Der Fall Duogynon war neben Contergan eine der großen Arzneimittel-Affären der Bundesrepublik und beschleunigte einen grundsätzlichen Wandel der Arzneimittelregulierung.
In den blutigen Dekolonisierungskriegen kämpften nicht nur Soldaten aus Europa in der portugiesischen Armee. Erstmals wird die Geschichte der afrikanischen Soldaten im Dienste Portugals rekonstruiert.
Das Reichsinnenministerium, das Bundesinnenministerium und das Innenministerium der DDR zwischen Kontinuitäten und politischer Systemabhängigkeit.
Erstmals wird eine zentrale Bildquelle des Holocaust sowohl komplett wiedergegeben als auch lückenlos die Überlieferungsgeschichte geklärt.
»Weltweit geht es den Populisten darum, die selbstkritische Auseinandersetzung mit der je eigenen Geschichte als antinationale Umtriebe zu stigmatisieren.«
Zwischen Verfolgung, Liberalisierung und Aufbruch: Am Beispiel Frankfurt am Mains wird die Geschichte sexueller Minderheiten im 20. Jahrhundert erzählt.
Die erste fundierte Biographie des ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera - und die erste eingehende Studie über den politischen Bandera-Kult
Nicht weit von Berlin spielte sich während des Ersten Weltkriegs eine Kolonialgeschichte zwischen Propaganda und Bildung, Kriegsgefangenschaft und Unabhängigkeitsbewegung ab.
Eingängig und stimmungsvoll verfolgt Andreas Wagner am Beispiel seiner eigenen Familie den Wandel von Landwirtschaft und Weinbau über fünf Generationen hinweg.
In der Biografie des Gründers des weltberühmten Hamburger Tropeninstituts verdichten sich Kolonialismus, Nationalismus und modernes Gesundheitsmanagement.
Über die Zukunft einer Burg, die immer schon da war
Alfred Landeckers Leben veranschaulicht das Schicksal der damals überwiegenden Mehrheit der jüdischen Menschen im Deutschland des 20. Jahrhunderts
Die Biographie eines bedeutenden Historikers als Studie zur Geschichte der intellektuellen Figur des »deutschen Sonderwegs«.
Das Periodikum der historischen Landesforschung für Niedersachsen und Bremen
Internate galten und gelten als »Schulen der Männlichkeit«. Daniel Gerster geht der Bedeutung dieses Konzepts, seinen Diskrepanzen und Wandlungen nach.
Als erste Einrichtung erforschte das Institut für Zeitgeschichte die NS-Diktatur – 75 Jahre nach seiner Gründung ist es Zeit für eine Bilanz.
Die Bedeutung kulturellen Lebens im Alltag der Speziallager mit neuer und umfassender Quellenbasis
Das demonstrative Streben der Universität um nationalsozialistische Größe und die immer raschere Militarisierung eröffneten Naturwissenschaftlern in Frankfurt am Main bisher ungeahnte Möglichkeiten.
Der wundersame Aufstieg Walter Benjamins zu einer intellektuellen Ikone des 20. Jahrhundert erzählt, entlang der konfliktreichen Geschichte seiner zerstreuten Nachlassbestände.
Die urkundlich gesicherte Geschichte des wohl schon im 9. Jahrhundert gegründeten Kanonikatsstifts St. Peter und Paul zu Bardowick reicht vom 12. bis in das 19. Jahrhundert.
75 Jahre nach seiner Verabschiedung ist das Grundgesetz so beliebt wie nie zuvor. Wie aber entstehen diese Gefühle, und welche Bindungskraft entfalten sie?
Fritz Bauers letztes großes Strafverfahren: die in der Ukraine begangenen Verbrechen des Sonderkommandos 4a vor Gericht
Ausgrenzung und Vertreibung, Exil und Remigration führten zu einem irreversiblen Bruch im Leben des Ehepaars Leibholz – auch in der eigenen Familie Bonhoeffer.
Der Rechtsterrorismus in der Bonner Republik wird erstmals eingehend in seiner ganzen Bandbreite untersucht.