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Geschichte » Reihen und Jahrbücher » Seite 20




Tobias Weidner
Die Geschichte des Politischen in der Diskussion

Was ist neu an der »Neuen Politikgeschichte«? Tobias Weidner beleuchtet die politikgeschichtliche Theoriediskussion des letzten Jahrzehnts im Spiegel ihrer zentralen, umstrittenen Begriffe. Er skizziert verschiedene Ansätze, lässt ihre Kritiker zu Wort kommen und fragt nach den Potenzialen, aber auch den Problemen der Neukonzeptionen. Die Kernfrage ist: Was wird durch den Perspektivwechsel von der »Politik« zum »Politischen« in den Blick gerückt?

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Der Holocaust in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft
Bilanz und Perspektiven

Die Ära der Zeitzeugen endet: eine aktuelle Standortbestimmung der Holocaust-Forschung in Deutschland unter sich wandelnden Vorzeichen

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Regina Fritz
Nach Krieg und Judenmord
Ungarns Geschichtspolitik seit 1944

Eine Untersuchung zu Ungarns Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Zweiten Weltkrieg - ausgezeichnet mit dem »Irma Rosenberg-Förderpreis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus« und mit dem »Preis des Theodor-Körner-Fonds«.

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Stephan Merl
Politische Kommunikation in der Diktatur
Deutschland und die Sowjetunion im Vergleich

Wie gelingt es Diktaturen nach einer Phase von Gewalt und Terror, die Verhaltensweise der Bevölkerung nachhaltig zu beeinflussen und dadurch ihre Herrschaft langfristig zu festigen? Stephan Merl nimmt erstmals vergleichend die kommunikativen Strategien des NS-Staates, der DDR und der UdSSR (vor und nach Stalins Tod 1953) in den Blick: Wie wurde die Bevölkerung jeweils in die kollektive Identität einbezogen? Wie wurde die öffentliche Kommunikation kontrolliert? Welche Bedeutung kam dem nichtöffentlichen Kommunikationskanal »Brief« zu? Und schließlich: Wie ist das Ende der kommunistischen Diktaturen zu erklären?

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Olaf Kaltmeier
Politische Räume jenseits von Staat und Nation

Moderne Politikgeschichte ist untrennbar mit Vorstellungen von Territorialität und Nation verbunden. In historischer Perspektive erweist sich jedoch der Nationalstaat als Ausnahmeerscheinung. Olaf Kaltmeier lenkt den Blick auf politische Räume jenseits von Staat und Nation und entwirft alternative Raumkonzepte für das Projekt einer neuen Politikgeschichte.

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Ulrich Meier, Martin Papenheim und Willibald Steinmetz
Semantiken des Politischen
Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

Was heißt eigentlich »politisch«? Ulrich Meier, Martin Papenheim und Willibald Steinmetz gehen der Frage nach, wie unterschiedlich das Politikvokabular von den mittelalterlichen Gesellschaften über die frühneuzeitlichen Staatsbildungen bis hin zu den modernen Demokratien verwendet und gedeutet wurde.

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Helmut Lethen
Suche nach dem Handorakel
Ein Bericht

Die Reflexionen eines Angehörigen der 68er Generation über die Wegscheiden seiner politischen Biografie.

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Berthold Schenk Graf von Stauffenberg
Auf einmal ein Verräterkind

Eine sehr persönliche, minutiöse Darstellung der dramatischen Tage und Monate um den 20. Juli 1944.

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Alexander Gallus
Heimat »Weltbühne«
Eine Intellektuellengeschichte im 20. Jahrhundert

Die »Weltbühne« als geistiger Sehnsuchtsort für die »heimatlosen« Intellektuellen des 20. Jahrhunderts.

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Dorothea Trebesius
Komponieren als Beruf
Frankreich und die DDR im Vergleich 1950-1980

Über die Professionalisierung des Künstlerberufs in zentralistischen Staaten.

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Ungleichheiten im »Dritten Reich«
Semantiken, Praktiken, Erfahrungen

Das NS-Regime schuf eine dynamische Ordnung der Ungleichheit, die jedem Einzelnen seinen gesellschaftlichen Platz zuwies.

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Christian Lannert
»Vorwärts und nicht vergessen«?
Die Vergangenheitspolitik der Partei DIE LINKE und ihrer Vorgängerin PDS

Politik und Geschichte zwischen DDR-Nostalgie und kommunistischer Utopie.

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Freilegungen
Auf den Spuren der Todesmärsche

Archivbestände des ITS gewähren neue Perspektiven auf die Todesmärsche.

