Wallstein Verlag



Der Glanz des Helden


Über das Heroische in der französischen Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts

Reihe: Figurationen des Heroischen; Bd. 2


Die Untersuchung fragt nach der Wirkmächtigkeit der auratischen Figur des Helden in der französischen Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts.


Die Vorstellung vom Glanz des Helden, einer heldenhaften Lichtgestalt oder eines strahlenden Helden hat sich tief in unser kollektives Bewusstsein eingegraben und bestimmt unsere Wahrnehmung des Helden bis heute.
Der Vorgeschichte dieses Bildes ist die vorliegende Studie gewidmet, in deren Zentrum französische Texte aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stehen. L`éclat du héros, die visuelle Figur der glanz- und machtvollen Ausstrahlung des Helden, ist wesentlich für das Verständnis des Heroischen selbst, des Helden und seiner Aura, der Heldentat sowie ihrer Wirkung auf das Publikum. Der Glanz des Helden wird zum Medium der Darstellung heroischer Größe wie auch des Eklat, des Skandals, den der Held repräsentiert, dessen Taten gesellschaftliche Normen missachten. Den Auftritt des Helden, vom militärischen Helden des 17. Jahrhundert bis zum Dandy des 19. Jahrhundert als »der letzte Abglanz des Heroischen in Zeiten der Dekadenz« (Baudelaire), fokussiert diese Studie ebenso wie die Kunst, die den Begriff des éclat zu einem Instrument der Reflexion heldenhaften Verhaltens gemacht hat.
Andreas Gelz

Andreas Gelz, geb. 1964, ist Professor für französische und spanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Freiburg und Herausgeber der Zeitschrift »lendemains. Études comparées sur la France«. Veröffentlichungen u. a.: Return Migration ...

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