Ein gesprochenes Buch zwischen Stimme und Ohr, in dem 100 Gedichte versammelt sind, eigene und fremde, die längst zu eigenen geworden sind. Eine Anthologie von Lieblingsgedichten.
Ein gedrucktes Gedicht ist längst nicht alles. Es zeigt nur die eine Seite der Poesie, deren Ursprung und Überlieferung mündlich sind, im Singsang und in magischen Sprüchen von Schamanen und Zauberern. Poesie ist ihr lautlicher Vollzug. Ein gedrucktes Gedicht ist nur eine Partitur, ein schwacher visueller Ersatz für das, was erst in der zur Schwingung gebrachten Luft zur Vollendung gelangen kann.
Dieses ›gesprochene Buch‹ oder ›Ohrenbuch‹ umfasst 100 Gedichte, eigene und fremde – allesamt eingelesen vom Autor und über einen Download-Code abrufbar. Es bietet einen Überblick über Ralph Dutlis lyrisches Schaffen und seine vielfältigen Übertragungen von Gedichten aus der Antike über die Troubadours des französischen Mittelalters und die Renaissance bis zu den Heroen der modernen Poesie, mit glanzvollen Fundstücken von Catull bis Dante, Villon, Louise Labé und John Donne und weiter bis Rimbaud, Apollinaire, Chlebnikow, García Lorca und Brodsky – Gedichte aus sieben Sprachen und zweitausend Jahren.
»Die Übertragung von Lyrik ist für mich eine hochgradig erotische Angelegenheit – ein Wunsch und ein Weg, sich dem Fremden auszusetzen und es anzunehmen, durch das Fremde hindurch ins Eigene zu gelangen, das einem dann getrost fremd werden kann.«
Ein gedrucktes Gedicht ist längst nicht alles. Es zeigt nur die eine Seite der Poesie, deren Ursprung und Überlieferung mündlich sind, im Singsang und in magischen Sprüchen von Schamanen und Zauberern. Poesie ist ihr lautlicher Vollzug. Ein gedrucktes Gedicht ist nur eine Partitur, ein schwacher visueller Ersatz für das, was erst in der zur Schwingung gebrachten Luft zur Vollendung gelangen kann.
Dieses ›gesprochene Buch‹ oder ›Ohrenbuch‹ umfasst 100 Gedichte, eigene und fremde – allesamt eingelesen vom Autor und über einen Download-Code abrufbar. Es bietet einen Überblick über Ralph Dutlis lyrisches Schaffen und seine vielfältigen Übertragungen von Gedichten aus der Antike über die Troubadours des französischen Mittelalters und die Renaissance bis zu den Heroen der modernen Poesie, mit glanzvollen Fundstücken von Catull bis Dante, Villon, Louise Labé und John Donne und weiter bis Rimbaud, Apollinaire, Chlebnikow, García Lorca und Brodsky – Gedichte aus sieben Sprachen und zweitausend Jahren.
»Die Übertragung von Lyrik ist für mich eine hochgradig erotische Angelegenheit – ein Wunsch und ein Weg, sich dem Fremden auszusetzen und es anzunehmen, durch das Fremde hindurch ins Eigene zu gelangen, das einem dann getrost fremd werden kann.«
Ralph Dutli
Ralph Dutli, geb. 1954 in Schaffhausen (Schweiz), studierte Romanistik und Russistik in Zürich und Paris (Sorbonne), lebt seit 1994 in Heidelberg. Er ist Romanautor, Lyriker, Essayist, Biograph, Übersetzer und Herausgeber. Im Wallstein Verlag erschienen …
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