Wallstein Verlag



Verleger machen Geschichte


Buchhandel und Historiker seit 1945 im deutsch-britischen Vergleich

Reihe: Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; Bd. 22


Der Einfluss von Verlegern auf die Wissensproduktion: die Geschichtswissenschaft als Beispiel.


Was machen eigentlich die Verleger wissenschaftlicher Literatur? Obwohl die Geschichte der Geschichtswissenschaft boomt, bleibt der Anteil von Verlegern und Lektoren am Zustandekommen der Bücher unsichtbar. Dabei sorgen Verlage nicht nur für die Publikation von Büchern und Buchreihen, ihre »richtige« Platzierung und Wahrnehmung, sondern auch dafür, dass manche Arbeiten gar nicht erst veröffentlicht werden. Als Torwächter der Wissenschaft sortieren sie das Wissen und haben eine Schlüsselrolle bei der Verteilung von Reputation. Häufig regen sie Autoren überhaupt erst an, bestimmte Werke zu schreiben.
Der Beitrag von Wissenschaftsverlegern zum Wiederaufbau der deutschen Geschichtswissenschaft nach 1945 ist bislang nicht untersucht worden. Olaf Blaschke bringt hier erstmals Historiographiegeschichte mit der Geschichte des deutschen Buchmarkts zusammen und zeigt, wie die »gatekeeper« mittelbar Ordnungsstrukturen für das Feld der Historiker bereitstellten. Der vergleichende Blick nach Großbritannien erhellt die Besonderheiten der Schul- und Positionskämpfe im Feld der westdeutschen Historiker.


Der Holocaust und die westdeutschen Historiker
Nicolas Berg

€46,00

Francos Moderne
Anna Catharina Hofmann

€42,00

Welt ohne Krankheit
Thomas Zimmer

€42,00

Kein kleines Land
Christiane Abele

€34,90

Doppelter Boden
Arvid Schors

€46,00

Bündische Jugend
Rüdiger Ahrens

€46,00

Paul Reusch und die Gutehoffnungshütte
Christian Marx

€74,00

Die Migrationsregime Belgiens und der Bundesrepublik seit dem Zweiten Weltkrieg
Jenny Pleinen

€42,00

»Arbeitsschlacht«
Detlev Humann

€49,90

»Keine Jugendfreigabe!«
Jürgen Kniep

€42,00

Grenzen der Anstalt
Cornelia Brink

€46,00
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