Wallstein Verlag



Zweierlei Holocaust


Der Holocaust in den politischen Kulturen Israels und Deutschlands


Unzweifelhaft hat der Holocaust das kollektive Bewußtsein der westlichen Welt - »nach Auschwitz« - nachhaltig geprägt, in ganz besonderem Maß die Öffentlichkeit in Israel und Deutschland.


Der israelische Historiker Moshe Zuckermann befaßt sich mit dem Einfluß des Holocaust auf die politischen Kulturen beider Länder. Die dabei zutage tretenden Dimensionen einer unter verschiedenen Vorzeichen betriebenen Instrumentalisierung und Fetischisierung des Holocaust unterzieht er einer ideologiekritischen Betrachtung.
Der Titel »Zweierlei Holocaust« verweist zum einen auf die unterschiedlichen Bedeutungsfunktionen, die das geschichtliche Ereignis in den politischen Kulturen Israel und Deutschland erfüllt. Zum anderen bezieht er sich auf die in beiden Ländern nachweisbare Diskrepanz zwischen dem Wesen des Holocaust und seiner kulturindustriell verformten Rezeption.

Irrtümliche Ladenpreisaufhebung zum 21.2.2013. Es gilt weiterhin der angegebene gebundene Ladenpreis.
Leseprobe

Moshe Zuckermann

Moshe Zuckermann, geb. 1949, ist Professor am Cohn Institute for the History and Philosophy of the Sciences and Ideas der Universität Tel Aviv. 2000-2005 leitete er zudem das Minerva Institut für deutsche Geschichte in Tel Aviv. Schwerpunkte seiner zahlreichen ...

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