Welche Auswirkungen hat es, Geschichte in »Zeitschichten« wahrzunehmen, zu lokalisieren und darzustellen?
Architektur und Literatur fungieren als wesentliche Ausdrucksformen jüdischen Selbstverständnisses. Bauwerke und Texte prägten kollektive Identität und Kulturerbe.
Eine komplexe Auseinandersetzung mit der Frage, welche künstlerischen, politischen und gesellschaftlichen Dimensionen eine Oper haben kann.
Das Periodikum der historischen Landesforschung für Niedersachsen und Bremen.
Über »Kommunismustouren« in Warschau, Prag und Bratislava und die Inszenierung von Geschichte im Zeitalter des Massentourismus.
Trotz ihrer politischen Randständigkeit konnte die extreme Rechte in der Bundesrepublik immer wieder an gesellschaftlich breit akzeptierte Vorstellungen anknüpfen und dadurch an Einfluss gewinnen.
Der Freistaat Schaumburg-Lippe war der kleinste Gliedstaat der Weimarer Republik. Hier wird seine Geschichte anhand der Biographie des Staatsmannes Heinrich Lorenz (1870-1947) dargestellt. Nominiert für den Buchpreis »Pflichtlektüre Niedersachsen« der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Hannover!
Die Memoiren des jüdischen Arztes Walter Heinemann (1883-1968) sind medizinhistorisch bedeutsam und stellen für seine Heimatstadt Braunschweig ein wertvolles Stück Zeitgeschichte dar.
Über Umbrüche und Wandel kollektiver Bildgedächtnisse nach dem Bergbausterben.
Die Verbrechen an der italienischen Zivilbevölkerung während der deutschen Besatzung 1943-1945 blieben jahrzehntelang ungesühnt. Was waren die Gründe für die langwierige juristische Aufarbeitung?
Ein neuer Zugang zur Geschichte des Neoliberalismus: Gab es eine Krise der Kapitalismuskritik in den beiden Jahrzehnten um 1989/90?
Die Schülerbewegung gestaltete als Teil der 68er-Revolte Schulpolitik, Demokratie und Gesellschaft entscheidend mit.
Ein einzigartiges Zeugnis der Gewalt und des Leidens im KZ Bergen-Belsen.
Gedenkstättenarbeit in Zeiten des Umbruchs: Welche Auswirkungen hat der geschichtspolitische Wandel im postsozialistischen Europa?
Wie beschrifteten Menschen in der Frühen Neuzeit ihre Häuser? Wie wurden Grabinschriften gestaltet? Teresa Schröder-Stapper untersucht vormoderne Inschriften erstmals mit Blick auf ihre Bedeutung als Ausdruck urbaner Wissenskulturen.
Die deutsch-togoischen Beziehungen nach 1960 werden erstmals eingehend untersucht.
Mehr als 30 Monate lang war die deutsche Wehrmacht an der Ostfront auf dem Rückzug. Dabei erlitt sie den größten Teil ihrer Verluste und hinterließ riesige Gebiete verwüstet und entvölkert.
Wie Frauen aus der Türkei ihre politischen Handlungsspielräume zwischen West-Berlin und der Türkei erweiterten – eine neue Perspektive auf Migration, Geschlecht und politische Bewegungen.
Über den Umgang mit Diktatur und Verfolgung im Kulturbetrieb des geteilten Nachkriegsdeutschlands.
Die Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) war ein Vorbote vielfältiger Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts.
Leo Stern und Jacques Sonneborn - innovative Mineralölunternehmer und Familiennetzwerker mit Traditionsbewusstsein
Der Historiker und Politiker Helmut Lippelt (1932-2018) erlebte die Gründung der Partei »Bündnis 90/Die Grünen« mit und dokumentierte diese. Nun liegen seine Erinnerungen aus dieser Zeit vor.
Der Begleitband zu den Ausstellungen der Gedenkstätte Esterwegen präsentiert die Geschichte der Emslandlager in Bildern und Dokumenten.
Historische Zeitungen gehören wohl zu den am einfachsten verfügbaren Quellen für die neuere Geschichte. Welche Möglichkeiten bietet ihr (digitaler) Einsatz im Geschichtsunterricht?