Herkunft, das meint, wie wir darüber sprechen, wer man wird, indem man erfindet, wer man war, um zu werden, was man nicht sein muß, sondern kann.
Das Verzeichnis erschließt bisher unbekannte Quellen, die Aufschluß geben über Lessings letzten Bücherbesitz und seine späten gelehrten Studien.
Erstmals werden Autobiographien auf kanonbildende Leseerlebnisse hin untersucht.
Sämtliche Texte von Helmut Heißenbüttel über Lichtenberg.
Eine Studie über die Zensur im 18. Jahrhundert und die Korrelationen von Aufklärung und Zensur
Ruth Klügers Gedichtinterpretationen von den Merseburger Zaubersprüchen über Goethe, Schiller, Heine, Lasker-Schüler bis hin zu Sarah Kirsch und Robert Gernhardt zeichnen eine Geschichte der deutschen Lyrik nach.
Das Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft veröffentlicht Beiträge zur deutschsprachigen Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart sowie - seit 2000 - eine Bibliographie zu Schiller.
Die Zeitschrift erscheint halbjährlich und ist im Aufsatzteil im Wechsel aktuellen Themen gewidmet oder frei konzipiert. Im Rezensionsteil legt sie Wert auf aktuelle Besprechungen zu einem weit gefächerten Spektrum von thematisch repräsentativen und methodologisch aufschlussreichen Fachpublikationen. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der DGEJ enthält sie Beiträge aus allen Fachrichtungen.
Der Historikertag 2006 stand unter der Fragestellung »Geschichtsbilder«. »Bilder. Ein (neues) Leitmedium?« widmet sich der Geschichte des Bildes und bietet einen interdisziplinären Überblick zu den Debatten in der Bildwissenschaft.
Ein neuer Blick auf die »sozialistische Ikone« Anna Seghers.
Blindheit und Unsterblichkeit: Jean Pauls Bilder des Todes im Kontext zeitgenössischer Wissensdiskurse.
Ein Überblick über aktuelle medientheoretische und medienhistorische Debatten, die den Begriff des Transmedialen konturieren.
Comics als Kunstform: Eine komparatistische psychosemiotische Analyse von Comictypen und deren Wirkungsmechanismen
Historische Reflexion gehört zur Praxis einer Wissenschaft. Mit der »Geschichte der Germanistik« (früher »Mitteilungen«) besitzt die Germanistik die Fachzeitschrift für ihre Geschichte - mit Diskussionen, Dokumentationen, einer vollständigen Bibliographie, Quelleneditionen und Nachrichten aus dem Fach.Aus dem
Erstmals wird das bildkünstlerische und dichterische Werk Jirí Kolárs, des »Vaters der Collage«, unter einem einheitlichen Gesichtspunkt mit interdisziplinären Methoden betrachtet.
Über Chancen und Gefährdungen ihres Berufs - zehn Lektoren berichten.
Jost Schillemeits anregende Studien zur Goethezeit und zur Literatur des 19. Jahrhunderts.
Virtuosität: Die aktuelle Forschungsdebatte zu einem Phänomen, das seit dem 18. Jahrhundert von ungebrochener Aktualität ist.
Die fundamentalen Essays Jean Bollacks über Paul Celan und den Widerspruch zwischen künstlerischer Form und der dargestellten Wirklichkeit.
Welche Bedeutung hat Amerika heute für uns und wie nehmen uns die Amerikaner wahr? Was können wir von Amerika lernen und was hat Amerika von uns übernommen?
Carl Zuckmayer gehörte zu den erfolgreichsten Autoren der Literatur-, Theater und Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das 1998 gegründete »Zuckmayer-Jahrbuch« dient zur Dokumentation bislang unveröffentlichter Quellen und als Forum für wissenschaftliche Studien zu seinem Leben und seinem Werk.
Die Epoche des Umbruchs der kulturellen und politischen Beziehungen zwischen Europa und der außereuropäischen kolonialen Welt wird in diesem Band von internationalen Autoren ausführlich beleuchtet.
Das Goethe-Jahrbuch ist das Publikationsorgan der 1885 in Weimar gegründeten Goethe-Gesellschaft mit derzeit fast 3000 Mitgliedern in 50 Ländern der Welt.