Max Brod zeigt sich in diesem frühen Roman als psychologischer Realist erster Klasse.
Fritz Rudolf Fries erzählt von einer Reise zweier Männer nach Amerika. Und am Ende werden alle Figuren, die Lebenden wie die Toten, ihre Träume verlassen und sich in den Paradiesen wiederfinden, die sie zu ihren Lebzeiten gesucht haben.
DIE ROLLEN UND IHRE DARSTELLER ist ein weiterer Roman um den jungen Andri Haraldsson, der im Island der 50er und 60er Jahre aufwächst. Inzwischen 19 Jahre alt, ist er fest entschlossen, Schriftsteller zu werden. Aber wie macht man das, wenn man dauernd Halldór Laxness und Ernest Hemingway vor Augen hat? Und auch noch unsterblich verliebt ist? Auf der Suche nach der allumfassenden Inspiration fährt Andri nach Paris.
Ein Roman über Kindheit, Krankheit und Kunst. Über die Wunden des Exils in Paris, die Ohnmacht des Buchstabens und die überwältigende Macht der Bilder.
Hans Dieter Schäfer notiert Beobachtungen, Erfahrungen, Erinnerungen, Assoziationen. Es sind Erkundungsgänge in die Welt und ins eigene Ich.
Ein historischer Roman, in dem die Umbruchszeit der Spätantike lebendig wird.
Die erste kritische Edition sämtlicher Zeugnisse der zentralen deutsch-französischen Dichterfreundschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Ein ungewöhnliches Dokument der frühen Kochbuchkultur.
Ist der EU durch den Friedensnobelpreis noch zu helfen? Der Schweizer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler blickt auf die Wurzeln der Demokratie.
Die 1955 gegründete Vierteljahresschrift wurde in Anknüpfung an die von Friedrich Schiller herausgegebene Monatsschrift benannt und widmet sich »ohne Scheuklappen und unabhängig von Moden« (WDR) allen Aspekten zeitgenössischer Literatur.
HANS SAHL (1902 geboren) mußte als jüdischer Autor 1933 von Berlin aus über Prag und Zürich nach Frankreich flüchten. Er brach dort mit den Stalin-nahen Schriftstellern, war mit etwa 20 Autoren Mitbegründer des 'Bundes Freie Presse und Literatur' und organisierte von Marseille aus mit dem Amerikaner Varian Fry die Flucht von 2400 Intellektuellen vor den Nazis, ehe er selbst über Portugal in die USA entkam. Dort arbeitete er als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist. Sahl kehrte erst 1989 auf Wunsch seiner Frau Ute nach Deutschland zurück, wo er 1993 in Tübingen starb.
Alltagsleben im Orient, Krieg und Greueltaten im Konflikt zwischen Türken und Armeniern, die Großstadt Istanbul am Anfang des 20. Jahrhunderts und die italienische Idylle.
Eine Leseausgabe von zum Teil unveröffentlichten Texten eines der populärsten Autoren der Nachkriegszeit.
Religionskritik als Erinnerungsarbeit - mit rhetorischer Wucht gegen das Monstrum Kirche.
Ein Debütroman über das Fliegen und die Vögel, über einen Großvater und seine geheimnisvolle Japanerin, über Kinderträume und Lebensklugheit, bestechend genau und bilderreich erzählt.
Ein exemplarischer Abriss der deutschen Sprachgeschichte in 16 Episoden – ein Kompendium für konkrete Fragen und eine genussvolle Lektüre.
Kollegenbeschimpfungen und Lobreden von Adorno bis Zuckmayer; dazu 32 Zeichnungen von F. W. Bernstein.
Matthias Zschokke schreibt vom scheinbar Alltäglichen, entdeckt daran das Einzigartige, Schöne, Traurige und Komische und erzählt ganz nebenbei eine diskrete Liebesgeschichte.
Deterings zarte und formstrenge Gedichte balancieren zwischen Witz und Elegie. In ruheloser Neugier holen sie Welt und Geschichte in den Vers und feiern den Augenblick in der Ewigkeit.
Die gesammelten Theaterstücke Gaston Salvatores aus 40 Jahren Bühnenarbeit in einer zweibändigen Ausgabe.
Das persönlichste Buch des Autors in seinem achtzigsten Jahr
Fries' Debütroman, der in der DDR nicht erscheinen durfte, ist ein Sprachkunstwerk, das virtuos und subtil mit Anspielungen, Verweisen, wechselnden Ebenen, Zeiten und Erzählperspektiven spielt.