
© Arne Reimer
Ulf Erdmann Ziegler
Ulf Erdmann Ziegler, Jahrgang 1959, studierte zunächst Fotografie in Dortmund, später Literatur und Psychologie in Berlin. In seinen literarischen Büchern treffen sich das Beobachtete und das Empfundene. Im ersten Roman, »Hamburger Hochbahn«, wurde das Metier der Architektur ausgeleuchtet, in »Nichts Weißes« die Typographie, in »Und jetzt du, Orlando!« das Kino. »Nichts Weißes« stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. »Es gibt kein Zurück« (2025) fragt mit seiner Hauptfigur, einem bekannten Radioessayisten, der am Ende seines Berufsweg steht, nach den gesellschaftlichen Wandlungen, die er durchlebt hat. Für seine ersten beiden Bücher bei Wallstein bekam er den Hebbelpreis. Neben der Literatur schreibt Ziegler Essays, Kunstkritik und gelegentlich Nachrufe für die taz, den Deutschlandfunk und Monopol. »Mann ohne Kind« ist sein sechster Roman.


