Wallstein Verlag



Anatomie eines Bestsellers


Johann August Unzers Wochenschrift »Der Arzt« (1759-1764)

Reihe: Das achtzehnte Jahrhundert - Supplementa; Bd. 8


»Das achtzehnte Jahrhundert« wurde 1977 als Mitteilungsblatt der »Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des achtzehnten Jahrhunderts« (DGEJ 18. J) gegründet und erscheint seit 1987 als wissenschaftliche Zeitschrift.


Die Zeitschrift erscheint halbjährlich und ist im Aufsatzteil im Wechsel aktuellen Themen gewidmet oder frei konzipiert. Im Rezensionsteil legt sie Wert auf aktuelle Besprechungen zu einem weit gefächerten Spektrum von thematisch repräsentativen und methodologisch aufschlussreichen Fachpublikationen. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der DGEJ enthält sie Beiträge aus allen Fachrichtungen.

Mit seiner Zeitschrift »Der Arzt« setzte Johann August Unzer dem Aufklärungsjournalismus in Deutschland ein Glanzlicht auf. Der Erfolg der Wochenschrift war ohne Beispiel. Ein weitgehend Unbekannter, der in Altona praktizierende Mediziner und Journalautor Johann August Unzer (1727-1799) alias »Der Arzt« wurde über Nacht zu dem Arzt seiner Zeit. Er war in Deutschland, später auch in einigen Teilen Europas die wohl am häufigsten konsultierte Autorität in Gesundheitsfragen. Zugleich hielten ihn viele Zeitgenossen für einen der bedeutendsten Satiriker deutscher Sprache. »Der treffliche, in unsern Zeiten zu wenig erwähnte Unzer« (Jean Paul) erfährt durch die erste eingehende Untersuchung seines Meisterwerks eine seit langem fällige Würdigung. Am 2. April 1999 jährt sich Unzers Todedstag zum 200. Mal.
Matthias Reiber

Matthias Reiber, geb. 1961 in Stuttgart, studierte Medizin in Essen, Göttingen, Tübingen, Heidelberg und Zürich. Er arbeitet heute als psychiatrischer Oberarzt in Pfäfers (Schweiz).

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