Sebastian Mönnich
Vom Fürsten verlassen
Der Residenzverlust in Klein- und Mittelstädten des 18. Jahrhunderts am Beispiel von Barby, Durlach und Wolfenbüttel
Reihe: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen; Bd. 336Der Hof zieht aus, die Stadt legt los: Der Vergleich dreier Städte zeigt anhand von Pietismus, Keramik und Gemüse, warum ein Residenzverlust mehr Chancen schuf, als die Forschung bisher sehen wollte.
Der Fürst geht und die ehemalige Residenzstadt steht vor der Frage, was von ihr übrig bleibt. Für Barby, Durlach und Wolfenbüttel bedeutete der Verlust des Hofes im 18. Jahrhundert keinen Abstieg, sondern einen Neuanfang. Dieses Buch erzählt, wie sich drei Städte neu erfanden, als Macht, Glanz und höfisches Leben verschwanden: In Barby wurde das Schloss zum internationalen Zentrum der Herrnhuter Mission, in Durlach legten leerstehende Wirtschaftsgebäude den Grundstein für eine florierende Fayencemanufaktur, und Wolfenbüttel entwickelte sich zum norddeutschen Zentrum der Erwerbsgärtnerei. Drei Städte, drei Wege, eine Gemeinsamkeit: Der Residenzverlust setzte nachhaltige städtische Veränderungen in Gang. Mit vergleichendem Zugriff verbindet das Buch Stadt-, Hof- und Wirtschaftsgeschichte, stärkt die Lokalgeschichte und bricht mit dem Niedergangsnarrativ, das residenzverlustige Städte gemeinhin umgibt. Statt provinzieller Bedeutungslosigkeit rücken Transformationsprozesse, Umnutzungen und neue überregionale Funktionen in den Fokus.
Ein Buch für historisch Forschende, Museen, Archive und die vergleichende Regionalgeschichte – und für alle, die wissen wollen, wie Städte erblühten, nachdem sie vom Fürsten verlassen wurden.
Der Fürst geht und die ehemalige Residenzstadt steht vor der Frage, was von ihr übrig bleibt. Für Barby, Durlach und Wolfenbüttel bedeutete der Verlust des Hofes im 18. Jahrhundert keinen Abstieg, sondern einen Neuanfang. Dieses Buch erzählt, wie sich drei Städte neu erfanden, als Macht, Glanz und höfisches Leben verschwanden: In Barby wurde das Schloss zum internationalen Zentrum der Herrnhuter Mission, in Durlach legten leerstehende Wirtschaftsgebäude den Grundstein für eine florierende Fayencemanufaktur, und Wolfenbüttel entwickelte sich zum norddeutschen Zentrum der Erwerbsgärtnerei. Drei Städte, drei Wege, eine Gemeinsamkeit: Der Residenzverlust setzte nachhaltige städtische Veränderungen in Gang. Mit vergleichendem Zugriff verbindet das Buch Stadt-, Hof- und Wirtschaftsgeschichte, stärkt die Lokalgeschichte und bricht mit dem Niedergangsnarrativ, das residenzverlustige Städte gemeinhin umgibt. Statt provinzieller Bedeutungslosigkeit rücken Transformationsprozesse, Umnutzungen und neue überregionale Funktionen in den Fokus.
Ein Buch für historisch Forschende, Museen, Archive und die vergleichende Regionalgeschichte – und für alle, die wissen wollen, wie Städte erblühten, nachdem sie vom Fürsten verlassen wurden.
Sebastian Mönnich
Sebastian Mönnich, geb. 1990, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der TU Braunschweig. Seine Forschung zu Regional- und Stadtgeschichte, Kleinterritorien und dem vermeintlich Provinziellen korrespondiert nicht nur mit …
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