Wallstein Verlag



Grenadierstraße


Roman

Herausgegeben von Anne-Christin Saß. Mit einem Nachwort von Mikhail Krutikov. Aus dem Jiddischen von Alina Bothe

Reihe: Charlottengrad und Scheunenviertel; Bd. 4


Ein zeitgenössischer Großstadtroman über das Berlin der frühen 1920er Jahre: Eine Geschichte voller Begegnungen zwischen Ost und West, erstmals aus dem Jiddischen übersetzt.


Bahnhof Alexanderplatz: Ein bedeutender Rebbe aus Osteuropa trifft ein und wird von Hunderten Chassidim aus der Berliner Grenadierstraße begeistert empfangen. Der Protagonist, der deutsche Jude Johann Ketner, beobachtet diese Szene zufällig. Als Sohn eines wohlhabenden liberalen Bankiers ist Ketners Lebenswelt von Begegnungen unterschiedlichster Art geprägt: deutsche Burschenschaftler, jüdische Medizinstudenten aus Russland, Zionisten und Sozialisten, liberale und konservative deutsche Juden kreuzen seinen Weg ebenso wie orthodoxe Juden aus Osteuropa. Die Grenadierstraße, sinnbildlich für den Ort der Begegnungen zwischen Ost und West, ist mehrfach Schauplatz seines Lebenswegs, bis er letztlich dem Rebben folgt. Auf diesem Weg wird mehrfach die Perspektive des »Fremden« gebrochen, und so entfaltet sich in diesem Adolenszenzroman ein differenziertes Panorama jüdischen Lebens in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
Fischl Schneersohn

Fischl Schneersohn (1887-1958) war Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen, Erzählungen und Romane. Er wurde in Kamenets Podolskij (heute in der Ukraine) geboren, erhielt mit 16 Jahren die Rabbinerautorisation und studierte zwischen 1908 ...

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