Wallstein Verlag


Krieg und Psychiatrie 1914 - 1950


Herausgegeben von Babette Quinkert, Philipp Rauh, Ulrike Winkler

Reihe: Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus; Bd. 26


Kriegsneurosen und Traumaforschung: die Wechselwirkung von Krieg und Psychiatrie


Die Rolle der (Militär-)Psychiatrie im Krieg ist in den letzten Jahren in den Fokus gerückt. Bereits im Verlauf des Ersten Weltkriegs war ihre Bedeutung immens gestiegen. Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Band die weitere Entwicklung der Psychiatrie vor, während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in den Blick genommen.

Im Abonnement: EUR (D) 18,-; EUR (A) 18,50

Aus dem Inhalt:
Jason Crouthamel: Traumatisierte Veteranen des Ersten Weltkrieges und ihr Kampf um Anerkennung im Dritten Reich
Philipp Rauh: Psychisch-kranke Veteranen des Ersten Weltkrieges als Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde
Ulrike Winkler/Gerrit Hohendorf: Die Ermordung der Psychiatriepatienten in Mogilew 1941/42
Peter Steinkamp: Suizide von Wehrmachtsoldaten
Henning Tümmers: Handlungsspielräume im Umgang mit »Psychopathen« in Tübingen während des Zweiten Weltkrieges
Hans Pols: Militärisches Engagement, Kriegsneurosen und die Umorientierung der US-amerikanischen Militärpsychiatrie
Gerald N. Grob: Der Zweite Weltkrieg und die US-amerikanische Psychiatrie
Bram Enning/Helen Grevers: Kollaboration als Pathologie? Psychiatrische Gutachten beim Umgang mit »politischen Delinquenten« in den Niederlanden nach 1945

Inhaltsverzeichnis


Ältere Bände dieser Reihe (vormals »Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik«) siehe unter:
www.beitraege-ns.de
Babette Quinkert

Babette Quinkert, geb. 1963, Studium in Osnabrück und Berlin; seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Museum, Berlin.

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Philipp Rauh

Philipp Rauh, geb. 1976, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen. Seit Juli 2013 Bearbeiter des DFG-Projektes »Gruppenbiographische Studien zu KZ-Ärzten. Karrierewege im Nationalsozialismus ...

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Ulrike Winkler

Ulrike Winkler, geb. 1966, ist selbstständige Politikwissenschaftlerin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Diakonie-, Sozial- und Zeitgeschichte.

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