Wallstein Verlag


Fritz Bauer und »Achtundsechzig«


Positionen zu den Umbrüchen in Justiz, Politik und Gesellschaft

Herausgegeben von Katharina Rauschenberger und Sybille Steinbacher

Reihe: Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust; Bd. 3


Fritz Bauers Wirken in seiner Zeit und die Grenzen des Diskurses innerhalb der Neuen Linken.


Die Aufarbeitung der Vergangenheit stellte für Fritz Bauer eine der Kernaufgaben der jungen Bundesrepublik dar. Die »68er« nahmen für sich in Anspruch, als erste auf diese Notwendigkeit aufmerksam gemacht zu haben. Es gibt zahlreiche Themen, die Gemeinsamkeiten zwischen Bauer und der theoriefreudigen linken Jugend vermuten lassen. Dazu zählen die rechtliche Ahndung der NS-Verbrechen, der Aufbau eines neuen Strafrechts, der Zusammenhang von Gesellschaft, Verbrechen und Strafe sowie verschiedene in linken Theoriediskursen neu etablierte Begriffe und Standpunkte. Wo werden Parallelen sichtbar, und wo gingen die Debatten eher auseinander?

Aus dem Inhalt:
Boris Burghardt: Ein Teil des Kampfes um Humanität.
Fritz Bauers Vorstellungen zur Funktion der NS-Prozesse
Alexandra Kemmerer: Praktiker des Wortes. Fritz Bauer und die Kritische Justiz
Kristina Meyer: Fritz Bauer, die SPD und die »Ungesühnte Nazijustiz«. An der Schwelle zur offenen gesellschaftlichen Debatte
Katharina Rauschenberger

Katharina Rauschenberger ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut.

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Sybille Steinbacher

Sybille Steinbacher ist Historikerin, Professorin für die Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und Direktorin des Fritz Bauer Instituts. Sie leitet das Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte.

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