Wallstein Verlag


Der Buddha in der deutschen Dichtung


Zur Rezeption des Buddhismus in der frühen Moderne

Herausgegeben von Heinrich Detering, Maren Ermisch und Pornsan Watanangura

Reihe: Manhattan Manuscripts; Bd. 11


Rezeption und Transformation des Buddhismus in der deutschen und skandinavischen Literatur der Frühen Moderne - von Wagner bis zu Hermann Hesse und Bertolt Brecht.


In der deutschen Literatur gehört die eigenwillige Adaptation und Transformation des Buddhismus zu den wesentlichen Horizonterweiterungen der Frühen Moderne. Seit Schopenhauers Willensphilosophie und seit Pionierarbeiten der deutschen Buddhismuskunde wird die Berufung auf Bilderwelten und Denkfiguren buddhistischer Traditionen zu einem produktiven Teil literarischer und philosophischer Diskurse. Im Bereich der »Hochliteratur« reicht das Spektrum der Adaptationsformen von Wagners Musikdramen bis zu Strindbergs Aufnahme buddhistischer Elemente in seine Schauspiele, vom buddhistischen Legendenroman »Der Pilger Kamanita« des dänisch-deutschen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Karl Gjellerup bis zu Hermann Hesses »Siddhartha«, Rilkes Buddha-Gedichten, Brechts »Gleichnis des Buddha vom brennenden Haus«, bis zu Thomas Manns frühen Erzählungen und seiner späten Legendenparodie »Die vertauschten Köpfe«.
Literaturwissenschaftler, Religionshistoriker und Philosophen aus Asien, Europa und den USA stellen vor dem Hintergrund unterschiedlicher religiöser, kultureller und wissenschaftlicher Traditionen die Ergebnisse des internationalen Forschungsvorhabens »Buddhism in World Language and Literature« vor.
Pornsan Watanangura

Pornsan Watanangura, geb. 1950, em. Professorin für Neuere deutsche Literatur und Angewandte Linguistik an der Chulalongkorn University/Bangkok. Sie leitete das Projekt der Übersetzung von Thomas Manns frühen Erzählungen ins Thai und publizierte zur deutschen ...

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Heinrich Detering

Heinrich Detering, geb. 1959, ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Göttingen. Veröffentlichungen u. a.: Untertauchen (2019); Goethe und die chinesischen Fräulein (mit Yuan Tan, 2018); ...

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Maren Ermisch

Maren Ermisch, geb. 1976, studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Kiel. Sie war von 2003 bis 2009 Mitarbeiterin im Buddenbrookhaus in Lübeck und ist seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Thomas-Mann- und der Theodor-Fontane-Arbeitsstelle ...

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