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Hüter der Währung


Sozialprofile und Karriereverläufe des Spitzenpersonals der Bank deutscher Länder und der Deutschen Bundesbank 1945-1969

Reihe: Von der Reichsbank zur Bundesbank 1924-1970; Bd. 2


Wie Mitarbeiter der Reichsbank nach 1945 ihre Karrieren in den neuen Institutionen fortsetzten

Zahlreiche Akteure, die nach 1945 in der Bank deutscher Länder (BdL) und der Bundesbank wichtige Posten besetzten, hatten ihre Karriere in der Reichsbank begonnen und waren in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus sozialisiert worden. Ihre Überzeugungen verschwanden nicht einfach mit dem Kriegsende. Vielmehr brachten sie ihre Erfahrungen, Netzwerke und Leitbilder in die neuen Institutionen ein. Christian Marx fragt nach der inneren Organisation und den Personalstrukturen der BdL bzw. der Bundesbank. Er untersucht Sozialprofile, Ausbildungswege, Karrieremuster und NSDAP-Zugehörigkeiten des Führungspersonals. So kann er zeigen, wie eng institutioneller Neubeginn und personelle Kontinuität miteinander verflochten waren. Seine Studie ist ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der frühen Bundesrepublik, zur Genese der zentralbankpolitischen Unabhängigkeit und zum Umgang mit Funktionseliten nach 1945.
Christian Marx

Christian Marx, geb. 1977, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und Privatdozent an der Universität Trier. Er hat u. a. zu Unternehmen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus sowie zur jüngsten Zeitgeschichte …

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