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Die Geburt des Zeitzeugen nach 1945

Eine kritische Reflexion über den Zeitzeugen als Phänomen der öffentlichen Geschichtskultur.

€ 34,90 (D) * | € 35,90 (A) *

Das Selbst zwischen Anpassung und Befreiung
Psychowissen und Politik im 20. Jahrhundert

Über die vielgestaltige Verflechtung von Verwissenschaftlichung und Politisierung menschlicher Subjektivität.

€ 24,90 (D) * | € 25,60 (A) *

Atina Grossmann
Wege in der Fremde
Deutsch-jüdische Begegnungsgeschichte zwischen Feldafing, New York und Teheran

Deutsch-jüdische Begegnungen nach dem Holocaust.

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Francis R. Nicosia
Zionismus und Antisemitismus im Dritten Reich

Das Aufeinandertreffen von Zionismus und Antisemitismus im nationalsozialistischen Deutschland.

€ 39,90 (D) * | € 41,10 (A) *

»Die Deutschen« als die Anderen
Deutschland in der Imagination seiner Nachbarn

Nationenbildung im Umfeld Deutschlands und der Einfluss der Nachbarschaft.

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Wolfgang Braungart
Ästhetik der Politik, Ästhetik des Politischen
Ein Versuch in Thesen

Politische Kommunikation ist immer auch ästhetische Kommunikation. Das Ästhetische ist die »Machart«, in der sich das, was als politisch verstanden werden soll, zeigt, zeigen muss. Ohne das Ästhetische geht es also nicht. Es ist keinesfalls nur die schöne Fassade des Politischen. Wolfgang Braungart formuliert dazu 14 Thesen und erläutert sie an Beispielen, die von der Antike bis in die politische Gegenwart reichen.

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Heinz-Gerhard Haupt
Gewalt und Politik im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts

Unterbinden kollektive Gewaltaktionen politische Kommunikation oder werden sie in ihren Formen und Ergebnissen Teil der politischen Diskussion? Diese auch in den Sozialwissenschaften und der politischen Theorie relevante Frage soll sowohl für das staatliche Gewaltmonopol als auch für gesellschaftliche Gewaltakteure gestellt und diskutiert werden. Anhand von historischen Beispielen aus dem 19. und 20. Jahrhundert stellt Heinz-Gerhard Haupt Diskurse, Strategien und Symbole dar. Die unterschiedlichen Ausprägungen und Definitionen des Gewaltbegriffs werden ebenso thematisiert wie Legitimationen von Gewaltmaßnahmen staatlicher Instanzen und politischer Gruppen.

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Francine Christophe
Nicht mehr Eure Welt
Ein Kind in Gefängnissen und Lagern 1942-1945

Ein bedrückendes Dokument, das vom Leben und Überleben eines Kindes im Holocaust zeugt.

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Claudius Torp
Wachstum, Sicherheit, Moral
Politische Legitimationen des Konsums im 20. Jahrhundert

Um die legitimen Formen des Konsums finden seit jeher Deutungskämpfe statt, die im »langen« 20. Jahrhundert des consumer capitalism zugleich Konflikte um die politisch-ökonomische Ordnung insgesamt gewesen sind. Welches Maß an Wachstum oder Sicherheit hält eine Gesellschaft für richtig? Wie sollen durch die Moralisierung des Konsums die Spielregeln in Politik und Wirtschaft umgestaltet werden? Diese und andere Fragen, die mit der Funktionsbestimmung des Konsums und der Definition des Verbraucherinteresses zusammenhängen, prägen von Anfang an die politischen Selbstbeschreibungen der Konsumgesellschaft. Claudius Torp entschlüsselt ihre Haupttendenzen.

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Joanna Pfaff-Czarnecka
Zugehörigkeit in der mobilen Welt
Politiken der Verortung

Zugehörigkeiten zu Nationen, ethnischen Gruppen oder religiösen Gemeinschaften sind im Verlauf der Geschichte wiederholt politisiert worden. Heute entbrennen (wieder) emotionsgeladene Debatten um Heimat, Gemeinschaft, Familie und um die Möglichkeiten der Verortung in einer räumlich und sozial zunehmend mobilen Welt. Joanna Pfaff-Czarnecka diskutiert die Möglichkeiten, die Politiken und die Paradoxa des Zugehörens und des Zusammengehörens im Spannungsfeld der multiplen Optionen und der akzentuierten Grenzziehungen.

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Anne-Christin Saß
Berliner Luftmenschen
Osteuropäisch-jüdische Migranten in der Weimarer Republik

Der osteuropäisch-jüdische Kosmos im Weimarer Berlin erstmals aus der Binnen­perspektive.

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