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Der Holocaust in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft

Der Holocaust in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft

Bilanz und Perspektiven

Hg. von Michael Brenner und Maximilian Strnad
Reihe: Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte (hg. i. A. der Stadt Dachau und des Internationalen Jugendgästehauses Dachau/Max-Mannheimer-Studienzentrums von Bernhard Schoßig)
Band 12

€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)

202 S., 8 Abb., brosch.
Format: 14,0 x 22,2
ISBN 978-3-8353-1149-7

Inhalt

Die Ära der Zeitzeugen endet: eine aktuelle Standortbestimmung der Holocaust-Forschung in Deutschland unter sich wandelnden Vorzeichen

Das Ableben der letzten Zeitzeugen, das langsam nachlassende Medieninteresse sowie die neue Schwerpunktsetzung von zeitgeschichtlich ausgerichteten Instituten erfordern eine neue Standortbestimmung der Holocaust-Forschung. Die Autorinnen und Autoren diskutieren, inwieweit der Holocaust in der akademischen Lehre an deutschen und österreichischen Universitäten verankert ist und welche Forschungstendenzen sich in den letzten beiden Jahrzehnten abzeichneten.


Aus dem Inhalt:
Peter Longerich: Forschungssituation in Deutschland

Dieter Pohl: Holocaust, Genozid und Gewalt in Forschung und Lehre

Jürgen Matthäus: Holocaust-Forschung in Deutschland: eine Geschichte ohne Zukunft?

Wendy Lower: Holocaust-Studien in Deutschland im internationalen Kontext

Stefanie Schüler-Springorum: Zum Umgang mit jüdischen Selbstzeugnissen und Täterdokumenten

Thomas Sandkühler: Ghettos und Lager in mikrogeschichtlicher Perspektive

Robert Sigel: Holocaust Education oder historisch-politischer Unterricht zum Nationalsozialismus

Andreas Wirsching: Schwerpunktsetzungen in der akademischen Lehre

Maximilian Strnad: »Grabe, wo Du stehst«: Zur Bedeutung des Thema »Holocaust« für die Geschichtswerkstattbewegung