Wallstein Verlag



Im Spiegel der Geschichte


Die Leipziger Schule der Malerei

Herausgegeben von Matthias Bormuth, Richard Hüttel und Michael Triegel


In Essay und Gespräch gibt der Kunstkritiker Eduard Beaucamp Auskunft über das Panorama der »Leipziger Schule« um und nach Werner Tübke.


Als Kunstkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entdeckte Eduard Beaucamp die »Leipziger Schule« der Malerei um Werner Tübke, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer. Seine Würdigungen entlarvten über Jahrzehnte die westlichen Vorurteile gegenüber den »Staatskünstlern«, während man kein Sensorium für die expressive und sublime Kraft ihres künstlerischen Schaffens habe. Wie wenige legte Beaucamp zugleich das Dilemma der westlichen Avantgarde frei, die sich in abstrakten Konzepten, Theorien und Utopien feierte und zuletzt in Marktgängigkeit verlor. Die individualistische Manier der »Leipziger Schule« findet für ihn heute in Neo Rauch und Michael Triegel ganz unterschiedliche, überzeugende Fortsetzungen.
Einige Briefe geben Auskunft über Beaucamps besondere Beziehung zu Werner Tübke. Ein Gespräch erhellt die intellektuelle Biographie des Kunstkritikers, die sich mit Namen wie Hans Sedlmayr, Romano Guardini, Rudolf Alexander Schröder, Benno von Wiese und Joseph Beuys verbindet.
Das Geleitwort skizziert aus Leipziger Perspektive den Kunstkritiker persönlich, während das Nachwort Beaucamps Kritik der westlichen Avantgarde polemisch aufgreift.
Eduard Beaucamp

Eduard Beaucamp, geb. 1937, ist Kunstkritiker und Publizist. Von 1966 bis zu seiner Pensionierung leitete er das Kunstressort im Feuilleton der FAZ. Veröffentlichungen u. a.: Werner Tübke. Meisterblätter (2004) sowie Werner Tübke: Arbeiterklasse und Intelligenz. ...

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Michael Triegel

Michael Triegel, geb. 1968, Maler, Studium an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst; mit Neo Rauch führender Vertreter der jungen Leipziger Schule. Zuletzt erschienen: Illustration von Luthers Tischreden (2016); Die Fenster von Michael Triegel ...

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Richard Hüttel

Richard Hüttel, geb. 1949, Kunsthistoriker, ehemaliger Leiter der Sammlungen des Museums der bildenden Künste in Leipzig. Zahlreiche Ausstellungskataloge, zuletzt Werner Tübke und Michael Triegel. Zwei Meister aus Leipzig (2014).

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Matthias Bormuth

Matthias Bormuth, geb. 1963, Professor für Vergleichende Ideengeschichte an der Universität Oldenburg. Veröffentlichungen u.a.: Editionen zu Hannah Arendt, Erich Auerbach, Karl Jaspers und Max Weber. Zuletzt: Werdegänge. Ideengeschichte in Gesprächen ...

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