Natalie Moser
Heimatliteratur in extremis
Figurationen des Endes bei Arno Schmidt, Thomas Bernhard, Hermann Burger, Josef Winkler und Michael Lentz
Kritische Heimatliteratur seit 1945: Heimataversion und Ende-Affinität in der deutsch-sprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur von Arno Schmidt und Thomas Bernhard bis Michael Lentz
»Heimatliteratur in extremis« eröffnet eine neue Per-spektive auf „Heimat“ und „Literatur“ in der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Im Mittelpunkt stehen literarische Verflechtungen von Heimat- und Endediskurs.
Arno Schmidt, Thomas Bernhard, Hermann Burger, Josef Winkler und Michael Lentz verfassten epische, lyrische und dramatische Texte, die Heimat(literatur)-Kritik artikulieren und inszenieren. Figurationen des Endes spielen dabei eine zentrale Rolle: Es wird von Tod und Sterben, dem letzten Menschen und dem Ende der Kunst berichtet. Zugleich bildet das Ende eine Denkfigur, um literarisch über das Schreiben und Erzählen von Geschichte(n) zu reflektieren. Mosers literatur- und kulturwissenschaftliche Studie adressiert die behandelten Texte als kritische Heimatliteratur; eine Tradition, zu der auch Arbeiten Elfriede Jelineks, Herta Müllers oder Wolfram Paulusí zählen. Die Untersuchung schafft neue Zugänge zu „heimatreflexiven“ Texten der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur und erzählt ein Stück Literaturgeschichte neu.
»Heimatliteratur in extremis« eröffnet eine neue Per-spektive auf „Heimat“ und „Literatur“ in der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Im Mittelpunkt stehen literarische Verflechtungen von Heimat- und Endediskurs.
Arno Schmidt, Thomas Bernhard, Hermann Burger, Josef Winkler und Michael Lentz verfassten epische, lyrische und dramatische Texte, die Heimat(literatur)-Kritik artikulieren und inszenieren. Figurationen des Endes spielen dabei eine zentrale Rolle: Es wird von Tod und Sterben, dem letzten Menschen und dem Ende der Kunst berichtet. Zugleich bildet das Ende eine Denkfigur, um literarisch über das Schreiben und Erzählen von Geschichte(n) zu reflektieren. Mosers literatur- und kulturwissenschaftliche Studie adressiert die behandelten Texte als kritische Heimatliteratur; eine Tradition, zu der auch Arbeiten Elfriede Jelineks, Herta Müllers oder Wolfram Paulusí zählen. Die Untersuchung schafft neue Zugänge zu „heimatreflexiven“ Texten der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur und erzählt ein Stück Literaturgeschichte neu.
Natalie Moser
Natalie Moser habilitierte sich 2025 an der Universität Potsdam, wo sie seit 2016 als wiss. Mitarbeiterin und zeitweise als Vertretungsprofessorin tätig war. Sie studierte in Basel und München Germanistik und Philosophie, promovierte in Basel zu Wilhelm …
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