Französischer Zentralismus und deutscher Föderalismus haben konträre historische Wurzeln. Können sie gemeinsam eine europäische Souveränität formen?
Über die Verbindung religiöser und rassistischer Diskriminierung.
Eine Kartierung der gegenwärtigen Lyrik anhand ihrer Rückgriffe auf ältere Literatur, ihrer Konstruktionen komplexer Zeitenräume und sprachlicher Tiefenschichten.
»Sie alle waren und sind entschlossen, das kulturelle Vermächtnis des deutschsprachigen Judentums zu bewahren, das durch den Holocaust nahezu ausgelöscht wurde.«
Ein Lob schlechter Verlierer: Was Textkulturen der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit über ihre Spielregeln lieber nicht wissen wollen.
Vom fränkischen Königshof zur Handels- und Finanzmetropole: Stationen und Schauplätze der Frankfurter Stadtgeschichte.
Die mittelalterlichen Urkunden der Stadt Rinteln, erstmals in edierter Form.
Weit mehr als ein Orchideenfach: Ein Essay über die neuesten Entwicklungen der Byzantinistik.
Wie alte Objekte im Museum neue Werte bekommen.
Pflanzen, Tiere, Geister, Götter: Über soziale Grenzziehungen und die Kommunikation mit Nicht-Menschen in der Vormoderne.
Das Kloster Riddagshausen prägte durch seine herausragende Stellung als wirtschaftliches und geistliches Zentrum das Land Braunschweig nachhaltig.
Über Stereotype und gelebte Erfahrungen: Was es bedeutet, im 21. Jahrhundert jüdisch zu sein.
»Stadtgeschichten« erzählt Marburgs Geschichte exemplarisch anhand von acht Objekten durch acht Jahrhunderte von 1222 bis 2022.
Ein christlicher Missionar im mittelalterlichen Tunis und seine Auseinandersetzung mit der islamischen Theologie und Philosophie.
Die Urkunden des Klosters Oldenstadt, von der Umwandlung in ein Benediktinerkloster 1133 / 37 bis zu seiner Auflösung 1529 durch die Einführung der Reformation.
Greifbare Geschichte: 30 Objekte erzählen die Geschichte des Schaumburger Landes.
Ein vielstimmiger Nachgang durch die »Göttliche Komödie« des italienischen Dichters Dante Alighieri – und eine Einladung zum Mitlesen.
Die erstmals erzählte Geschichte der Gänsefeder als bedeutendes und symbolträchtiges Schreibwerkzeug.
75 Jahre Niedersachsen und Bremen - eine Rückschau auf die Geschichte der Bundesländer anhand von 75 Erinnerungsorten.
Im August 2020 beging der Osnabrücker Mediävist und Landeshistoriker Thomas Vogtherr seinen 65. Geburtstag. Thomas Vogtherr ist eine der prägenden Forscherpersönlichkeiten der niedersächsischen Landesgeschichte der letzten Jahrzehnte und stand zwischen 2006 und 2016 als Vorsitzender an der Spitze der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen. Seine großen Verdienste waren der Kommission ein willkommener Anlass, ihm zu Ehren eine Festschrift unter dem Titel „Perspektiven der Landesgeschichte“ herauszugeben. Dieser Band sollte im Rahmen einer festlichen Veranstaltung an den Jubilar übergeben werden. Die Corona-Pandemie machte diese Pläne jedoch zunichte. Die vorliegende Broschüre dokumentiert die für das Festkolloquium geplanten Wortbeiträge: eine kurze biographische Würdigung von Thomas Vogtherr, der Festvortrag des Bonner Diplomatikers Theo Kölzer sowie die Erwiderung des Jubilars. Darüber hat ein von Thomas Vogtherr in seiner Eigenschaft als Kommissionsvorsitzender gehaltenen Vortrags zum 60jährigen Jubiläum des Bundeslandes Niedersachsen Aufnahme gefunden, der bislang nicht publiziert war.
Die Chancen und ideologischen Gefahren der Arbeit mit rezentem und altem Genommaterial am Beispiel der Völkerwanderung.
Zum 65. Geburtstag von Thomas Vogtherr erscheint im Auftrag der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen eine umfangreiche Festschrift mit 35 Beiträgen.
Über das Lesen als Akt der weiblichen Selbstbestimmung.
Ein Doppeljubiläum: 925 Jahre Kloster Bursfelde und 40 Jahre Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde.