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Wie kommt der Krieg ins Kind Susanne Fritz

Wie kommt der Krieg ins Kind


€ 20,00 (D) | € 20,60 (A)

268 S., geb., Schutzumschlag
Format: 12 x 20
ISBN 978-3-8353-3244-7

Inhalt

Ein sehr persönliches Buch über das Schicksal der Mutter und der eigenen Familie. Spurensuche, deutsch-polnische Geschichtsschreibung und Erzählung in einem.

Vierzehn Jahre alt ist die Mutter, als sie 1945 verhaftet und für Jahre ins polnische Arbeitslager Potulice gebracht wird. Der Grund: Sie hatte mit neun ein Formular unterschrieben, das sie in einem von Hitler überfallenen Gebiet als Deutsche auswies.
Susanne Fritz erzählt ergreifend und ohne jede vorschnelle Schuldzuweisung von dem Schicksal ihrer Mutter und der ganzen Familie über mehrere Generationen. Sie fragt nach Menschlichkeit und Verrat, nach Identität und Sprache und zieht immer wieder historische Dokumente zu Rate. So leuchtet sie nicht nur die eigene Familiengeschichte aus, sondern das deutsch-polnische Verhältnis über zwei Weltkriege hinweg mit all den historischen Umwälzungen und ihren Auswirkungen auf jeden Einzelnen.
Susanne Fritz führt ein tief lotendes Gespräch mit der Vergangenheit, sie tut es, weil sie die verborgenen Auswirkungen auf ihr eigenes Dasein verstehen will.

Pressestimmen

»ein sehr persönliches Buch, gleichwohl ein ungemein lehrreiches und politisch brisantes«
(Melanie Weidemüller, Deutschlandfunk Büchermarkt, 12.04.2018)

»klug und atmosphärisch dicht«
(Shelly Kupferberg, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 21.04.2018)

»eine literarisch hoch interessante, sehr persönliche Auseinandersetzung mit Zeit- und Familiengeschichte«
(Tilla Fuchs, Saarländischer Rundfunk, 20.03.2018)

»sorgfältig, einfühlsam und – mit Schuldgefühlen«
(Eva Pfister, Lesart, 1/18)

»großartig, klug, schlicht ergreifend und unbedingt lesenswert!«
(Oliver Fründt, buechergilde-frankfurt.de, März 2018)

Leseprobe

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