Der Wandel der »Baupläne« zum Verhältnis zwischen Religionsgemeinschaften und dem Staat in sechs ausgewählten Ländern: Deutschland, Belgien, Niederlanden, Schottland, Schweden und Rußland.
Die Analyse der widersprüchlichen Wahrnehmung der Speziallager der SBZ/DDR ist ein Plädoyer für einen differenzierten, forschungsgestützten Umgang mit diesem komplexen Thema.
Zeitzeugen, Politiker und Historiker aus Europa diskutieren die Bedeutung des 8. Mai 1945 für die europäische Erinnerungswelt.
Die Hamburger Juden 1933-1945: Wissenschaftliche Beiträge, Zeitzeugnisse und ein Rundgang zu Stätten jüdischen Lebens und der Verfolgung.
Der Dialog zwischen Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft am Beispiel der Architektur- und Stadtraumgeschichte.
Das Leben Helmuth Plessners - Zeugnis einer Geistesgeschichte zwischen Exil und Remigration.
Die Gesprächssituation ermöglicht es, komplexe Themenzusammenhänge und die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung schlaglichtartig zu fokussieren: Die Spezialisten aus den Bereichen Geschichte, Philosophie, Religions- und Literaturwissenschaft stellen sich u.a. den Fragen:
Ein umfassender Einblick in die innere Organisation des NS-Regimes.
Das 20. Jahrhundert ist durch die rasante Expansion der Massenmedien gekennzeichnet. Welche Folgen hatte dies für die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen? Einerseits scheinen die Medien jene Demokratisierung gefördert zu haben, die sich zumindest in der westlichen Welt langfristig durchgesetzt hat. Andererseits haben sie dazu beigetragen, Demokratisierungsprozesse zu unterlaufen.
Wie wurden und werden mittelalterliche Kunstwerke rezipiert? In welchem Wechselverhältnis stehen Visualisierung und Imagination?
Die Geschichte des Gettos Litzmannstadt (Lodz) aus der Perspektive der Eingeschlossenen.
Neben den militärischen und zivilen Opfern gab es in der Endphase des Zweiten Weltkrieges eine unbekannte Zahl von Opfern nationalsozialistischer Verbrechen. Das NS-Regime wandte sich - die drohende Niederlage vor Augen - auf grausame Art auch gegen die eigene Bevölkerung: Terror nach Innen.
Band 2 präsentiert über 400 Biografien, erforscht und verfasst von 100 Wissenschaftlern.
Am Beispiel des Hamburger Bismarckdenkmals erläutert Schilling eine Diskussion über das Monumentale in der Kunst der Moderne, die weit über das Hamburger Denkmal hinausweist.
Das Grundlagenwerk zur Entschädigung ausländischer Verfolgter des NS-Regimes in europäischer Perspektive.
Ein »Who is Who« der Hamburger Stadtgeschichte.
Worin genau bestanden das Innovationspotential und die hohe soziale Attraktivität des europäischen Renaissance-Humanismus? Die interdisziplinäre Aufsatzsammlung beantwortet diese Frage anhand unterschiedlicher gelehrter Gattungen und Wirkungsfelder humanistischer Kultur.
Erschütternde Zeugnisse von Opfern des Holocaust.
Der Umgang der Max-Planck-Gesellschaft mit den nach 1933 vertriebenen Wissenschaftlern zeigt das politische Selbstverständnis und die vergangenheitspolitischen Konstruktionen einer westdeutschen Elitenformation in der Nachkriegszeit.
Über 400 Jahre lang haben Juden die Entwicklung Hamburgs in unterschiedlichen Lebensbereichen mitgeprägt. Anläßlich des vierzigjährigen Bestehens des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden erscheint nun ein lexikalisches Nachschlagewerk mit Einträgen zu Personen, Institutionen und Ereignissen aus der wechselvollen Geschichte der jüdischen Gemeinden in der Hansestadt.
Die Geschichte des Labors im urbanen Umfeld des 19. Jahrhunderts und zugleich eine spannende Kulturgeschichte der Stadt Berlin.
Wie bildet und erneuert sich religiöses Leben in der modernen Gesellschaft? Welche neuen Formen von Transzendenz leiten und begleiten religiöse Vergemeinschaftung in der modernen Gesellschaft?
Das wirkungsmächtigste Werk Hugo Balls nach dem Text der Erstausgabe.
Preußisch-jüdische Religions- und Elementarlehrer leisteten einen wichtigen Beitrag zum Projekt der Verbürgerlichung. Dieses Buch widmet sich dieser Berufsgruppe in einer radikalen Umbruchphase des jüdischen Schulwesens. Abgesehen von den rechtsgeschichtlichen Entwicklungen befaßt sich die historische Analyse vor allem mit der Systembildung beim Qualifikationserwerb, dem Wandel der sozio-ökonomischen Lage sowie der beruflichen Selbstorganisation.