Wallstein Verlag


Internationale Solidarität


Globales Engagement in der Bundesrepublik und der DDR

Herausgegeben von Frank Bösch, Caroline Moine und Stefanie Senger

Reihe: Geschichte der Gegenwart; Bd. 18


Ziele und Praktiken der internationalen Solidarität in Ost- und Westdeutschland im Kalten Krieg.


Seit den späten 1960er Jahren entstanden in vielen westlichen Ländern zivilgesellschaftliche Initiativen, die Teile der »Dritten Welt« unterstützten. Auch in der Bundesrepublik engagierten sich zahlreiche Solidaritätsgruppen für politisch Verfolgte in lateinamerikanischen Diktaturen, gegen die rassistische Ordnung in Südafrika oder für den Aufbau sozialistischer Reformprojekte in Nicaragua. In der DDR entstand dagegen eine staatlich initiierte internationale Solidarität. Sie leistete ebenfalls Hilfe vor Ort und basierte auf einer massenhaften Unterstützung. Mitunter entstanden auch hier unabhängige Aktionen.
In diesem Buch untersucht eine internationale Autorengruppe die Ziele und Praktiken der internationalen Solidarität in Ost- und Westdeutschland zur Zeit des Systemkonflikts. Die Solidarität fassen sie als grenzübergreifende Praxis im Kalten Krieg und betrachten besonders Lateinamerika und das südliche Afrika. Deutlich werden dabei vielfältige transnationale Kooperationen, die über den Menschenrechtsdiskurs hinaus reichten. Ebenso werden die Grenzen vieler Initiativen erkennbar, deren Scheitern und die damit verbundene Enttäuschung.
Frank Bösch

Frank Bösch ist Professor für Europäische Geschichte des 20.Jahrhunderts an der Universität Potsdam und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung.

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Caroline Moine

Caroline Moine ist Assistenzprofessorin an der Universität Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines und Vize-Direktorin des Centre d«histoire culturelle des sociétés contemporaines.

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Stefanie Senger

Stefanie Senger ist Doktorandin am Zentrum für Zeithistorische Forschung und schließt eine Studie zur deutsch-deutschen Solidarität mit Nicaragua ab.

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