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Von der Reichsbank zur Bundesbank 1924–1970
Reihenherausgeber: Magnus Brechtken und Albrecht Ritschl.
Die Geschichte der Reichsbank, der Bank deutscher Länder und der Bundesbank ist Thema eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) und der London School of Economics (LSE). Das Projekt gliedert sich in die wissenschaftliche Ministerial- und Behördenforschung der letzten zwei Jahrzehnte ein.
Der Beginn des Untersuchungszeitraums markiert mit den Jahren 1923/24 die Stabilisierung der neuen Währung nach der Hyperinflationen. Im NS-Regime war die Reichsbank Teil des nationalsozialistischen Staates, seiner Ideologie und seiner Eroberungs- und Vernichtungspolitik. Nach dem Krieg wandelten sich die Institution zwar in mancher Hinsicht, knüpfte aber auch an Traditionen wie die konservative Geldpolitik an und beschäftigte Personal aus der NS-Zeit weiter. Die Autorinnen und Autoren analysieren die Aktivitäten der Reichsbank im besetzten Europa während des Zweiten Weltkriegs sowie die Kontinuitäten in Personal und Konzepten der deutschen Geldpolitik.
Deutsche Zentralbankiers und der Nationalsozialismus
Tradition, Täterschaft, Tabus
Band 1
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