfälle seit dem 17. Jahrhundert wird aus dem Horizont der Rechts- und Kulturgeschichte literaturgeschichtlich analysiert.
Weltliterarische Texte im intermedialen Spannungsfeld - in ihren Beziehungen zu Tafelbild, Kino, Bühne, Fotografie, Rundfunk, Internet- und Videokunst.
Um 1900 gerieten studierende Frauen in den Brennpunkt öffentlicher Debatten. Vor diesem Hintergrund verfolgt Romana Weiershausen, wie die Thematik Wissenschaft und Weiblichkeit Eingang in die Literatur fand.
Das Motiv des idealen Menschen zieht sich durch viele Bereiche der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Autorinnen und Autoren analysieren dieses Motiv vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Utopien und gehen dabei aktuellen ästhetischen und ethischen Fragen nach.
Alexander Kissler erkundet die Bedingungen, unter denen Rudolf Borchardt nach Neuschöpfung von Ich und Welt im Schreibakt strebte.
Alexander Kosenina präsentiert umfassend das vergessene Genre der Gelehrtensatire. Komische wie kritische Texte aus drei Jahrhunderten spiegeln gelehrte Narren im positiven wie negativen Sinne.
Rudolf Loch zeichnet ein bewegendes Bild des vergeblichen Ringens Kleists um Daseinsbewältigung und vermittelt damit einen Begriff von der Modernität dieses Autors. Sein Werk wird als Versuch beschrieben, neuartige Erfahrungen, Charaktere und Konflikte gestalterisch zu fassen.
Zur prekären Situation und der Neuentdeckung von Gegenständen und Schreibstilen jüdischer Philologen innerhalb und außerhalb der Universität, 1871-1933.
Standortbestimmung eines zu Unrecht vernachlässigten Kapitels der deutschen Literatur- und jüdischen Kulturgeschichte.
König bestimmt Hofmannsthal als Kulturdichter der Moderne, indem er Interpretation und Wissenschaftsgeschichte verbindet.
Die Schriften des Prager Philologen Josef Körner (1888-1950) - über das Zeitalter der Romantik ebenso wie über Franz Kafka - sind noch heute mustergültig.
Die »Krise der Moderne« ist von Anfang an geschlechtlich konnotiert; sie äußert sich immer auch als »Krise der Männlichkeit« und ist geprägt von Ängsten vor einer »Feminisierung der Kultur«.
Schlafwandel, Bauchrednerei und spontane menschliche Selbstentzündung - dies sind die Phänomene, die uns in den Werken Charles Brockden Browns (1771-1810), des ersten großen Romanciers der Vereinigten Staaten, begegnen.
Die Diskusssion über das Ende der Geschichte in einer vorwiegend westlich dominierten Welt hat mit der Gegenthese vom Kampf der Kulturen eine provokante Wendung genommen. Wie die Zentren der Geschichte keineswegs mehr auf Europa beschränkt, sondern global verteilt sind, so hat sich auch die Einheit der Geschichte spätestens seit der Postmoderne in eine Vielfalt von Geschichten aufgelöst.
Im Schnittpunkt der Internationalitätsforschung und der Analyse literarischer Felder steht ein gesellschaftliches Phänomen: der Salon, der als »Hofhaltung der Dame« vom 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert kulturpolitisch und literarisch hoch im Kurs stand.