Wallstein Verlag

Wolfgang Matz


Wolfgang Matz, geb. 1955, lebte von 1987 bis 1995 in Poitiers (Frankreich), wo er am Institut für deutsche Sprache und Literatur lehrte und als Literaturübersetzer tätig war; von 1995 bis 2020 arbeitete er als Verlagslektor in München. Als Übersetzer französischer Prosa und Lyrik wurde er mit dem Paul Celan- und dem Petrarca-Preis ausgezeichnet.
Veröffentlichungen u. a.: 1857. Flaubert, Baudelaire, Stifter: Die Entdeckung der modernen Literatur (2021); Frankreich gegen Frankreich. Die Schriftsteller zwischen Literatur und Ideologie (2017); Adalbert Stifter oder Diese fürchterliche Wendung der Dinge (2016); Die Kunst des Ehebruchs. Emma, Anna, Effi und ihre Männer (2014); Eine Kugel im Leibe. Walter Benjamin und Rudolf Borchardt: Judentum und deutsche Poesie (2011).


Wolfgang Matz erhält den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2024

Wir gratulieren unserem Autor! Der vom Börsenblatt gemeinsam mit der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins vergebene Preis wird am 21. März um 14 Uhr auf der Leipziger Buchmesse verliehen.

Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2024 geht an den Kritiker, Literaturwissenschaftler, Autor, Übersetzer und Lektor Wolfgang Matz. Die Jury würdigt damit seine gut begründeten, elegant und unterhaltsam geschriebenen Rezensionen.

Aus der Jurybegründung: »Die Buchkritiken von Wolfgang Matz verbinden profundes Wissen mit einem luziden, eleganten Stil und unterhaltsamem Ton. Sie sind außerordentlich gut begründet und bauen mit dramaturgischem Geschick Erwartungshaltungen bei den Lesenden auf, die mit Witz und Ironie konterkariert werden und souverän Stärken und Schwächen in den Blick nehmen. Mit Wolfgang Matz, der selbst auf ein umfangreiches literarisches, essayistisches Werk zurückblickt, kann man Werke entdecken, die entweder unbekannt oder verkannt sind, und deren mitunter verborgene Meisterschaft sich erst unter dem Blick des Rezensenten erschließt.«

Bei Wallstein erschien von Wolfgang Matz zuletzt »Rudolf Borchardt. Der verlorene Posten«.

Weitere Infos: https://www.boersenblatt.net/news/wolfgang-matz-erhaelt-alfred-kerr-preis-fuer-literaturkritik-2024-320635

Bücher:

Rudolf Borchardt
Rudolf Borchardt
Der verlorene Posten

ISBN 978-3-8353-5449-4
€ 32,00 (D) | € 32,90 (A)

Vom Glück des poetischen Lebens
Vom Glück des poetischen Lebens
Erinnerung an André du Bouchet, Yves Bonnefoy und Philippe Jaccottet ...

ISBN 978-3-8353-5155-4
€ 12,90 (D) | € 13,30 (A)

Clarté Notre-Dame
Clarté Notre-Dame
Gedichte und Prosa

ISBN 978-3-8353-5090-8
€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)

1857
1857
Flaubert, Baudelaire, Stifter: Die Entdeckung der modernen Literatur ...

ISBN 978-3-8353-3867-8
€ 32,00 (D) | € 32,90 (A)

Gedanken unter den Wolken
Gedanken unter den Wolken
Gedichte

ISBN 978-3-8353-3260-7
€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)

Frankreich gegen Frankreich
Frankreich gegen Frankreich
Die Schriftsteller zwischen Literatur und Ideologie

ISBN 978-3-8353-3078-8
€ 22,00 (D) | € 22,70 (A)

Adalbert Stifter oder Diese fürchterliche Wendung der Dinge
Adalbert Stifter oder Diese fürchterliche Wendung der Dinge
Biographie

ISBN 978-3-8353-1799-4
€ 29,90 (D) | € 30,80 (A)

Die Kunst des Ehebruchs
Die Kunst des Ehebruchs
Emma, Anna, Effi und ihre Männer

ISBN 978-3-8353-1459-7
€ 24,90 (D) | € 25,60 (A)

Eine Kugel im Leibe
Eine Kugel im Leibe
Walter Benjamin und Rudolf Borchardt: Judentum und deutsche Poesie

ISBN 978-3-8353-0946-3
€ 19,90 (D) | € 20,50 (A)


Veranstaltungen:

München
26. Juni 2024
Wir sind nicht, was wir sind
Der Dichter Rudolf Borchardt
Ein Abend mit Wolfgang Matz
und Hanns Zischler
Borchardt und die Deutschen, das ist keine glückliche Geschichte. Öffentliches Aufsehen weckt der sonst eher wenig gelesene Autor seit Jahren immer dann, wenn es um seine skandalisierbaren Seiten geht: Die phantasievolle Stilisierung des eigenen Lebenslaufs, die Publikation der Aufzeichnung Stefan George betreffend, des Weltpuff Berlin bewirkten kurzfristige Neugier, die dann rasch wieder verebbte. Und doch gab es immer auch Leser, die wussten, wer dieser Rudolf Borchardt war: einer der großen Lyriker des zwanzigsten Jahrhundert. Theodor W. Adorno schrieb, „er hat Zeilen geschrieben, wie sonst nur Musik Stellen kennt, solche, die klingen, als wären sie immer schon dagewesen.“ Hanns Zischler und Wolfgang Matz erinnern in Lesung und Gespräch an diesen immer neu zu entdeckenden berühmtesten Unbekannten der deutschen Literatur. Hanns Zischler, geboren 1947 in Nürnberg, ist Schauspieler, Autor und Verleger. Im Lyrik Kabinett war er bereits mehrfach zu hören – mit Texten von Adelbert von Chamisso, Leonid Aronson, Borchardts „Jamben“ etc. Wolfgang Matz, geboren 1955 in Berlin, Autor und Übersetzer, publizierte 2023 im Wallstein Verlag Rudolf Borchardt. Der verlorene Posten.
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