Über Chancen und Gefährdungen ihres Berufs - zehn Lektoren berichten.
Wo verläuft die Grenze der Toleranz? Ein Philosoph und ein Theologe versuchen, sie zu kartieren.
Am Beispiel des Hamburger Bismarckdenkmals erläutert Schilling eine Diskussion über das Monumentale in der Kunst der Moderne, die weit über das Hamburger Denkmal hinausweist.
Worin genau bestanden das Innovationspotential und die hohe soziale Attraktivität des europäischen Renaissance-Humanismus? Die interdisziplinäre Aufsatzsammlung beantwortet diese Frage anhand unterschiedlicher gelehrter Gattungen und Wirkungsfelder humanistischer Kultur.
150 Jahre Geschichte deutsch-jüdischen Bürgertums am Beispiel der traditionsreichen süddeutschen Unternehmerfamilie Feuchtwanger.
Der Umgang der Max-Planck-Gesellschaft mit den nach 1933 vertriebenen Wissenschaftlern zeigt das politische Selbstverständnis und die vergangenheitspolitischen Konstruktionen einer westdeutschen Elitenformation in der Nachkriegszeit.
Grabschriften - gelesen als aufschlußreiche Quelle der Kulturgeschichtsschreibung.
Die Geschichte des Labors im urbanen Umfeld des 19. Jahrhunderts und zugleich eine spannende Kulturgeschichte der Stadt Berlin.
Wie bildet und erneuert sich religiöses Leben in der modernen Gesellschaft? Welche neuen Formen von Transzendenz leiten und begleiten religiöse Vergemeinschaftung in der modernen Gesellschaft?
Inhalt:
Ein Überblick über 150 Jahre europäischer Kulturphilosophie - vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, von Marx bis Aleida Assmann.
Erstmals wird die Wissenschaft vom Verbrechen in Theorie und Praxis, von ihren Anfängen um 1880 bis in gegenwärtige Entwicklungen hinein untersucht.
Neun Beiträge zur Rolle der Gewalt in Politik und Gesellschaft des 20. Jahrhunderts.
Welche Konfliktpotentiale liegen im demographischen Wandel? Sind Generationengerechtigkeit und Generationenverträglichkeit als Leitbegriffe haltbar?
Tendenzen und Verflechtungen der Biowissenschaften im »Dritten Reich« und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden anhand der Geschichte dreier Kaiser-Wilhelm-Institute deutlich.
Welche Gemeinsamkeiten bestehen bei den Überlebensstrategien von Mensch und Tier? Wie sind unterschiedliche Formen von
Am Beispiel Deutschlands und Italiens zeigt Caspar Hirschi, warum sich der Gemeinschaftstyp »Nation« gerade in Europa geformt und über Jahrhunderte gehalten hat.
In allen Kulturen der Welt erzeugt der Tod Ratlosigkeit. Sind Rituale eine geeignete Form, mit dem Tod umzugehen?
Die Studie zeichnet den Weg der antiken römischen Grunddienstbarkeit aus dem klassischen römischen Recht in das moderne englische common law nach.
Ein Dokument zukunftsprägender Jahre und eine Denkschrift über das Drama des Westens im Nahen Osten.
Die bislang kaum erforschte Rezeption Schopenhauers durch Künstler wie Max Klinger, Giorgio de Chirico, Max Beckmann, Kasimir Malewitsch und Bruce Nauman.
Zwischen Migrationserfahrungen und religiösen Bindungen gibt es zahlreiche, von der Sozial- und Geschichtswissenschaft bislang nur unzureichend untersuchte Beziehungen. Ein interdisziplinäres Expertenteam schließt diese Forschungslücke.
Vor 100 Jahren erhielt Robert Koch den Nobelpreis für Medizin und Physiologie: Christoph Gradmann schildert die spannungsreiche Verbindung zwischen der Biographie des deutschen Forschers und der Entstehung der Bakteriologie.
Vor 500 Jahren wurde die Hallenser Moritzburg errichtet - Grund genug, sich mit ihren beiden Bauherren und den Verhältnissen der damaligen Zeit auseinanderzusetzen.