Die Umbrüche des 20. Jahrhunderts forderten die Göttinger Akademie heraus. Die Grenzen des verbindenden wissenschaftlichen Ethos traten dabei klar hervor.
Vielen Männern des SS-Lebensborn ist es gelungen, anonym zu bleiben – aber nicht allen: eine Geschichte über Doppelmoral, Geheimnisse und unendliches Leid.
Berlin in den »Goldenen Zwanzigern«: eine Familiensaga im Spiegel der jüdischen Kultur.
Als Produzent für Regenmäntel wurde die Firma Rappolt & Söhne, die seit 1928 den Markennamen ERES trug, bekannt. Drei Generationen prägten die Unternehmensgeschichte. Der Name durfte bleiben, die Familie nicht.
Ein deutsch-jüdischer Spitzensportler und Intellektueller im Zeitalter der Extreme.
Ein Leben in Łódź – ein Leben nach Łódź: Leon Weintraub erzählt von Schicksal, Leid und Versöhnung.
Die Tochter des Widerständlers Adam von Trott reflektiert über die »knospenden Saaten«, die ihr Vater ihrer Familie und der Nachwelt hinterlassen haben.
Das deutsche Judentum im Kampf um die Gleichstellung mit den christlichen Kirchen.
In transnational-vergleichender Perspektive werden historische Entwicklung und Bedeutung von Überlebendenorganisationen untersucht.
Ein ganz normaler Deutscher als Chronist seiner Zeit: vom Widerstand eines Einzelnen und der Propagandagläubigkeit der Masse.
Die Rekonstruktion einer gigantischen Vertuschungsaktion.
Eine Karriere in zwei Systemen: Leben und Wirken des Wolfsburg-Planers Peter Koller im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik.
The Göttingen-based Sartorius family business during the Third Reich – an exemplary case of economic normality and adaptation to the regime.
Unpolitischer Staatsbeamter oder politischer Akteur hinter den Kulissen? Eine biographische Studie zum ersten Staatssekretär des Bundesinnenministeriums.
European Holocaust Studies (EHS) publishes key international research results on the murder of the European Jews and its wider contexts.
Eine facettenreiche Untersuchung über kriegsbedingte Familientrennungen in der NS-Diktatur.
Ikone und Grenzanlage, politisches Instrument und Touristenziel: die Dömitzer Brücken.
Portugal im Zweiten Weltkrieg: Eine emotionale Geschichte der jüdischen Flüchtlinge im Exil.
»Stadtgeschichten« erzählt Marburgs Geschichte exemplarisch anhand von acht Objekten durch acht Jahrhunderte von 1222 bis 2022.
Das kurze Leben des streitbaren Rechtsanwalts Hans Litten, der 1938 im KZ Dachau in den Selbstmord getrieben wurde.
Über 70 Jahre danach stellt sich dringlich die Frage, wie sich historisches Begreifen und politisch-ethische Orientierung substantiell verknüpfen lassen.
Über zwei miteinander unvereinbare Geschichtsbilder in Wolfsburg, die durch ihre Konkurrenz den Charakter der Stadt entscheidend prägten.
Wie eine Institution zunächst die NS-»Lebensraumpolitik« mit prägte und sich nach dem Krieg neu erfand.
Am Fall der rasant wachsenden Industriestadt Wolfsburg werden die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Transformationsprozesse der bundesdeutschen Nachkriegsdemokratie aufgezeigt.