Juri Andruchowytsch erhält den Internationalen Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz 2026
Am 18. April 2026 wurde Juri Andruchowytsch in Chemnitz der internationale Stefan-Heym-Preis verliehen. Der Preisträger nahm die Auszeichnung in der Eventlocation die fabrik Chemnitz persönlich von Oberbürgermeister Sven Schulze entgegen.
Oberbürgermeister Sven Schulze: »Mit Juri Andruchowytsch ehren wir nicht nur einen großen europäischen Autor. Wir zeichnen einen Schriftsteller aus, der sich – genau wie Stefan Heym – nicht mit der Rolle des bloßen Beobachters begnügt. Er ist eine Stimme seines Landes, eine Stimme Europas. Wie Heym begreift Andruchowytsch Literatur als gesellschaftliche Einmischung. Und Einmischung ist das Gegenteil von Gleichgültigkeit.«
Der internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz wird in Erinnerung an das Leben, Werk und Wirken von Stefan Heym verliehen. Mit dem Preis zeichnet die Stadt Chemnitz Autor:innen und Publizist:innen aus, die sich im Sinne Stefan Heyms mit ihrer Arbeit in herausragendem Maße in den öffentlichen Diskurs einmischen und nachhaltig Akzente setzen, die von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung sind. Der Internationale Stefan-Heym-Preis wird alle drei Jahre vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert.
Bei Wallstein erschien unter Herausgabe von Juri Andruchowytsch der Band »Flieg mein Lied, meine wilde Qual« mit Dichtungen und Selbstzeugnissen des Autors Taras Schewtschenko.
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