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Wibke Lisner erhält für »Hebammen im Wartheland« den Arthur-Kronthal-Preis 2026

Wibke Lisner hat für ihr Buch »Hebammen im Wartheland« den Arthur-Kronthal-Preis 2026 erhalten. Die Preisverleihung fand am 18. September 2026 im Deutschen Historischen Institut in Warschau im Rahmen der Jahrestagung der Kommission für die Geschichte der Deutschen in Polen e.V. statt. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Der Arthur-Kronthal-Preis wird seit 2012 alle zwei Jahre für eine herausragende Arbeit verliehen, die in den zurückliegenden beiden Jahren im Forschungsgebiet der Kommission publiziert worden ist. Die Auswahl nimmt eine Jury vor, die sich aus dem Vorstand sowie einem weiteren fachlich ausgewiesenen Kommissionsmitglied zusammensetzt.

Namensgeber des Preises ist der ehemalige Stadtrat, Kultur- und Sozialmäzen Arthur Kronthal (1859 – 1941), der aus einer alteingesessenen jüdischen Familie der Stadt Posen stammte, langjähriges aktives Mitglied der Historischen Gesellschaft für die Provinz Posen war und sich große Verdienste um die Stadtentwicklung und die deutsch-polnisch-jüdische Verständigung erworben hat.


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