Seite drucken
Staats-Gewalt: Ausnahmezustand und Sicherheitsregimes

Staats-Gewalt: Ausnahmezustand und Sicherheitsregimes

Historische Perspektiven

Hg. von Alf Lüdtke und Michael Wildt
Reihe: Göttinger Gespräche zur Geschichtswissenschaft
Band 27

€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)

352 S., 11, z.T. farb., Abb., brosch.
Format: 12,5 x 21 cm
ISBN 978-3-8353-0238-9

Inhalt

Ein historisch genauer Blick auf die Institutionen »Staat« und »Ausnahmezustand«, der ihre Grenzen zeigt.

Inhalt:
Achim Landwehr: »Gute Policey«. Zur Permanenz der Ausnahme
Michaela Hohkamp: Sicherheit oder Drohgebärde? Herrschaftliche Gewalten und lokale Staatlichkeit - Beispiele aus dem 18. Jahrhundert
Jane Burbank: Securing Peasant Society: Constables and Courts in Rural Russia, 1905-1917
Stefan Plaggenborg: Staatlichkeit als Gewaltroutine. Sowjetische Geschichte und das Problem des Ausnahmezustands
Andreas Eckert: Vom Segen der (Staats-)Gewalt? Staat, Verwaltung und koloniale Herrschaftspraxis in Afrika
Kathleen Canning: »Sexual Crisis«, the Writing of Citizenship, and the State of Emergency in Germany, 1917-1920
Michael Wildt: Gewalt als Partizipation. Der Nationalsozialismus als Ermächtigungsregime
Alf Lüdtke: 17. Juni 1953 - Ausnahmezustand in Erfurt. Besatzungsregime und regulierte Eigenstaatlichkeit »vor Ort«
William Scheuerman: Präsidialdemokratie und Ausnahmezustand in den USA nach dem 11. September
Gadi Algazi: Sperrzonen und Grenzfälle. Beobachtungen zu Herrschaft und Gewalt im Kolonialen Kontext zwischen Israel und Palästina

Link: Max-Planck-Institut für Geschichte, Göttingen