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Die Nachreife der festgelegten Wörter

Die Nachreife der festgelegten Wörter

Übersetzungen im Wandel der Zeiten

Zusammengestellt von Ulrich Faure
Reihe: die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik (hg. von Jürgen Krätzer)
Band 273, 64. Jahrgang

€ 14,00 (D) | € 14,40 (A)

174 S., 14 Abb., brosch.
Format: 15,5 x 23,5
ISBN 978-3-8353-3281-2

Inhalt

Gefühlt alle zehn Jahre macht eine neue Cervantes-Ausgabe Furor. Wie oft Shakespeare-Sonette neu übersetzt wurden, lässt sich kaum noch beziffern: Da stellt sich automatisch die Frage nach dem Sinn. Sind »alte« Übersetzungen tatsächlich überholt und schlecht und »neue« automatisch besser - oder dienen Neuübersetzungen nicht oft auch nur dazu, einem literarischen Werk ein neues Etikett aufzukleben, das eher dem Marketing nützt, als dass es inhaltlichen Erfordernissen geschuldet ist?
Dieser Frage gehen Henning Ahrens, Gerd Busse, Brigitte Döbert, Ulrich Faure,
Sebastian Guggolz, Alban Nikolai Herbst, Barbara Köhler, Kurt Kreiler, Wolfgang Schiffer u.a. in ihren Beiträgen nach.

Pressestimmen

»ein kleiner Baustein (...) zu jener europäischen Übersetzungsgeschichte, ohne die unser Kontinent nicht wäre, was er ist«
(Till Kinzel, Informationsmittel (IFB) 27 (2019) 1(13))