Der Briefwechsel zwischen Kurt Hiller und Hans Giese führt vor Augen, woran der Neuanfang der deutschen Homosexuellenbewegung um 1950 scheiterte.
Tagebuch aus dem Getto: Eines der eindrucksvollsten Zeugnisse jiddisch schreibender Autoren aus dem Holocaust.
Über die formative Kraft der bürgerlichen Geschlechterdichotomie im Verständnis der Wissenschaft des 18. und 19. Jahrhunderts.
Eine grundlegende Neubewertung der letzten Phase der nationalsozialistischen Konzentrationslager.
Ein Essay über die politische Wirksamkeit von Bildern und über die gesellschaftliche Imagination im Zeitalter Giottos und Dantes.
Die Rolle des Westens in einer der zentralen Krisen der europäischen Nachkriegsgeschichte.
Aktualisierte und erweiterte Neuauflage: Das Standardwerk zur Geschichte des KZ Mittelbau-Dora.
Über moralische Deutungskämpfe in den Kinosälen der Weimarer Republik.
Lüneburger Rittergüter von Abbensen bis Wrestedt - 600 Jahre niedersächsische Adelsgeschichte im Bild.
Die Pluralisierung des Tagebuchschreibens im 20. Jahrhundert und die Bedeutung des Tagebuchs als historische Quelle.
Die BBC-Radiosendungen des Nobelpreisträgers als Zeugnis seines politischen Engagements aus dem Exil.
Das zentrale Plädoyer zur Emanzipation der europäischen Juden im 18. Jahrhundert.
Die 1890 als Bauunternehmen gegründete Firmengruppe Gundlach, die heute Immobilien entwickelt, vermietet, verkauft und verwaltet, war in den 125 Jahren ihres Bestehens ein engagierter Partner der Stadt.
Das Konzept der Politischen Autorschaft unter sich wandelnden Bedingungen in der Gegenwart.
Der Band thematisiert anlässlich des 25. Todestages von Detlev Peukert und in Erinnerung an ihn und seine Werke Perspektiven der aktuellen NS-Forschung.
Kurt Hiller - Der Prototyp des Linksintellektuellen wandelt sich vom Feind zum Unterstützer der Demokratie.
Eine beispiellose Karriere im 19. Jahrhundert: Das bewegte Leben des deutsch-amerikanischen Politikers Carl Schurz.
Der in Hamburg geborene Nathan Ben-Brith legt Zeugnis ab von seinem Weg durch die Vernichtungsstätten der Nationalsozialisten.
Der Erste Weltkrieg hat das 20. Jahrhundert nachhaltig geformt und geprägt - und dabei auch den geografischen Raum, den wir heute als den Nahen Osten kennen, hervorgebracht.
Traumzustände - Quelle von Produktivität oder Hinweis auf dunkle Triebkräfte?
Formen, Bedingungen und Bedeutungen von Jugenddarstellungen im westdeutschen und britischen Hörfunk in der frühen Nachkriegszeit.
Tagebücher und Briefe von Tätern, Opfern und »Bystandern« des NS-Regimes als Quellen, die individualbiographisch entschlüsselt werden müssen.
Rüdiger Ahrens stellt die bündische Jugend erstmals umfassend dar und bietet so einen neuen Blick auf ihre politische Ausrichtung.
Vielerseits wird die Krise des Multikulturalismus beschworen. Zugleich haben Ethnizität und kulturelle Differenz global Konjunktur in Gesellschaft und Politik. Zwiespältig ist hierbei die Rolle der Medien: einerseits ist die Verfügungsmacht über mediale Inhalte ungleich verteilt, wodurch ethnische Grenzziehungen in der Gesellschaft verfestigt werden; andererseits bieten Medien immer häufiger auch jenen Gruppen eine Plattform, die zuvor vom kulturellen und politischen Leben ausgeschlossen waren. Sebastian Thies geht der Frage nach, welche Perspektiven sich vor dem Hintergrund des Medienwandels für die Ethnisierung des Politischen ergeben.