Wallstein Verlag


Berlin im Nationalsozialismus


Politik und Gesellschaft 1933-1945

Herausgegeben von Rüdiger Hachtmann, Thomas Schaarschmidt und Winfried Süß

Reihe: Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus; Bd. 27


Gesellschaftspolitische Transformation und Mobilisierung der Bevölkerung für den Krieg in der Metropolregion Berlin.


Bis 1933 verkörperte Berlin für die Nationalsozialisten das Gegenbild ihrer völkischen Gesellschafts- und Kulturvorstellungen: die Stadt war Sinnbild für die charakteristischen Prozessen der industriellen Entwicklung und sozialen Schichtung und die damit verbundenen Konflikte der Moderne. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten rückte die Metropole ins Zentrum des NS-Herrschaftssystems. Berlin galt als Prüfstein für die Fähigkeit des Regimes zur politischen Kontrolle und zur Integration einer äußerst heterogenen urbanen Bevölkerung in die Strukturen der rassisch definierten »Volksgemeinschaft«.

Aus dem Inhalt:
Christoph Kreutzmüller/Michael Wildt: Ein Staatskommissar »zur besonderen Verwendung«: Julius Lippert
Sven Schultze: Berlin als Messe- und Ausstellungsstandort während der
NS-Zeit
Susanne Doetz: Die Praxis der Zwangssterilisationen in Berlin
Manfred Gailus: Evangelische Christen in Berlin, »Volksgemeinschaft« und »Judenfrage«
Wolf Gruner: Die Berliner und die NS-Verfolgung. Eine mikrohistorische Studie anhand von Polizeitagebüchern und Gerichtsdokumenten
Patrick Bernhard: Zur Mobilisierung der Großstadtgesellschaften Berlins und Roms im faschistischen Bündnis 1936-1943.

Im Abonnement: EUR (D) 18,-; EUR (A) 18,50

Ältere Bände dieser Reihe (vormals »Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik«) siehe unter:
www.beitraege-ns.de
Rüdiger Hachtmann

Rüdiger Hachtmann, geb. 1953, apl. Prof. an der TU Berlin, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam. Veröffentlichungen u. a.: Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront (2012); Wissenschaftsmanagement im ...

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Winfried Süß

Winfried Süß, geb. 1966, ist Projektleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität München. Veröffentlichungen u.a.: Medizin und Nationalsozialismus. Bilanz und Perspektiven ...

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Thomas Schaarschmidt

Thomas Schaarschmidt, geb. 1960, ist Leiter der Abteilung IV »Regime des Sozialen« am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und außerplanmäßiger Professor an der Universität Potsdam.

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